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[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vor ungefähr 3 Jahren begann für mich eine Reise, die mittlerweile an einen unbegreiflichen Punkt angelangt ist. Hätte mir früher jemand gesagt, dass ich irgendwann einmal den Sprung in eine Selbstständigkeit mit der Fotografie wagen würde, hätte ich ihm wahrscheinlich einen Vogel gezeigt. Was für mich in diesen 3 Jahren alles möglich geworden ist, wäre früher einfach undenkbar gewesen. Es haben sich Türen geöffnet, die damals einfach nicht existent waren. Ich habe Menschen kennen lernen dürfen, mit denen ich durch dick und dünn gegangen bin und habe Orte mit ihnen bereist, die die wunderschönsten Bilder auf dem Sensor der Kamera ermöglicht haben. Ich habe meine Sichtweise auf das Leben durch die Fotografie geformt und nehme durch sie kleine Dinge mittlerweile wieder ganz anders war und betrachte vieles als nicht mehr selbstverständlich.
In diesen drei Jahren habe ich unwahrscheinlich viele Dinge gelernt. Lapidare Dinge, wie das Schreiben von Texten, ein besserer Umgang mit Menschen, eine Rechnung zu schreiben, Buchhaltung zu führen und auch mit Geld anders zu haushalten. Auch anspruchsvollere Sachen, wie der Umgang mit Technik, mit der ich ja sowieso leidenschaftlich handhabe, mehr und mehr Programmen, die ich für meine Arbeiten brauchte und das Herantasten an 3D & VR-Inhalte. Ich habe mir kreative Wege ermöglicht, die manche vielleicht zu erst belächeln, aber später feststellen, dass Dinge, die vorerst abstrus klingen mögen, im finalen Ergebnis, dann aber doch für ein Wow-Effekt sorgen.
Der Gedanke eine Selbstständigkeit mit der Fotografie aufzubauen, kam erst mit einiger Zeit zum wachsen. Viele fragten damals danach meine Bilder in gedruckter Form zu bekommen und wollten auch Bilder auf ihrer Firmen-Webseite zeigen. Als Privatperson darf man zwar Rechnungen schreiben, jedoch mit zunehmendem Wachstum, war dies nicht mehr einfach so möglich und außerdem wollte ich alles so rechtssicher wie möglich gestalten, denn keiner möchte schon gerne Ärger mit dem Finanzamt bekommen oder für Steuerhinterziehung belangt werden. So stand also der Sprung ins erste kalte Wasser damals fest. Eine Anmeldung beim Gewerbeamt. Eine Entscheidung, die ich nie bereut habe, auch wenn sie mit viel Hirnschmalz und auch Angst verbunden war. Ich wollte halt alles richtig machen.
Für mich stand damals als Grundstein für die eigene Selbstständigkeit fest, ein Logo musste her, um ein Wiedererkennungsmerkmal zu schaffen. So begann also die Auseinandersetzung mit einem Programm, was für mich damals noch sehr umständlich erschien. Adobe Illustrator. Ein vektorbasiertes Grafik- & Designprogramm, was es ermöglicht jede erstellte Grafik ohne Qualitätsverlust zu skalieren. Bevor ich damit jedoch anfing mich ans Eingemachte zu wagen, musste zumindest eine Art Konzept fürs Logo her. Ich ließ mich dank Thomas von Blogografie mit seinem Beitrag ein wenig inspirieren. Ich mochte Farben, geschwungene Linien und eine Kreisform musste es in Form einer Blende sein. Das waren die Eckpfeiler fürs Design. Herausgekommen sind dann vorerst ein paar Entwürfe und zuletzt dann das finale Logo. [/vc_column_text][us_image image=“7259″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_image image=“7240″ size=“thumbnail“ align=“center“ onclick=“lightbox“][vc_column_text]Wie fängt man damit an, mit etwas Geld zu verdienen, was einem „Spaß“ macht? Sprüche wie „Arbeit darf keinen Spaß machen“ kennt sicher jeder und solche Grundsätze habe ich doch recht zeitnah über Board geworfen. Jeder! Ja, jeder sollte in seinem Beruf das ausüben, was ihm wirklich Spaß und Freude bereitet! Für mich war es dank der Fotografie mit der Zeit möglich unabhängiger von meinem Hauptjob zu werden und über meine „Frei“-Zeit selber entscheiden zu können. Ursprünglich war es mein Job, der mich immer unzufriedener werden ließ und mich zum Ausbrechen motivierte. 13 Jahre in einer Firma, in der ich schöne aber auch überwiegend schlechte Erfahrungen sammeln durfte, bewogen mich dazu mehr und mehr Energie in die Selbständigkeit zu legen. Meine Tätigkeit dort war eine stumpfsinnige Montagearbeit am Fließband, bei der ich Einzelteile von Hinterachsen montieren durfte. Mein Kopf befand sich also rollierend in Gedanken wieder und grübelte über jegliche Möglichkeit voranzukommen. Mein „Glück“ bei dieser Arbeit war es, einen Kopfhörer nutzen zu dürfen. Dank dieser Tatsache konnte ich meine Arbeitszeit also verdoppeln und es half mir, über Podcasts & Hörbücher ein doch recht (möchte ich meinen) anständigen Wissensschatz in allen notwendigen Bereichen aufzubauen. Außerdem hatte mein Geist alle Zeit der Welt, denn dank immer gleichbleibender Arbeitsschritte musste man nicht wirklich dabei überlegen was man da tut. Hört sich zwar komisch an, war aber so und somit konnte ich in meine geistige Welt flüchten und meine Kreativität Spielraum bieten.
Viele Freunde haben es vorerst nicht wirklich verstanden, wie ich so viel Zeit in etwas stecken konnte, was erst einmal nicht greifbar und die Aussicht auf Erfolg zudem auch noch schwindend gering war. Mit zunehmenden Bestreben und wirtschaftlichen Wachstum kam dann aber doch Verständnis auf und sie unterstützen mich dabei voranzukommen und meinen Traum zu verwirklichen. Dank der Fotografie sind auch neue (mittlerweile sehr gute) Freunde in mein Leben getreten. Allen voran Sven, mit dem ich schon so einiges erleben durfte und mit dem der ein oder andere Weg (augenwink an Dich Sven ?), ob in den Harz oder die Sächsische Schweiz zum Abenteuer wurde. Vielen lieben Dank an Dich Sven, für eine tolle gemeinsame Fotografiezeit und hin und wieder das ein oder andere Grillerchen. Auf viele weitere Jahre mit dir![/vc_column_text][us_image image=“7247″ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Da die Fotografie viele Bereiche bietet in denen man sich kreativ austoben kann, stand für mich nichts in Stein gemeißelt auf was ich mich festlegen wollte. Viele im Business sprachen von Spezialisierung und Positionierung, aber das war mir vorerst egal. Die erste große Herausforderung war dank eines wundervollen Menschen und langjährigen, sehr guten Arbeitskollegen eine allererste Hochzeitsreportage. Bei dieser Gelegenheit holte ich mir gleich Sven mit ins Boot, der mir Sicherheit und einen anderen fotografischen Blick bieten sollte. Denn bei solch herzergreifenden Momenten darf nun wahrlich nichts schief gehen. Sie finden ja schließlich nur einmal statt und man kann sie nicht wiederholen.[/vc_column_text][us_image image=“7256″ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“9263,9262,9309,7255,9285,9283″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich bearbeitet anschließend eine Vielzahl der Bilder und passte sie nach den Wünschen der Beiden vermählten an und überreichte sie in Form eines eigens gestalteten, in weißem Kunstleder gehaltenen Fotobuchs.[/vc_column_text][us_image image=“7254″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Diese tolle Möglichkeit brachte mich unwahrscheinlich gut voran. Durch sie konnte ich mich selbst besser, bei solch doch recht schnellen Entscheidungen einschätzen und auch finanziell bot es mir ein bisschen Spielraum in neue Technik und Weiterbildung zu investieren. Außerdem konnte ich im Bereich des Bilderdrucks Erfahrungen sammeln, die später noch sehr wichtig wurden.[/vc_column_text][us_image image=“9266″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“9265″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Das Lernen der Bildbearbeitung, der Umgang mit Illustrator und das Wissen beim Druck verhalf mir das Layout und Design von meinen bisher 3 erschienenen Kalendern, Flyern und Visitenkarten selbst zu gestalten. Viele Kalender sind mittlerweile über ganz Deutschland und sogar ins Ausland verstreut, was mich unheimlich stolz macht. Durch den Druck der Bilder beschäftigte ich mich auch immer mehr mit der Materialauswahl auf die sie gedruckt werden. Nun stand auch der Weg zu den ersten Wandbildern frei. Erst fertigte ich für die eigenen vier Wände ein paar Exemplare an und nach und nach war das Verlangen der Außenwelt nach wändeschmückenden Bildern höher. Ich ließ sie drucken und brachte sie zum einen persönlich vorbei und andererseits versandt ich diese, damit sie auch fremde Wände außerhalb von Halle zieren konnten.
Zudem eröffnete ich mir mit dem Kalender einen neuen Bereich der Fotografie. Zugegeben es sind dann ein paar mehr Bilder pro Sekunde aber letztendlich sind die technischen Voraussetzungen die selben. Die Rede ist von der Videografie. In statischen Bildern kann man schlecht Haptik, Größe und Aufmachung vermitteln also musste ein Video her. Mit der Zeit wurde ich auch darin besser und ließ meinem cineastischen Auge Spielraum mich auszutoben und darin zu probieren.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/ydVcaJ-Zqgg“ video_title=“1″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Grenzen kannte ich seitdem eigentlich keine mehr und somit war dank immer mehr angehäufter Technik und Programmen auch der Spielraum maximiert worden. Was fängt man mit diesem Wissen an, wenn man sich austoben möchte? Fotografieren und sich in neuen Bereichen üben natürlich.
Früher fand ich UV-Licht und Lightpaintings immer unwahrscheinlich cool. Mit einer Taschenlampe vor der Kamera zu malen kennt sicher jeder aber ein paar extravagante Bilder mit Licht zu kreieren sicher nicht. Also ging die Bastelstunde für ein paar Lichttools los. Ab in den Baumarkt und mal schauen was sich denn so alles eignet. Plexiglas, Abwasserrohre zur Befestigung, Folien und ein wenig Dekokram. Ich testete bestimmt in tausenden von Bildern welches Material, welche Lichtfarbe am stimmigsten ist und welche Objekte welchen Effekt ergeben. Später setzte ich dann mit Hilfe von Models, Autos sowie Motorrädern Bilder um, die so sicher nicht so häufig vorgefunden werden. [/vc_column_text][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“7387,7260,7389,7382,7378,7375,7258,16,7402,7403,44,7404,7415,9267,9286″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Die Nachfrage nach „normalen“ Portraits stieg ebenfalls und so begann ich auch hier mit Freunden und Models auf TFP-Basis für meine Webseite als Referenz Bilder zu machen. [/vc_column_text][us_grid post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“7397,7398,7392,7391,7248″ orderby=“post__in“ items_gap=““ columns=“6″ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“6″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Apropos Webseite….ein Projekt, was bisher Unmengen an Zeit verschlungen und für ordentlich Kopfzerbrechen gesorgt hat. Ja so eine Webseite mag für viele nach außen einfach aussehen, aber im Hintergrund ist es ein komplexes Gebilde aus Code, Plugins und Untermenüs. Ich tastete mich damals also mit etwas Widerwillen an das ganze heran, aber mit der Zeit lief es dank einiger Hilfe und herumprobieren auch ordentlich. Zudem bot sie mir eine Tür ins WWW und ermöglichte es mir Inhalte rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen. Außerdem konnte ich Texte verfassen, die ich nicht für mich behalten wollte wie diesen hier. Und das beste daran…IHR habt rund um die Uhr Zugriff darauf. Wissen, was ich bisher in der Fotografie mir selber angeeignet hatte konnte ich ebenfalls darüber vermitteln und somit auch anderen Menschen helfen. Mit einem eingebundenen Shop war es mir zudem möglich die Kalender an euch zu vertreiben auch wenn ich bei meiner besagten Arbeit war ohne dass ich mich immer zeitgleich darum kümmern musste.
Um auch mal ein wenig zur Ruhe zu kommen nach etwas zeitaufreibenden und stressigen Dingen stand die Landschaft- und Stadtfotografie im Vordergrund. Dank einer kleinen Freundesrunde von Fotografen war eigentlich immer was möglich. Ob nun an Wochenenden oder Feiertagen zu unsittlichen Zeiten, das war uns eigentlich recht egal und die Strecken die wir meist am frühen Morgen absolvierten waren für uns sehr unterhaltsam.[/vc_column_text][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“8174,8165,8162,8068,8067,8083,8157,8140,7327,7196,7195,7326,7335,7336″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Manchmal tat es aber auch gut alleine fotografieren zu gehen und so begab ich mich hin und wieder auf eine Reise der Selbstfindung, dem inneren Ausgleich und Ruhe, um selber seine Grenzen zu loten, ob physisch oder auch psychisch. Eine Deutschland-Tour oder ein Wochentrip nach Berchtesgaden haben mich Orte erblicken lassen die für mich vor der Fotografie schlicht weg uninteressant waren.[/vc_column_text][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“9275,9271,9270,9277,9278,9279,9276,9274,9280,9281,9269,9273,9290,9288,9291,9295,9297,9296,9293,9294,9304,9301,9287,9299,9298,9292″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Durch meine Facebookseite hatte ich dank meiner Stadtbilder von Halle schon viele Kontakte knüpfen können, die mir zu besonderen Möglichkeiten verhalfen. Sei es ein Blick vom Ratshof-Balkon, ein Besuch der Hausmannstürme am Abend oder ein Blick vom Turm des Stadtbades. Dabei sind Bilder entstanden, die nicht so alltäglich sind und einen etwas anderen Blick auf die Stadt ermöglichen.
Vieles ist sicherlich durch Stephan Wiesner, in meinen Kopf gelangt. Er produziert Videos über die Fotografie, die das Wissen gebündelt so wiedergeben, dass es einfach verdaubar ist. Ob im Bereich des Blitzens, der Bildgestaltung oder neuer Technik. Unermüdlich wie er ist hat er immer wieder was neues auf Lager. Stephan ist für mich ein riesengroßes Vorbild! Er verlässt regelmäßig seine eigene Komfortzone, um sich vor Herausforderungen zu stellen, die wahrlich nicht jeder bereit ist einzugehen. Ob Bilder aus den Schweizer Alpen, dem Berner Oberland, Neuseeland, Island, Bora Bora oder der Lüneburger Heide. Zielstrebig wie er ist geht er Wege, die sich viele nicht trauen zu gehen. Durch den Kontakt zu Thomas von Blogografie, der seine Texte lektorierte, kam es dazu, dass es ein Communitytreffen im Harz und sogar auch in Halle gegeben hat. Ein Glück, denn da durfte ich Stephan einmal live kennenlernen und auch Eckart von asphalt.art. [/vc_column_text][vc_column_text]
Wer ist Eckart? Eckart ist ein Video- & Fotograf, der ursprünglich Radiomoderator war und sich mittlerweile auf seinen YouTube-Kanal asphalt.art fokussiert hat. Wir haben uns eigentlich nur beiläufig kennengelernt und bei einem späteren Fotowalk uns mehr austauschen können. Aus einem kennen lernen wurde dann relativ schnell aber auch mehr. Hört sich falsch an ist aber so. ?
Durch Ecki durfte ich immer mal wieder frische Asphalt Luft schnuppern und neue Autos unter die Lupe nehmen. Unter anderen waren auch hin und wieder mal Modelle mit dabei, die im 6-stelligen Bereich angesiedelt waren. Bisher einfach unantastbar und unerreichbar. Durch ihn haben sich Möglichkeiten ergeben, wie ein Kurzaufenthalt in Frankreich, bei dem ich ihm als Kameramann für den neuen Skoda Kamiq assistieren durfte und eine Fahrt im Porsche 911er mit 312 km/h, sowie die Mitfahrt im rein elektrischen Audi E-Tron. Unvorstellbar!!! Er profitierte von meinem Wissen im Bereich des Lightpaintings und ein wenig Equipment und so hatte jeder was vom anderen. Eine Hand wäscht die andere.[/vc_column_text][us_image image=“9332″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_video link=“https://www.youtube.com/watch?v=HEtuAGS4WoQ“ video_title=“1″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“9187,9188,9189,9190,9203,9191,9199,9198,9197,9195,9194,9192,9204,9205″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Umbruch 360°-Fotografie
Vor zwei Jahren begann dann ein Umbruch, der mich ein wenig Umdenken ließ. Denn Geld von dem man Leben konnte verdiente ich nicht wirklich und somit suchte ich mir ein weiteres Feld, was mich wieder um einiges kreativer werden ließ und in dem ich all meine bisherigen Fähigkeiten wieder einfließen lassen konnte. Die 360°-Fotografie ließ mein Herz höher schlagen und es sollte genau das sein, was mir in allen Bereichen ein Spielwiese sowie finanziellen Spielraum bieten würde.
Der Grundstein für www.halle-dreht-sich.de wurde gelegt. Meine ursprüngliche Idee dahinter war es Halle in seiner aktuellen Form den Menschen zu zeigen, die Halle nicht einfach mal ohne weiteres wieder besuchen können. Google Street View kennt jeder, aber in Halle war es aus politischen Entscheidungen nicht umgesetzt worden. Zudem gab es auch schon zwei weitere Virtuelle Touren in Halle, die schon sehr gut sind, aber in meinen Augen nicht die Möglichkeiten von VR ausreizten. Ich machte mich also an ein eigenes Konzept. Struktuiert mit Google Maps Karten machte ich mir einen Plan welche neuralgischen Punkte am sinnvollsten in 360° wären. Nachdem das Konzept stand ging es an die Umsetzung der Panoramen und so wurde das notwendige Equipment und die Programme dafür angeschafft. Die ersten 360°-Panoramen entstanden dann im Frühling 2018 am Wasserturm. Durch die Massen an Autos und Menschen erkannte ich dann jedoch schnell, dass dies störend war und somit wurden ab sofort dafür alle Sonntage am Morgen (sofern das Wetter mitspielte) für neue (menschenleere) Aufnahmen genutzt.
Neue Programme lernen, Einzelbilder bearbeiten, Grafiken erstellen, Panoramen verrechnen, Knotenpunkte zusammenfügen, Informationen zusammensuchen, Baustellenkalender checken, HTML Grundkenntnisse lernen usw.. Eine Unmenge an Dingen kam hinzu, aber es störte mich nicht im geringsten, denn ich hatte ein Ziel. Zwei Jahre später ist es nun die größte virtuelle Tour Deutschlands. Bespickt mit unzähligen Stadtbildern von mir, 3D-Objekten, Informationen, weiterführenden Links, zum Teil eigenen Grafiken und einem übersichtlichen 3D-Menü.
In Summe sind in diesem Projekt alle Erfahrungen, der Umgang mit Programmen und Techniken der letzten Jahre eingeflossen und dies hat sich am Ende auch bezahlt gemacht. Welche Dinge damit finanziell möglich geworden sind, darf ich hier leider nicht voll umfänglich erläutern, aber ihr werdet davon in Zukunft erfahren. ? Es hat mir zumindest so viel Spielraum geboten, ab dem kommenden Jahr ins richtig kalte Wasser zu springen![/vc_column_text][us_image image=“9211″ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]3 Jahre später bin ich nun an einem Punkt im Leben angelangt an dem ich merke, dass Zeit das kostbarste Gut ist und Gesundheit, Freude und Spaß an oberster Stelle stehen sollten. Es war nie einfach einen Vollzeitjob, ein Nebengewerbe, Freunde und Partnerschaft vernünftig unter einen Hut zu bekommen. Man ist immer zerrissen und meist durch den Vollzeitjob schon körperlich am Ende. Es hat sich dennoch bezahlt gemacht durchzuhalten und weiterzumachen.
Mein Weg war lang und nicht immer einfach in den letzten Jahren. Er ließ mich oft verzweifeln und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ich stand vor Mauern die für mich unüberwindbar waren. Finanziell ging es immer nahe am Abgrund entlang und dank der Unterstützung meiner Mutter verhalf sie mir stets den Horizont und die Aussichten dahinter im Blick zu behalten. Ich beende dieses Jahr mit einem Sprung ins Ungewisse und hoffe, dass sich alles zum Guten wendet. Ich springe in ein Leben voller zeitlicher Freiheit, Möglichkeiten und Selbstbestimmtheit aber auch in ein Leben des Ungewissen und Risikos. Ich habe in den letzten Jahren Dinge gelernt, die mich auf eigenen Beinen stehen lassen und ich hoffe, dass diese mich tragen werden. Auf meinem Weg habe ich neue Freunde gewonnen und auch einige verloren, Denk- und Sichtweisen geändert und bin Wege gegangen die vielleicht viele nicht gegangen wären.
Meine jetzigen Bilder verglichen mit den damaligen sind einfach gesagt Weltensprünge. Mein Technikbaum lässt mich mittlerweile alle kreativen Möglichkeiten und Spinnereien ausleben die ich umsetzen möchte. Meine Risikobereitschaft ist um ein vielfaches gestiegen und meine Sicherheit im Einsatz der Kamera ebenso. Die Projekte die ich mittlerweile umsetze sind beispiellos und mein Wissen in vielen Bereichen der Fotografie, dass ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe lässt mich situativ meine Gedankenspinnereien ausleben. Auf meine Ideenliste stehen noch so einige skurrile Projekte die in den kommenden Jahren sicher eine Umsetzung finden werden. ?
Stephan Wiesner´s Spruch ist: „Nicht glauben, ausprobieren!“ Dem zu folge wage ich es ins kalte Nass zu springen und ein Leben in der Voll-Selbständigkeit zu probieren. Was soll schon schief gehen? Wenn es nicht klappt geht es halt wieder einen Schritt zurück, aber ich möchte mich nicht am Lebensende fragen….Was wäre wenn?!
Möge das Jahr 2020 mit all seinen Herausforderungen und Möglichkeiten kommen!
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Es ist der 27. Mai. Das Auto ist prall gefüllt mit Equipment, Verpflegung und Kleidung für die nächsten Tage. Es geht in eine der schönsten Regionen Deutschlands, nach Berchtesgaden. Doch zuvor liegen rund 600km Fahrt vor mir. Nach ca 1h Autobahn stockte der Verkehr und kam zum Erliegen. Stau auf der A9. Klasse, dachte ich mir und sah dem geplanten Sonnenuntergang am Hintersee schon skeptisch entgegen. »Das wird sicher nix mehr!«
Der Stau löste sich nach einer halben Stunde kläglichem Stop & Go allmählich auf und die Räder wurden wieder strapaziert. Das Bild vom Sonnenuntergang hatte ich noch vor Augen, jedoch rückte es nach einem weiteren kleinen Zwischenfall in zunehmende Ferne. Eine dunkle rauchende Wand breitete sich über der Autobahn aus und in Gedanken malte ich mir schon eine Vollsperrung dank eines brennenden Autos aus. Tschüss Sonnenuntergang! Der Rauch wurde Meter um Meter langsam lichter und ließ einen extrem rauchenden 7er BMW zum Vorschein kommen. Tolle deutsche Wertarbeit dachte ich mir. Nur gut, dass man solche Autos nicht mitbaut. ?
Die Fahrt ging anschließend recht zügig voran und keinerlei Stau verzögerte mehr meine Reise in den Süden. Es wird dennoch eng fürs geplante Bild! Die Sonne neigte sich schon dem Horizont und ließ bei meiner Ankunft an der Alpengrenze die Berge traumhaft rot leuchten. Zu meiner Linken hatte ich den Chiemsee und rechts rotleuchtende Alpen. Meine Hände waren am Lenkrad gefesselt und die Kamera durfte Beifahrer spielen. Innerlich ärgerte ich mich tierisch, aber was sollte ich machen? Entweder halten und Bilder von den rötlichen Alpen machen oder weiterfahren und das geplante Foto schießen. Ich entschied mich für´s weiterfahren auch wenn es ziemlich unrealistisch geworden ist pünktlich anzukommen.
21:08 Uhr war Sonnenuntergang, diese Zeit gilt aber nicht für von Bergen umhüllte Seen. Einen kurzen Stopp legte ich vor meiner Ankunft am Hintersee allerdings doch noch ein, um dieses tolle Panorama festzuhalten. 20:30 Uhr trudelte ich dann endlich an meinem Ziel ein.[/vc_column_text][us_image image=“8490″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Nun war ein wenig Beeilung angesagt! Fix ging es die schmale Straße zum See hinunter. Das Auto schnell am Rand geparkt, die Kamera und mein Vanguard-Stativ (Partnerlink) geschnappt und ab zum See. Was sich mir bot war eine traumhafte Kulisse aus seichten Nebelschwaden, leicht rötlichen Wolken, schneebedeckten Bergen und ein klarer und ruhiger Hintersee, in dem sich all das spiegelte. Fantastisch! Nach dem beliebtesten Fotospot vor Ort musste ich kurz suchen. Als mir dann die großen Steine im Wasser samt der Bäume darauf aufgefallen sind, war mir klar, das ist er.
Nach einem kurzen Fußmarsch zum Ufer zog ich sofort die Kamera, um noch das letzte Licht zu ergattern. Das Pärchen, was schon an dem Plätzchen stand begrüßte ich nur schnell mit einem kurzen Hallo und widmete mich erst einmal dem Fotografieren. Die Strapazen der Fahrt waren vergessen und ich genoss den Moment der Stille. Es war zwar nicht ganz das Bild, was ich mir vorgestellt hatte, aber der Nebel gab dem Ganzen das gewisse Etwas. Ich war also dennoch sehr zufrieden mit dem Ergebnis! Fertig mit dem Fotografieren und erleichtert doch noch ein Bild an dem Abend machen zu können, folgten Gespräche mit dem zuvor genannten Pärchen. Sie kamen aus Hamburg und Sebastian studierte früher in Leipzig und war hin und wieder zu Besuch in Halle. Es kann doch nicht sein, dass man fast 600km fährt und die ersten Menschen die man trifft kennen Halle nicht nur vom Hören. Zufälle gibt es. [/vc_column_text][us_image image=“8491″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Beruhigt vom doch noch geschafften Bild und der Stille im Ort, bereitete ich das Auto für die erste Nacht vor. Die Luftmatratze füllte sich allmählich mit Luft und die Decken verkleideten die Fenster vor neugierigen Blicken und dem nächsten Morgenlicht. Das Bierchen was ich mir mitgenommen hatte ließ ich dann doch ungeöffnet und verließ den Tag ins Land der Träume. Es war 23 Uhr und es hieß Gute Nacht Welt. ?
Gefühlte 2h später wackelte mein Auto aus heiterem Himmel und ich dachte was ist denn jetzt los. Ich war es vom letzten Roadtrip ja schon gewöhnt im Auto zu schlafen und auch diesen Fall hatte ich damals, aber es geht einem ganz schön die Pumpe wenn so etwas unvorhergesehenes eintritt. Es war nur eine Katze die mein Auto als Spielplatz für diese Nacht auserkoren hatte. Es war zum Glück der einzigste Vorfall und ich konnte den Rest der Nacht durchschlafen.
Der Wecker ließ mich halb 6 aus dem Auto springen und ich wollte natürlich (wenn man schon mal da ist) auch gleich ein Sonnenaufgangsbild haben. Das Wetter spielte mit und der See war schön ruhig. Der Nebel war allerdings verschwunden, dafür strahlten aber die Berge in einem schönem Licht. Dieses Mal tummelten sich bedeutend mehr Fotografen am zuvor besuchten Spot, so dass ich mich für eine andere Stelle entschied. Nach ein paar Metern im Zauberwald, fiel mir eine wesentlich kleinere Insel im Wasser mit dem Kontrast zum sich spiegelnden Berg im Hintergrund auf. Das seitlich eintreffende Sonnenlicht setzte beides gut in Szene. [/vc_column_text][us_image image=“8496″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Nach ein paar Mückenstichen und gemachten Bildern beschloss ich mich langsam auf dem Weg zu machen. Mit einem kurzen Zwischenstopp an der Rammsauer Ache und der Pfarrkirche St.Sebastian ging es einen Kaffee später weiter zum Parkplatz der Wimbachklamm.
[/vc_column_text][us_image image=“8497″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ css=“%7B%22default%22%3A%7B%22margin-right%22%3A%22150px%22%2C%22margin-left%22%3A%22150px%22%7D%7D“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Das Auto war geparkt und beim Gang zum Parkscheinautomaten machte mir mein Portmonee klar, dass es nicht mit ausreichend Münzen dienen konnte. 7€ wurden für einen Tag fällig. Da frage ich mich, warum werden keine höherwertigen Automaten aufgestellt die auch Scheine entgegennehmen und vor allem Wechselgeld herausgeben. Die Hilfe nahte! Es kam zum Glück ein Herr vom Personal samt riesigem Münzsack und wechselte mir meine Scheine in genügend Kleingeld. Nachdem das dann zum Glück geklärt war, schlüpfte ich in meine neuen Wanderschuhe (Partnerlink). Den Rucksack samt Proviant geschnappt, die Kameratasche (Partnerlink) umgeschnallt und los ging es auf den 4-stündigen Aufstieg zum Watzmannhaus. Inklusive Pausen ist diese Zeit realistisch wenn man einigermaßen Beinkraft mitbringt.
Der Weg führte mich vorbei an einer mit Kühen gespickten Alm und anschließend über unzählige Steine den Berg hinauf. Immer im Blick das Watzmannhaus. Man weiß also immer wie weit man noch entfernt ist. Die Sonne schien am ersten Tag ganz schön stark und keine einzige Wolke konnte man am Himmel erblicken. Dies sollte sich aber später noch ändern. [/vc_column_text][us_image image=“8512″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“8513″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nach etlichen Pausen und einem mittlerweile klitschnassem T-Shirt erreichte ich nach 4 Stunden zuerst eine Schneewand, die ich als Abkühlung nutzen konnte und anschließend dann das auserkorene Ziel, das Watzmannhaus. Endlich! Mein Magen grummelte nach dem Aufstieg ein wenig und somit gab es erst einmal etwas zu essen. Es gab Bratkartoffeln mit Sülze und einem Bier dazu. ?[/vc_column_text][us_image image=“8511″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Die Aussicht vom Plateau entschädigte für die Strapazen ungemein und bot einen wunderschönen Blick über den Berchtesgadener Nationalpark. Den Königssee konnte man von hier leider nicht betrachten. Dafür müsste man glaube ich auf den Gipfel vom Watzmann.[/vc_column_text][us_image image=“8516″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“8515″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Gestärkt und von der Aussicht satt gesehen machte ich mich langsam an den Abstieg vom Watzmannhaus. Dass dieser sehr abenteuerlich werden würde, wusste ich zu dieser Zeit noch nicht. Zu Hause noch hatte ich mich auf den Fall eingestellt kein Internet am Handy zu haben und habe es somit mit einer Offlinekarte bestückt, die nur mit GPS funktionierte. In dieser war ein Weg eingezeichnet, der über den teilweise schneebedeckten Gletscher führte. Von weitem sah ich zwei Personen diesen Weg entlanggehen und dachte mir, wenn die beiden da lang gehen dann wird es da auch einen Weg geben. Also auf geht´s! [/vc_column_text][us_image image=“8518″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich machte mich nun also auf den Weg und grüßte die beiden freundlich, deren Fußspuren ich über den Schnee folgte. Am Ende vom Gletscher schlängelte sich ein winziger Pfad entlang, auf dem ich natürlich weiter hinabging. Ich kam über Geröllfelder, kleinere Wiesen und viel Wald. Die zwei Rehe die ich sah blickten mich an als wäre ich der erste Mensch den sie sahen. Den Pfad verlor ich hin und wieder aus den Augen und musste mich per GPS auf ihn zurückfinden. Als wenn das noch nicht schon gereicht hätte, setzte auch noch ein Gewitter ein, dass mir zwar Abkühlung, aber dafür auch nasse und somit rutschige Wurzeln auf den Wegen bescherte. Den Regenschirm hatte ich zum Glück eingesteckt und konnte mich somit vor den Wassermassen schützen. Unmengen von umgestürzten Bäumen über die ich hinweg- und -darunter durchsteigen musste machten mir zunehmend den Abstieg schwerer und zogen ihn extrem in die Länge. Die Wimbachklamm war immer zu meiner Linken gut sichtbar im Tal verlaufend, jedoch lagen dazwischen ein paar 100 Meter Höhenunterschied und ein Steilhang. Die Dämmerung setzte langsam ein und versetzte mich ein wenig unter Zeitdruck. Eine starke Taschenlampe habe ich zur Not bei solchen Touren immer einstecken und bin ein wenig abgesichert falls die Nacht dennoch hereinbrechen sollte. So weit kam es dann aber glücklicherweise nicht.
Der kleine Pfad mündete irgendwann in einem breiter ausgebauten Weg ohne quer liegende Bäume, der mich dann auch endlich wieder zügig vorankommen ließ und dieser führte mich wiederum zum bekannten Weg vom Aufstieg. Nach insgesamt 6 Stunden war ich wieder an meinem Ausgangspunkt angekommen. Auf diesem Weg bin ich keinem weiterem außer den anfangs erwähnten zwei Personen begegnet. Jetzt wirst du sicher denken, dass war leichtsinnig. Ja du hast Recht, aber wie würdest du verfahren wenn die Dämmerung schon zu weit voran geschritten ist um umzukehren?
Am Auto war ich dann sehr erleichtert und konnte auch endlich wieder etwas trinken, denn mein Vorrat von zwei Litern war schon vor ca einer Stunde aufgebraucht und somit war meine Kehle schon ein wenig trocken. Der Sonnenbrand, den ich mir in der prallen Sonne beim Aufstieg eingefangen hatte machte sich auch so langsam bemerkbar. Die Sonnencreme hatte ich schön im Auto vergessen, wo sie sehr gut lag. ? Dafür hatte ich durch meine Sonnenbrille wenigstens einen schönen weißen Abdruck im Gesicht, das störte mich aber angesichts des mühseligen Abstiegs recht wenig. Hauptsache wieder am Auto.[/vc_column_text][vc_column_text]
Nach diesem physisch und psychisch sehr anstrengendem Tag sehnte ich mich nach Erfrischung und Erholung. In der Watzmanntherme ließ ich den Tag bei sprudelndem Nass noch einmal in Gedanken Revue passieren. Er hat mich zwar noch nicht an meine Grenzen gebracht, aber mir sehr wohl bewusst gemacht wo diese liegen. Entscheidungen treffe ich mittlerweile grundlegend aus dem Bauch heraus und gehe meist Wege, die wenige bereit sind zu gehen. Einige von ihnen sind mit Risiken behaftet und man sollte sehr bewusst abwägen, ob man bereit ist diese auch einzugehen. Das spiegelte sich an diesem Tag mal wieder sehr deutlich in meinen Entscheidungen wieder. Damit meine ich nicht das eigene Leben aufs Spiel zu setzen. Wäre ich auf diesem Weg an eine Passage gekommen, die mir zu riskant erschien, dann wäre ich bereit gewesen auch den ganzen Weg wieder zurückzugehen.
Erholt und wieder frisch machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz. Dieser war zum Glück schnell gefunden und es hat nach diesem anstrengenden Tag auch nicht sehr lange gedauert eh ich ins Land der Träume bin. Das Auto habe ich nicht unweit meines nächsten Reiseziels, der Almbachklamm geparkt. Was ich an diesem Tag dann erlebt habe und welches Reiseziel noch auf der Agenda stand erfährst du im nächsten Blogbeitrag. Trage dich gerne unten über den Button ein, um gleich informiert zu werden wenn er erscheint.[/vc_column_text][vc_column_text]
Bist du auch schon einmal am Hintersee oder dem Watzmannhaus gewesen? Hast du vielleicht ähnliche Situationen durchmachen müssen wie ich? Dann lass mir doch gerne einen Kommentar da. Ich würde mich sehr über einen Kommentar von dir freuen.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][kswr_replicasection replica_section_id=“7534″][/vc_column][/vc_row]
Schlagwörter: Bayern, Berchtesgaden, Fotografie, Hintersee[vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Handy klingelt. Es ist Samstag Abend und das lodernde Osterfeuer wärmt mir die Wangen, das Bratwürstchen und ein kühles Blondes. »Simone halt mal bitte kurz mein Bier«. Wer schreibt mir um die Zeit? Es ist Chrisi, eine befreundete Fotografin aus Halle. »Bock auf eine Fototour?« Ich schickte ihr ein Bild vom Osterfeuer, auf das sie erwiderte »Das ist aber klein.« ? Nun ja der Nachschub von frischem Brennholz ließ auf sich warten, aber das Feuer für die Tour war geweckt.
Chrisi schickte mir ein paar Bilder vom Harz und deutete damit an wo für sie am liebsten die Reise hingehen sollte. Der Harz kam mir natürlich auch sofort in den Sinn, denn dieser ist quasi fast vor der „Haustür“ und hält ein paar tolle Spots bereit. »Ich überlege mir morgen mal eine Route und lasse es dich wissen. 😉 «
Sonntag Morgen weckte mich mein Wecker sanft und während das Wasser durch die Kaffepads floss, grübelte ich welche Route wohl die beste währe. Wasser ein gutes Stichwort! Erstmal den Wetterbericht checken für den Harz bevor wir wieder Hals über Kopf irgendwohin starten. Es wäre schließlich nicht das erste Mal, dass wir bei feuchtem Nass an unserer zuvor geplanten Location stehen. Wie so oft spuckt jede Wetter-App unterschiedliche Prognosen aus. Wir nehmen einfach mal die optimistischste und hoffen, dass sie recht behalten wird.
Doch welche Spots wären es wert, sich zu unsittlicher Zeit zum Ostermontag aus dem Bett zu schwingen und festgehalten zu werden? Der Oderteich ließ uns bisher fotografisch immer im Stich und ich hoffte, dass er sich dieses Mal in einem schönen Licht zeigen wird. Also rauf damit auf die Liste. Weiter geht´s. Was wäre noch sehenswert? Den Blauen See gab mir Thomas vor geraumer Zeit als Tipp, also musste er gut sein. Check. Als nächstes kam mir nur noch der Selkefall in den Sinn, der quasi mit auf dem Heimweg liegt. Diese drei Spots sollten reichen.
Apropos Harz, ja da war doch was…»Thomas wie sieht´s aus? Hast du morgen Lust auf den Harz?« Er ist dabei.? Ich fragte noch Sven und Chrisi ihre Freundin Janine, ob sie denn auch mit auf die Reise kommen möchten. Alle stimmen zu und das Auto wird aus den Nähten platzen. Jetzt wo alles geplant ist kann ich abends ruhigen Gewissens ins Bett gehen und schlafen.
Ostermontag
Es ist 0:47 Uhr und mein Handy bekommt einen Tobsuchtsanfall durch ein Bombardement an Nachrichten. Ich werde wachgerüttelt. Thomas schreibt zusammengefasst. »Ich komme doch nicht mit, fahrt bitte ohne mich.« Ich wünschte ihm einen schönen Feiertag und verabschiedete mich wieder ins Land der Träume. 4:00 Uhr klingelte dann der Wecker und der Sprung unter die Dusche erfrischte mich für die anstehende Tour. Der Kaffee2Go war auch schon parat. Schnell in die Sachen gehüpft, den Kaffee und die Ausrüstung geschnappt und ab zum Auto. Chrisi und Janine meldeten sich 4:31 Uhr mit den Worten »Mache Lack!« Ich komme! ? Schnell alles in mein Auto verladen und los geht´s. Anschließend ging es zu Sven der quasi auf dem Weg wohnt und somit mit einem kurzen Zwischenstopp eingesackt wurde. Es ist sternenklarer Himmel und die Aussichten stehen nicht schlecht. Supi!
Nun ging es los in den Harz zum Oderteich. Nach eineinhalb Stunden Fahrt (160km) näherten wir uns langsam unserer Ziellocation. Das Wetter wandelte sich von sternenklar zu seicht fallendem Regen, der sich mit Schneeregen abwechselte. Graue Suppe. Na Klasse! Lange Gesichter in der Runde. Als wenn das noch nicht ausreichen würde, schmückte den Oderteich eine tolle Eisschicht. Wir dachten, dass das Wetter der vorangegangenen Tage ein wenig Besserung beschert hat, aber Fehlanzeige. Nun gut, wir versuchten das beste daraus zu machen und watschelten mit unseren Taschenlampen entlang des Ufers, um vielleicht annähernd eine gute Bildkomposition zu erhalten. [/vc_column_text][us_image image=“7324″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Vom Hocker hat mich aber ehrlich gesagt nichts gehauen und somit entstand in meinen Augen nur ein mittelmäßiges Bild. Nun gut. Es hat halt wie so oft nicht sollen sein. So ist das nun mal in der Landschaftsfotografie. Einmal hat man Glück und beim nächsten Mal fällt wieder sprichwörtlich alles ins Wasser.
Dafür waren die anderen ein wenig kreativer und bauten mich ins mit Bild ein. Hier mal ein Bild von Janine was mich ins Leere starren ließ mit den Gedanken, dass ich hier heute wieder einmal nicht glücklich werde.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7325″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Auf dem Weg zum Auto betrachtete ich den Himmel, der mir leicht rötlich erschien und der Rest der Truppe schaute mich fragend an, welche Tabletten ich denn nehme? Sie möchten bitte auch welche davon. ? Nach einer kurzen Stärkung am Auto ging es zur nächsten geplanten Location.
[/vc_column_text][us_image image=“7341″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Da auf dem Weg zum Blauen See der Königshütter Wasserfall lag, konnten wir es uns nicht nehmen lassen, einen kurzen Boxenstopp in Königshütte einzulegen. Beim letzten gemeinsamen Besuch mit Thomas war er noch stark vereist. Hier sein Beitrag zu dem Tag im Harz. Heute sollte jedoch alles anders kommen. Nach den grauen Morgenstunden erbarmte sich die Sonne uns ein paar Strahlen in den Nacken zu schicken und der Himmel lockerte endlich auf. Ich sagte ja, dass ich roten Himmel sehe. ? Lächelnd, mit durch das Sonnenlicht erhellten Wangen, streiften alle mit ihren Kameras um das plätschernde Nass und genossen die wärmenden Strahlen der Sonne. Mit meinem Fisheye bekam ich sie alle mit auf´s Bild. ?
[/vc_column_text][us_image image=“7342″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Ohne Zweifel eines meiner Highlights an diesem Tag, war der Besuch des Blauen See´s in der Nähe von Hüttenrode. Danke für den Tipp Thomas! Der See versteckt sich ein klein wenig vor der Öffentlichkeit abseits der Straße. Nur ein größerer staubiger Parkplatz vermittelt, dass es hier etwas sehenswertes zu betrachten gibt. Da die Sonne immer noch gnädig mit uns ist, erstrahlt der See mit einer tollen Sättigung in einem phänomenalen Blau. Dieses fantastische Blau hypnotisiert regelrecht den Blick seines Betrachters. Aus jeder Richtung und somit sich ändernden Sonneneinstrahlungen ändert er sein Blau zu einem kräftigen Türkis. Viele Touristen waren zu dieser Zeit zum Glück noch nicht vor Ort und so konnten wir den See in seiner natürlichsten Form ablichten.[/vc_column_text][us_image image=“7333″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der damals betriebene Kalksteinbruch leuchtet im Frühjahr regelrecht und färbt sich im Laufe des Jahres grün durch die Algen und trocknet im Herbst aus. Im Frühjahr beginnt dann der Zyklus von neuem. (Quelle: Wikipedia)
Alle sind wie gebannt durch dieses Blau/Türkis und somit versuche ich sie heimlich ins Visier zu nehmen. Fotografen sind meistens ja nie auf ihren eigenen Bildern zu sehen von daher ist es hin und wieder gut sie dabei abzulichten. ? [/vc_column_text][us_image image=“7337″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Hier ein paar Making-Of-Aufnahmen und ein 360°-Panorama vom See:[/vc_column_text][us_grid img_size=“full“ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“7339,7338,7336,7725,7335,7334″ type=“masonry“ orderby=“post__in“ items_gap=“4px“ columns=“6″ items_layout=“gallery_default“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“6″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][rev_slider alias=“360-degree-panorama“][us_separator height=“70px“ size=“custom“][vc_column_text]
[/vc_column_text][us_image image=“7328″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Als ob wir mit Wasser heute noch nicht schon genug zu tun hatten, stand noch ein Punkt auf der Liste der besucht werden wollte. Der Selkefall in der Nähe von Alexisbad. Er ist fast schon ein wenig unscheinbar mit einem Mini-Parkplatz an der Straße liegend. Schnell das Auto geparkt und ab zum Wasserfall. Wir nähern uns dem rauschendem Getöse des Wassers und entledigten uns erst einmal unserer Rucksäcke, die uns auf dem steinigen Untergrund in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls nur zur Last werden und uns unserer Flexibilität berauben würden. Über die Felsen mit unseren Kameras und Stativen springend, versuchen wir die besten Perspektiven vom Selkefall zu ergattern.
[/vc_column_text][us_image image=“7332″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Jeder kauert auf einem Stein, hinter einem Baum oder nutzt die Spiegelungen der vielen kleinen Wasserlachen die sich gebildet haben. Fantastisch!
[/vc_column_text][us_image image=“7331″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Abseits vom Hauptstrom des Wasserfalls, haben sich kleine Fälle gebildet, die sich ihren Weg durch´s Gestein gebahnt haben. Hier kann man mit unzähligen Perspektiven und Brennweiten spielen was das Zeug hält.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7329″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][rev_slider alias=“selkefall-pano“][us_separator height=“70px“ size=“custom“][vc_column_text]Die Sonne steht schon hoch am Firmament und lässt uns langsam aber sicher mit blinkendem Zebra (Überbelichtungswarnung) auf unseren Display´s bewusst werden lassen, dass wir ohne HDR´s zu machen, nicht mehr alle Details in unsere Bilder bannen können. Wir entschließen uns so langsam die Heimreise anzutreten.
Mit einem kurzen Zwischenstopp in Quedlinburg suchten wir dann krampfhaft nach einer Möglichkeit, unsere geleerten Mägen wohl zu stimmen. Die Kameras konnten wir natürlich nicht vor sich hin schwelgend im Auto belassen. ?
[/vc_column_text][us_image image=“7326″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nachdem wir uns in einem extrem überteuerten Café die Stirn runzelten, gaben wir uns mit einer einfachen Bratwurst zufrieden. Hauptsache der Magen grummelt nicht mehr, denn die Aufmerksamkeit um die Spiegelungen in den Schaufenstern richtig zu deuten verlangt einiges an Konzentration ab. Man vergisst förmlich alles um sich herum. Selbst, dass jemand hinter einem steht. Rücken an Rücken pressten sich die beiden an die Häuserfassade ohne zu bemerken, dass sie dicht an dicht stehen und der fragende Blick warum ich denn lache kam promt danach. Ich klärte das ganze natürlich anschließend auf. ?
Es war ein rundum gelungener Ausflug in den Harz, auch wenn der Morgen wahrlich hätte besser sein können. Jeder konnte auf dieser Erkundungsreise tolle Bilder mit nach Hause nehmen und für´s Locationscouting war es ideal. Janine hat sich sehr gefreut, dass sie einiges im Bereich der Fotografie dazulernen durfte. Da sie öfter in Lost Places unterwegs ist, war es eine willkommene Abwechslung für sie einmal in die Landschaftsfotografie hineinzuschnuppern.
Ich für meinen Teil war wieder einmal enttäuscht, dass der Oderteich nicht so wollte wie ich es mir gewünscht hätte. Hoffentlich wird es bei einem nächsten Versuch besser. Wenn das frühe Aufstehen nicht immer wäre. ? Der Blaue See ist auf jeden Fall ein Ort den man einmal gesehen haben sollte. Man darf ihn nur nicht zur falschen Tages- sowie Jahreszeit besuchen denn, dann kann er entweder grün oder ausgetrocknet sein.
Kurz gesagt, es war ein toller Tag im Harz!
Kennst du den Blauen See oder hast du selber einmal solch einen Auflug gemacht um neue Orte fotografisch zu erkunden, dann lass mir gerne einen Kommentar da.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][kswr_replicasection replica_section_id=“7534″][/vc_column][/vc_row]
Schlagwörter: Blauer See, Harz, Königshütter Wasserfall, Oderteich, Selkefall[vc_row][vc_column][vc_column_text]Du kommst aus der schönen Saalestadt Halle oder hast vor, sie einmal zu besuchen? Es gibt viele schöne Ecken in der Salzstadt. Du musst nur richtig hinschauen.
Hier habe ich für dich eine kleine Zusammenstellung von meinen 10 schönsten Fotospots in Halle, die du unbedingt einmal besucht haben solltest. Lass dich inspirieren! Vielleicht hast du anschließend sogar ein anderes „Bild“ von Halle. 😉
[/vc_column_text][us_image image=“7309″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Anfangen möchte ich mit meinem Lieblingsspot: der Marktkirche. Hierfür solltest du dich am besten oberhalb des Fahnenmonuments in der Wilhelm-Külz-Straße positionieren. Mit dem Blick durch die Rathausstraße erhältst du einen schönen Rahmen aus Häusern rund um DAS Wahrzeichen der Stadt Halle. Nutze hier am besten dein Teleobjektiv, um die Kulisse ein wenig zusammenzustauchen.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7310″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Da sich hier zu jeder Jahreszeit andere Möglichkeiten bieten, rate ich dir, (am besten auch) regelmäßig den Sonnenverlauf zu prüfen, um solch eine Silhouette der Türme zu erhalten.
2. Blick von den Hausmannstürmen
[/vc_column_text][us_image image=“7296″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Von der Ferne der Türme geht es direkt auf sie hinauf. Um auf den über 40 Meter hohen Steg zwischen den Türmen zu gelangen, musst du allerdings ein wenig Luft mitbringen und die über 220 Treppen nach oben bewältigen. Für ein gutes Bild und eine schöne Weitsicht nimmt man das allerdings gerne in Kauf.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7297″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Von November bis März könntest du sogar Glück haben, den Sonnenuntergang von da oben zu erwischen, jedoch solltest du dann eine späte Führung dafür nutzen. An den Adventswochenenden ist es sogar möglich, die Blaue Stunde abzupassen, um ein schönes Panorama zu ergattern. Wenn du die Stadt mit diesem Ausblick bestmöglich festhalten möchtest, empfehle ich dir ein Weitwinkel, sowie ein Tele mitzunehmen.
Mehr Informationen zu den Führungen erhältst du auf der Webseite vom Stadtmarketing Halle (Saale) oder im Marktschlösschen auf dem Marktplatz, welches nicht weit von den Türmen entfernt liegt. (Gut zu wissen: von Ostern bis Oktober sind die Hausmannstürme an den Wochenenden für den individuellen Aufstieg geöffnet)
3. Der Lindenhof der Franckeschen Stiftungen
[/vc_column_text][us_image image=“7295″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Aus luftiger Höhe kommen wir nun wieder auf den Boden zurück. Genauer gesagt geht in die Franckeschen Stiftungen in den Lindenhof. Hier befindet sich eine wunderschöne Allee, die von Frühling bis Herbst ihren vollen Charme hervorbringt. Die Bäume zaubern eine Flucht bis hin zum am Ende liegenden grünen Tor. Dieses Bild ist in der Nacht entstanden, als die Lampen noch für zusätzliche Tiefe im Bild sorgten. Spiele hier am besten mit mehreren Perspektiven. Nutze die Bäume oder begib dich nahe zum Boden hinunter, um noch mehr Tiefe aufzubauen.
[/vc_column_text][us_image image=“7293″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Vom alten barocken Stil der Franckeschen Stiftungen geht´s in die Zukunft. Nicht sehr weit entfernt der letzten Location liegt der futuristisch anmutende Busbahnhof von Halle. Auch unter Hallensern bekannt als UFO. Ein echter Hingucker. Mit seiner blauen Umrandung sieht er fast aus wie ein Raumschiff. Abgehoben ist er aber bisher noch nie. 😉[/vc_column_text][us_image image=“7294″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nutze seine Kurven und spiele auch hier mit mehreren Perspektiven. Im Grunde macht er aus jeder Richtung eine gute Figur. Setze ihn also in deinem Stil gut in Szene. Wenn du auf Blendensterne stehst, dann empfehle ich dir, die Blende ein wenig mehr zu schließen. Die unzähligen kleinen Deckenlampen bieten sich hier geradezu dafür an. Hier findest du einen Beitrag zum Thema Blendensterne.
5. Die Ludwig-Wucherer-Straße – Das San-Francisco von Halle
[/vc_column_text][us_image image=“7306″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Von den Hallensern wird sie LuWu genannt und als San-Francisco der Stadt bezeichnet. Warum das so ist, dürfte beim Anblick der Bilder sicherlich klar werden. Die Straßenbahnen und Autos rollen über die hügeligen Straßenzüge bis hinunter zum Reileck. An wenigen Tagen im Jahr hast du die Möglichkeit, die Sonne genau in einer Linie am Horizont über den Häusern zu erwischen. Dieser Zeitraum ist ungefähr vom 10. Juni bis 01. Juli.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Straßenbahnschienen dienen hier wunderbar als führende Linien. Versuche sie also ruhig mit ins Bild einzubringen. Ich empfehle dir jedoch, dass du dir eine zweite Person mitnimmst, die dich bei einer herannähernden Bahn warnen kann. Schließlich möchtest du die Bilder anschließend zu Hause betrachten und nicht woanders oder?
[/vc_column_text][us_image image=“7313″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nicht weit von der LuWu befindet sich die Pauluskirche. Diese über hundert Jahre alte gotische Backsteinkirche (Baujahr 1900) wirkt im Winter durch ihr rotes Mauerwerk und den weißen Schnee sehr imposant. Es kommt ein schöner Farbkontrast dadurch zustande. Auch im restlichen Jahresverlauf gibt sie eine gute Figur ab. Einen Abstecher solltest du auf jeden Fall einmal dorthin machen.
7. Das Opernhaus
[/vc_column_text][us_image image=“7311″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ein fast ebenso altes Gebäude wie die Pauluskirche ist die hallesche Oper. Diese wird im Vordergrund durch einen schönen Brunnen (auf dem langgestreckten Juliot-Curie-Platz) verziert. Er ist ab Ostern täglich von 10:00 – 22:00 Uhr (Freitag bis Sonntag sogar bis 23:00 Uhr) bis zum 3. Oktober in Betrieb. Zur Blauen Stunde lässt er die gelbe Oper komplementär in vollem Glanz erstrahlen. Eine längere Verschlusszeit lässt das Wasser schön malerisch wirken.[/vc_column_text][us_image image=“7312″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Auch kurz vor und nach den Betriebszeiten des Brunnens kann man schön mit der Spiegelung im Wasser arbeiten. Probiere am besten beide Varianten einmal aus.
[/vc_column_text][us_image image=“7291″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Als älteres Gemäuer fügt sich auch die Burg Giebichenstein, als eines der Wahrzeichen von Halle mit in die Riege ein. Die davorliegende Kröllwitzer Brücke schmückt diese mit ihren beiden Tierstatuen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Burg befindet sich die Bergschenke, die einen gut Blick auf die Burg bereithält. Von hier aus kannst du mit verschiedenen Blickwinkeln fotografisch spielen. Den schönsten Flair versprühen die Gemäuer der Burg meiner Meinung nach im Herbst zum Sonnenuntergang, wenn sie sich durch die goldbraunen Farben der Blätter in die Landschaft einschmiegt.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7319″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_image image=“7292″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ein Höhepunkt auf der Burg ist das jährlich stattfindende Feuerwerk zum Laternenfest. Es ist eines der größten Volksfeste Mitteldeutschlands. Traditionell findet das Spektakel in der Saalestadt immer am letzten Augustwochenende auf der Peißnitzinsel (entlang der Saale in Halle, also auch Ziegelwiese, Amselgrund und Riveufer) statt. Wenn du auf Feuerwerke stehst, wirst du hier voll auf deine Kosten kommen.
[/vc_column_text][us_image image=“7303″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Vom lauten Getöse der Burg geht es nun wieder in die Innenstadt, nämlich zum Landgericht von Halle. Die in der Mitte thronende Justitia vermittelt was hier im Inneren stattfindet. Das Landgericht ist von außen fast schon ein wenig unscheinbar, was sich jedoch im Gebäude verbirgt, erschlägt einen dann aber regelrecht und nein, ich meine nicht den Richter mit seinem Holzhammer. 😉[/vc_column_text][us_image image=“7304″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Es befinden sich unzählige Verzierungen und wunderschöne Säulen darin. Bring am besten ein wenig Zeit mit, denn du wirst sicherlich möglichst viele Details festhalten wollen.
Wie kommt man nun in dieses tolle Gebäude? Wende dich einfach höflich an den netten Beamten an der Pforte und vermittle ihm, dass deine Kamera nach Arbeit schreit. Du solltest ihm natürlich nicht dein ach so tolles Teleobjektiv an die Kinnlade halten, denn damit kommst du in diesen Räumlichkeiten eh nicht sehr weit. Nach einer kurzen Sicherheitskontrolle kannst du dich nun austoben. (oder: jeden ersten Samstag im Monat um 14 Uhr gibt es eine Führung ?) Deinen ersten Blick in der Mitte vom Treppenhaus solltest du der Decke widmen. Durch die führenden Linien vom Geländer wird sie förmlich eingerahmt.[/vc_column_text][us_image image=“7305″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nutze am besten sehr weitwinklige Objektive, um möglichst viel zu erfassen. Auch ein offenblendiges 30 oder 50mm Objektiv bietet sich für Detailaufnahmen der vielen Strukturen an. Selbst ein Fisheye kann man hin und wieder zum Einsatz bringen. Klar verzerrt und biegt sich dann alles, aber die vielen Wölbungen im Gebäude verzeihen das. 😉[/vc_column_text][us_image image=“7300″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Da im Treppenhaus mitunter viel Betrieb herrscht, solltest du am besten einen schwachen ND-Filter mitnehmen, so bekommst du alle sich bewegenden Menschen aus dem Bild heraus. Was ich dir sowieso raten würde, wäre ein Stativ mitzunehmen, da auch ohne ND-Filter schon recht lange Belichtungszeiten nötig sind, die du aus der Hand schwer gehalten bekommst. Für Detailaufnahmen mit einer Offenblende geht es dann zur Not auch aus der Hand.[/vc_column_text][us_image image=“7302″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
10. Der Hufeisensee
[/vc_column_text][us_image image=“7298″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Zu guter Letzt begeben wir uns ein wenig aus der Stadt heraus ans etwas stillere Gewässer, dem Hufeisensee oder wie ihn die Hallenser nennen ihn auch liebevoll ihren „Hufi“. Er heißt deshalb Hufeisensee, da er die Form eines Hufeisens hat. Durch diese Form bietet er zu jeder Jahreszeit genügend Möglichkeiten bei Sonnenauf- und -untergängen, um mit der Wasseroberfläche und den Spiegelungen zu arbeiten. Wenn du Glück hast, fliegen dir vielleicht auch 2 Gänse durch‘s Bild, wie bei mir.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7299″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row content_placement=“middle“][vc_column][vc_column_text]Hier habe ich dir noch einmal in einer Google Maps Karte alle Fotospots übersichtlich zusammengefasst, damit du vor lauter Spots auch jeden einzelnen wiederfindest. 😉[/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][vc_column_text]Ich wünsche dir viel Spaß beim Erkunden der einzelnen Locations und hoffe, du hast immer ein offenes Auge für Details. Kennst du jemanden, der fotografisch auch viel unterwegs ist, dann teile diesen Beitrag doch gerne mit ihm.
Welcher Spot gefällt dir am besten oder hast du andere Lieblingsspots? Dann lass mir doch gerne deinen Kommentar da.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][kswr_replicasection replica_section_id=“7534″][/vc_column][/vc_row]
Schlagwörter: Fotografie, Fotospots, Halle Saale[vc_row][vc_column][vc_column_text]
Worum wird es in diesem Beitrag gehen? Ich denke die Überschrift trifft es ganz gut! Es ist eine Zusammenfassung von Erfahrungen, Erlebnissen, Geschehnissen, Gedanken, Prozessen und Projekten. Das Ende des letzten Jahres hängt unweigerlich mit den Entwicklungen in diesem Jahr zusammen, von daher möchte ich es hier auch mit integrieren und es mit dir teilen.
Dieser Beitrag hat Überlänge, von daher sei gewarnt. 😉
Ich hoffe dennoch, dass du ihn lesen wirst und sogar einige Dinge für dich daraus ableiten kannst. Vielleicht erkennst du sogar einige Parallelen zu dir wieder. Verzeih mir bitte sofern du Rechtschreibfehler findest.
Ja das Jahr 2016. Dieses Jahr war für mich eines der emotionalsten Tiefpunkte in meinem Leben. Meine Partnerin verließ mich im Sommer 2016 und als wenn das noch nicht reichen würde mitsamt unserer 2-jährigen Hündin. Diese bedeutete alles für mich und war wie ein Kind, was ich ins Herz geschlossen hatte und auf keinen Fall hergeben wollte.[/vc_column_text][us_image image=“7263″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Schmerz war groß und eine Welt brach für mich zusammen. Ich befand mich an einem Punkt in meinem Leben, an dem sich für mich vieles als sinnlos anfühlte. Ich ging zur Arbeit und war einfach nur leer. Keine Gedanken, keine Gefühle, keine Emotionen und absolut keine Ziele. Ich brauchte eine Pause, um mich zu besinnen und um den Schmerz zu verarbeiten. Der Weg zum Arzt brachte mir ein paar Wochen Ruhe vor der Außenwelt und die Zeit für mich schob wieder einige Prioritäten ins rechte Licht. Langsam kam ich wieder zur Besinnung und die Gedanken sortierten sich.
Sobald ich wieder auf Arbeit war, durfte ich zu einem Mitarbeitergespräch was mir eines klar machte. In der heutigen Welt bist du für viele Firmen einfach nur eine Marionette, eine Ameise die einfach nur funktionieren soll. Funktionierst du in 10 Jahren Arbeitsleben in ein und derselben Firma (Fließbandarbeit) einmal nicht wie geplant, so wird dir mit entsprechenden Maßnahmen wie mitunter der Kündigung gedroht. Dies war für mich auch einer der Schlüsselmomente, die ohnehin schon zur schlechten Lage noch Salz in die Wunde streuten. Es hat mir auf jeden Fall den nötigen Arschtritt gegeben den ich wahrscheinlich so lange gebraucht habe.
Diese beiden ausschlaggebenden Dinge haben in mir ein Knoten platzen lassen und ich bin in mein früheres Ich zurückgefallen, das voller Energie immer schon Dinge umsetzen und kreatives schaffen wollte. Darauffolgend habe ich viele alte, bisher in meinen Augen freundschaftliche Brücken abgerissen. Es war schwer diese Entscheidungen zu treffen, aber im Nachhinein betrachtet, war es das beste, was ich machen konnte. Denn nicht alle Freundschaften, die einem gut erscheinen, sind es auch. (Auch die langjährigen)
Wie konnte ich mich wieder auf einen Weg begeben, der wieder Sinn für mich macht? Damals…2015 gründete ich einen YouTube Kanal (der nicht fortgeführt wird), der mir viel Freude an der Kamera und auch in Sachen Kreativität brachte.[/vc_column_text][us_image image=“7246″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Meine technischen Fähigkeiten an der Kamera waren damals bei weiten nicht so ausgereift wie heute. Dinge wie Blende, ISO und Belichtungszeit waren für mich eigentlich böhmische Dörfer. Ich wusste zwar grundlegend, was sie machten (heller und dunkler) mehr aber auch nicht. Der Ehrgeiz war damals schon geweckt, wurde dann aber durch die Trennung wieder unterdrückt. Der Funke war da und ich machte genau mit dem weiter, was mir zuletzt am meisten Spaß bereitete…die Foto- und Videografie.
Um die Fähigkeiten in der Fotografie schnell auszubauen, machte ich fast täglich kleinere Fotowalks für mich in der Natur. Anschließend wurden die entstandenen Bilder archiviert und bearbeitet. Es tat mir gut abzuschalten und neue Perspektiven auch in Bezug auf mein Leben in den Fokus zu nehmen.[/vc_column_text][us_image image=“7159″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Fotografieren und das Bearbeiten alleine reichte allerdings nicht und so schmiedete ich mir einen Plan, um so effektiv wie möglich zu lernen und neues Wissen anzuhäufen. Da die Zeit natürlich täglich begrenzt war, wie bei jedem von uns auf 24 Stunden, musste die zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich genutzt werden.
Früher wurde am PC gespielt, ohne ihn großartig vernünftig zu nutzen. Fast täglich wurde auch zum Teil mehrere Stunden vor dem Fernseher mit der Freundin verbracht, was auch Unmengen an Zeit verschlang. Das PC spielen, sowie das Fernsehen sind aus meinem Leben fast gänzlich ausradiert. Der Weg zur Arbeit wurde entweder mit Podcasts (Audiowissen) gefüllt oder am Tablet/Handy mit Lesen verbracht (falls man mal nicht selber fahren musste durch die Fahrgemeinschaft). Während der Arbeit konnte ich mich dank erlaubten Kopfhörern und stumpfsinniger Fließbandarbeit permanent weiterbilden. Sei es nun in Dingen wie Persönlichkeitsentwicklung, Kameratechnik oder in Social Media. Hauptsache es floss Wissen in meinen Kopf. Die Pausen wurden neben dem Essen dazu genutzt, um die zu Hause aufs Handy importierten YouTube-Videos zu konsumieren. Alles an zur Verfügung stehender Zeit wurde so effektiv wie möglich genutzt, um das Maximum herauszuholen. Jetzt wird sich sicher der ein oder andere Denken…du bist ja nicht weit vom Burnout entfernt. Hätte ich so weitergemacht wie vor dieser Zeit, so wäre ich definitiv im Burnout gelandet, da ich keinerlei Perspektiven, im sogenannten Hamsterrad für mich entdecken konnte.
Am 20. August 2016 startete ich dann eine Facebookseite mit dem Gedanken, die Bilder die ich bisher gemacht habe und weiterhin machen werde mit Menschen zu teilen und sie an den Erfahrungen, sowie dem Wissen bezüglich der Fotografie teilhaben zu lassen. Anfangs wusste ich nicht, wie ich es aufbauen sollte. Ich begann die Bilder hochzuladen und anschließend mit einem kleinen Text versehen zu veröffentlichen. Größere Seiten wie „Du bist Halle“ teilten großzügig die Bilder und die Community wuchs und das zurückgegebene Feedback spornte mich mehr und mehr an damit weiterzumachen. Spätestens jetzt wusste ich, ich bin auf dem richtigen Weg und es ist genau das, was mir mein Bauchgefühl und mein Herz die ganze Zeit davor vermitteln wollte. Endlich! Ich habe das gefunden für was ich leidenschaftlich brenne. Die Fotografie!
Es kam der Punkt an dem die Technik nicht mehr mithalten konnte und so wurde nach und nach einiges an Equipment (Laptop, Objektive, Kameras und Zubehör) angeschafft, um meine Kreativität auch ausleben zu können. Frag bitte nicht welche Unsummen dafür drauf gingen. Es war auch mit einem gewissen Maße an Risiko und Angst verbunden, da das investierte Geld fast meine gesamten Ersparnisse waren. Ja es war unvernünftig, jedoch empfand mein Bauchgefühl auch hier es für richtig und es stellte sich später heraus, dass es die richtige Entscheidung war.
Alleine Fotografieren zu gehen ist auf Dauer langweilig und der nötige Austausch unter Gleichgesinnten kommt ein wenig zu kurz. Hier und da kommentierte ich auf Facebook bei anderen Fotografen aus der Region, um teils natürlich auch untereinander Interaktion zu schaffen und um sich ein wenig Eindrücke zu verschaffen, wie andere die Sicht auf bestimmte Motive haben. Einer der Fotografen war Sven. Aus einem kleinen Plausch im Messenger im November wurde dann ein gemeinsamer Fotowalk im Januar bei relativ kühlen Temperaturen.[/vc_column_text][us_image image=“7270″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Da ich nun kein Freund des Winters bin, wurde die Zeit sinnvoll genutzt, um sich in Programme wie Lightroom oder Photoshop einzuarbeiten und seinen Workflow dementsprechend zu verfeinern. Photoshop kommt bei mir allerdings zu 99% der Fälle nie zum Einsatz, dafür ist es mir zu zeitintensiv. Ja man kann damit wunderbar kreativ arbeiten, aber eh man alle Tools umfassend verstanden hat, vergeht einiges an Zeit.
In mir keimte im kühlen Dezember ein Gedanke auf. Durch meine Arbeit pendelte ich ja täglich zwischen Halle und Leipzig. Den Rest von Deutschland hatte ich größtenteils bisher nicht gesehen…bis jetzt. Ein Plan musste her! Es sollte ein Roadtrip mit dem eigenen Auto werden. Wohin es gehen sollte stand bis dato nicht fest und somit wurde Google Maps angeschmissen und erst einmal geschaut, was denn interessant werden könnte. Durch einen Routenplaner versuchte ich mir eine passende Route zu stricken, damit man später auch einen ungefähren Anhaltspunkt hat, wo denn die Reise nun entlanggehen soll. Die Unterkunft in Hotels oder Hostels, wollte ich mir aus finanziellen Gründen sparen. Es ist ja schon genug Geld für´s Equipment drauf gegangen. Später zum Roadtrip mehr.
Das Jahr neigte sich allmählich dem Ende und Silvester wurde mit einem sehr kleinen, aber dafür sehr feinen Kreis der engsten Freunde verbracht.
Heimstudio
Die ersten Monate wurden dazu genutzt, um meine Wohnung ein wenig umzukrempeln und mein Arbeitszimmer in ein kleines Heimstudio zu verwandeln. Ich besorgte mir also alles was zu so einem Studio nötig ist. Lampenstative, Softboxen, Blitze, Hintergründe und ein neues Stativ für meine Kamera. Haben ist schließlich erstmal besser als brauchen. ?[/vc_column_text][us_image image=“7253″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Um nun mit dem genannten Equipment Fortschritte zu machen, fragte ich Freunde und Bekannte, ob sie denn für mich Model vor der Kamera stehen möchten und einige willigten ein. Bevor die ersten Leute vor der Kamera stehen, lernte ich an mir selber die Lichtsetzung durch einen Funkauslöser. Die Yongnuo-Blitze bieten ja dank eingebauten Funkempfänger ideale Entfaltungsmöglichkeiten. Anschließend standen nun die ersten Shootings standen an und schnell merkte ich, dass mehr dazu gehörte als nur die Technik zu besitzen und damit umzugehen. Die Kommunikation mit der Person vor der Kamera ist bei weitem genauso wichtig, wie das verstehen der Technik. Nun gut Fehler sind schließlich dafür da, um sie zu machen, denn nur so kann man daran wachsen!
Verträge
Da vermehrt Shootings angefragt wurden, von denen ich natürlich auch die Bilder für mein Portfolio nutzen wollte, mussten Verträge her, um alles rechtssicher abzuwickeln. Im Januar hatte ich ausgiebig Zeit mich mit der Thematik auseinanderzusetzen und fing an mit der Umsetzung. Das Netz wurde nach Vorlagen durchsucht, aber nichts schien so richtig für mich zu passen. Ich zog mir aus allen Vorlagen die wichtigsten Aspekte heraus und schrieb meinen eigenen TFP-Vertrag, der alles Wichtige beinhalten sollte und dennoch leicht verständlich war. Da ich einmal dabei war, fing ich gleich an mir einen Nutzungsvertrag zu schreiben. Dieser sollte später noch wichtig werden.
Die ersten Schritte nach draußen
Da die Kommunikation nun einigermaßen saß, der TFP-Vertrag parat lag, die Technik verstanden und der Blick immer mehr geschult war, so kam langsam die Zeit die heimischen vier Wände zu verlassen. Im Februar stand das erste Shooting in einem Fitnessstudio an. Mit samt Stativen, Kamera und Softboxen machte ich mich auf dem Weg und baute vor Ort alles auf. Ein paar Testshots später konnte es dann losgehen.[/vc_column_text][us_image image=“7248″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Eines ist mir bei diesem Shooting besonders bewusst geworden. Ich konnte alles um mich herum ausblenden und mich nur auf meine Arbeit mit der Kamera konzentrieren. Wir verständigten uns hervorragend, um die Ideen und Konzepte umzusetzen. Die Jungs waren happy mit den Bildern und ich war es ebenfalls. Das Shooting war einfach klasse und es hat mir gezeigt, dass ich mehr kann als „nur“ einen normalen Job als Arbeitnehmer nachzugehen.
Gewerbe
Es kamen immer mehr Anfragen zu Shootings und damit trat eine Frage immer häufiger auf. Was koste ich denn? Solche Anfragen lehnte ich anfangs häufiger ab, da ich ja selber kein Gewerbe hatte. Ich dachte mir…warum eigentlich nicht? Ein Gewerbe war bisher eine utopische Grenze für mich und so abseits alles Machbaren, dass es schier “unmöglich“ war. Jetzt war es auf einmal in greifbarer Nähe und die Angst vor so einem Schritt wie weggeblasen. Was soll denn schon so schwer sein, schließlich fiel mir mein Weg des Lernens bisher auch recht einfach. Man kann heutzutage alles lernen, sofern man das möchte. Das Wissen liegt einem durch die Informationsflut des Internets ja regelrecht zu Füßen. Ich ging es also an und machte mich schlau, was denn alles nötig ist.
Drei Formulare machte ich ausfindig, um mich später als Fotograf bezeichnen zu können. Meine Mutter und Freunde halfen mir die aufkommenden Fragen, die damit verbunden waren ein wenig zu lösen. Denn so schön wie das Internet auch ist, manchmal braucht man einfach die direkte Aussage eines Menschen, der davon ein wenig Ahnung hat. Die Formulare füllten sich mit Text und der Weg zur Handwerkskammer, dem Gewerbeamt und dem Finanzamt war sehr kurz, da alles vollständig war. Alle Formulare wurden abgegeben und nun hieß es warten. Ein stolzes Gefühl machte sich breit, was man bisher erreicht hat mit seinem Willen und der Kraft der Gedanken.
Der erste Auftrag kam noch vor Eintreffen meiner Gewerbekarte und der Steuernummer. Oh mein Gott dachte ich…der erste „echte“ Auftrag…hoffentlich mach ich alles richtig…was ist, wenn was schief geht…wie mach ich das nun mit der Rechnung? Wieder Fragen über Fragen. Ich ging den Auftrag (welch seriöse Benennung) so professionell wie nur möglich an. Es handelte sich um einen gewerblichen Kunden. Ich kommunizierte ihm, dass alles gerade an Formularen eingereicht sei und ich die Rechnung dann im Nachhinein stellen werde. Er willigte ein und es ging alles glatt über die Bühne. Ein Stein viel mir vom Herzen und wieder überkam mich großes Glücksgefühl! Kennst du die Szene am Ende von dem Film „Das Streben nach Glück“? Genauso fühlte ich mich nach dem Verlassen des Geschäfts!
Der besagte Roadtrip durch Deutschland
Der 1.Mai 2017 war nun der Beginn der nebenberuflichen Selbstständigkeit und der Start für den Roadtrip. Auf die Planung, die Reise und warum ich das ganze mache werde ich hier nicht weiter eingehen, da es dazu in meinem Blog schon 2 Beiträge dazu gibt. Also gerne mal da vorbeischauen. Soviel sei gesagt, es war eine unvergessliche und zugleich prägende Woche wundervoller bereister Orte und Erfahrungen.[/vc_column_text][us_image image=“7264″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Zurück vom Roadtrip schätzte man erst so richtig was man hat, seien es nur Dinge wie sein Bett, eine Dusche und fließendes Wasser, Strom oder seine Freunde. Die Entscheidung den Roadtrip eine Woche eher abzubrechen als wie geplant, erlaubte mir dank zu Hause eintreffender Gewerbekarte die Rechnung fertig zu schreiben und an den Kunden zu schicken. Ich sage mir immer alles passiert zur richtigen Zeit.
Logo & Webseite
Thomas von Blogografie kommentierte auf meiner Facebookseite öfter unter meinen Bildern. Im Februar lernten wir uns auf dem Ochsenberg in Halle bei einem geplanten Sonnenaufgangsfoto kennen. Aus dem Bild wurde dank des schlechten Wetters damals leider nichts, was jedoch blieb war der Kontakt.
[/vc_column_text][us_image image=“7261″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich spielte damals nach meinem Roadtrip mit dem Gedanken eine Webseite ins Leben zu rufen, um damit in der Welt ein wenig medienwirksamer in der Öffentlichkeit zu stehen. Thomas half mir mit seinem Blogbeitrag bei der Gestaltung des eigenen Logos bzw. gab er mir Tipps und Inspirationen, welche Aspekte denn wichtig seien bei dem Entwurf. Ein befreundeter Grafiker legte mir den Grundstein für das Design des Logos, aber so richtig war ich noch nicht zufrieden und lernte mich selber in Adobe Illustrator ein, um dem Logo den letzten Schliff zu verleihen. So entstand also mein finales Logo.


Da das Logo nur einer der Eckpfeiler einer Webseite ist, ging es über zum Design der Webseite. Wie soll sie aussehen? Welche Informationen möchte ich überhaupt preisgeben? Welche Domain soll sie haben? Wie gestalte ich meine Preise und welche Leistungen möchte ich anbieten? Wieder war ich konfrontiert mit Fragen deren Bewältigung einiges an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, schließlich sollte die Seite auch vernünftig werden. Ursprünglich experimentierte ich mit Wix, Jimdo und ähnlichen Bauskastenmodulen herum. Thomas jedoch empfahl mir dann WordPress, dieses ist in meinen Augen wesentlich individualisierbarer und unbegrenzt erweiterbar. Am Anfang erschlägt es zwar einen aber wie schon gesagt, es gibt nichts was man nicht lernen kann.
Ich schaute mir sehr viele Webseiten an, um Ideen zu sammeln. Es ging mir dabei um Dinge wie Design, Texte, Aufteilung des Menüs und der Seiten an sich und irgendwo auch um die Preise anderer Fotografen. Schließlich will man sich ja nicht unter Wert verkaufen und anderen Fotografen die Preise verderben.
Ich begann also nach und nach das Grundgerüst und Strukturen für die Webseite zu schaffen. Welche Kategorien soll es geben? Wie bestückt man am besten das Portfolio? Wie optimiert man die Bilder für Webgrößen? Was ist eigentlich SEO? Was sollte man beachten für die Mobilen Anpassungen? Mein Kopf qualmte wieder einmal, im Anbetracht der Aufgaben die vor mir standen. Aber schließlich ist es nicht unmöglich und somit fokussierte ich mich auf die Bildung in genau diese Thematiken. Die Webseite wuchs und der Workflow wurde mit dem erlernten Wissen stetig schneller und ausgefeilter. Ansatzweise habe ich sogar HTML gelernt. Seite für Seite reihte sich in die Webseite ein und zum 1.August stand die Webseite dann im Web für die Öffentlichkeit zur Verfügung.
Fotowettbewerb & Leinwände
Neben dem Aufbau der Webseite ging es natürlich auch fotografisch weiter. Das Stadtmarketing der Stadt Halle und die Instagram-Seite Salzstadt Halle veranstalteten im Juni gemeinsam einen Fotowettbewerb, in dem es darum ging die Stadt Halle bestmöglich abzulichten. Da ich schon sehr oft in der Stadt unterwegs war, um fotografisch schöne Eindrücke zu sammeln, konnte ich aus meinem Archiv ein Bild herauspicken, was mir bisher am besten gefiel. Mit diesem Bild nahm ich nun am besagten Wettbewerb teil und gewann diesen als Erstplatzierter.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]

[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Der Gewinn war für mich damals überhaupt nicht entscheidend, sondern die Beziehungen die damit ein herkamen.
Als Gewinn hat jeder der Gewinner sein Bild auf Alu-Dibond gedruckt bekommen. Sein Bild das erste Mal in der Hand zu halten und nicht auf einem Display zu betrachten ist schon etwas Besonderes![/vc_column_text][us_image image=“7249″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Gedanke meine Bilder selber auf Leinwand und andere Materialien zu bekommen schwirrte schon lange in meinem Kopf herum, kam dann aber erst wieder ans Tageslicht. Das durchforsten des Internets nach dem Thema brachte mich zu Pictrs. Hier konnte ich nicht nur für mich drucken lassen, sondern auch anderen Menschen meine Bilder ins Wohnzimmer bringen ohne großartig daran beteiligt zu sein. Wie schon gesagt meine Zeit ist knapp und leider habe ich noch einen Hauptjob der mich zeitlich schon sehr begrenzt.
Das erste Bild war natürlich das Gewinnerbild im Shop. ? Dieses hängt sogar in einem Hallenser Hotel in einer beträchtlichen Größe von 150cm x 100cm. Einfach großartig zu wissen, dass viele Gäste der Saalestadt dieses Bild in solch einer Größe nun zu Gesicht bekommen!
Workflow
Um seine Zeit bestmöglich zu nutzen, bedurfte es hier und da ein paar Veränderungen. Lightroom wurmte mich seit geraumer Zeit durch zu lange Prozesse. Alleine das hereinzoomen, um zu bestimmen, ob die Schärfe für ein Bild passt oder nicht, raubte schon einiges an Zeit und somit stand für mich kurz oder lang fest eine Alternative musste her. Als einzigen Kontrahenten im ähnlichen Stil gab es nur CaptureOne. Es ist kostenlos für Sony-Nutzer und war somit ideal. Klar musste man sich erst wieder einlernen und sich seinen Workflow zurechtschustern, jedoch war der Profit am Ende wesentlich mehr Zeit, die ich anderweitig nutzen konnte. Es hieß also Abschied zu nehmen und Lightroom lebe wohl zu sagen.
Da ich mittlerweile schon einige Shootings hatte, wollte ich den Ablauf zwischen dem Kunden und mir ein wenig bei der Bildübergabe vereinfachen und zeitraubende Absprachen und Missverständnisse aus der Welt räumen. PicDrop war da in meinen Augen der idealste Dienst. Alle Bilder hochladen, dem Kunden den Link schicken, warten bis die E-Mail eintrifft, dass eine Auswahl getroffen wurde, Auswahl kopieren und anschließend die entsprechenden Bilder in CaptureOne bearbeiten. Nachdem alle Bilder fertig bearbeitet sind, wurden diese wieder hochgeladen und dem Kunden überreicht. Der Kunde war zufrieden und ich habe mir eine Routine geschaffen, die wiederum Zeit für mich freimachte.
Licht
Licht ist ja bekanntlich unter Fotografen das wichtigste überhaupt. Ohne geht es halt nicht. Um mich kreativ auch vor der Kamera austoben zu können wollte ich neue Wege gehen. Das Stichwort ist hier Lightpainting. Mit Licht zu malen hat schon viele Leute fasziniert und mich ebenfalls. Früher wurden mit einer Taschenlampe Gesichter in die Luft gemalt, heute sind es skurrile und ausgefallenere Formen.[/vc_column_text][us_image image=“7260″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Mit selbstgebauten Plexiglasscheiben und starken Taschenlampen verziere ich die Luft heute mit Lightpaintings und erzeuge somit kreative Bilder, die nicht jeder kennt und sich auch nicht jeder traut, sie in der Öffentlichkeit zu machen. Die Menschen schauen einen so manches Mal irritiert an und fragen sich sicherlich, ob ich bescheuert sei, aber das ist mir egal geworden, denn ich weiß für was ich das mache.
[/vc_column_text][us_image image=“7258″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der eingangs erwähnte YouTube-Kanal verhalf mir auch zu einer weiteren skurrilen Art der Fotografie. Das Experimentieren machte mir damals schon Spaß und ich drehte Videos mit UV-Licht und leuchtenden Farben. Warum also nicht selbiges Licht in der Fotografie anwenden? Gesagt getan! Ich bestellte also UV-aktive Körperfarben und versuchte mit einem Model die Ideen in die Tat umzusetzen. Da das nötige Equipment ja vorhanden war, ging es ohne Probleme und die Bilder wurden fantastisch.
[/vc_column_text][us_image image=“7266″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Hunde
Die Arbeit mit meinem damaligen Hund machte mir unglaublich viel Spaß und ich liebte es ihm neue Dinge beizubringen. Natürlich blieb auch hier die Kamera nicht aus. Hunde sind solch emotionsstarke, kräftige und zugleich sensible Tiere, dass man mit ihnen vor der Kamera (vorausgesetzt sie sind gehorsam) wundervoll arbeiten kann. Die Bilder, die dabei entstehen sind unheimlich ausdrucksvoll und spiegeln das Wesen des Tieres großartig wieder. In diesem Jahr gab es ein paar tolle Hundeshootings und die Zusammenarbeit mit den Besitzern war einfach klasse. Für mich stand schon vorm Aufbau des Portfolios fest, dass Hunde ein fester Bestandteil meiner fotografischen Tätigkeit werden sollten.[/vc_column_text][us_image image=“45″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Fotowalks
In einigen gehörten Podcast´s ging es immer wieder um Fotowalks. Eine Art kleiner Zusammenschluss aus Fotografen, die eine zuvor grob festgelegte Route ablaufen und währenddessen sie sich untereinander austauschen zwischendurch Bilder machen. Diese Idee wollte ich aufgreifen und selber solche Walks veranstalten. Ich gründete am 1.Juli eine Facebookgruppe für den Raum Halle und teilte es über meine Seite mit, dass ich so etwas vorhabe. Es dauerte nicht lange und die Gruppe füllte sich mit Leben. Am 29. Juli war es dann so weit. Der erste gemeinsame Fotowalk mit insgesamt 10 Teilnehmern fand statt. Klasse![/vc_column_text][us_image image=“7252″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Austausch und die Interaktion ist sehr locker und der Umgang untereinander fast schon so, ob man sich ewig kennen würde. Bisher konnte ich 4 Veranstaltungen dieser Art ins Leben rufen und weitere werden sicherlich folgen.
Neben den bisher selbst veranstalteten Walks durfte ich sogar selber an einem teilnehmen. Dieser wurde von den Veranstaltern des erwähnten Fotowettbewerbs ausgeführt.[/vc_column_text][us_image image=“7250″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich konnte mir dabei einmal anschauen wie es denn anderen in die Hand nehmen und evtl. selber wieder Dinge für mich ableiten für spätere Fotowalks. Das Highlight an dem Tag war der Aufstieg nach einem Sturm auf die Hausmannstürme. Was für ein Ausblick über die Stadt mit herrlichem Licht umrahmt.[/vc_column_text][us_image image=“7251″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Durch ihn habe ich viele Dinge im Bereich der Fotografie über seinen YouTube-Kanal lernen dürfen. Sei es nun das Blitzen, das Portraitieren von Menschen, der Umgang mit der Technik und vieles vieles mehr. Er motivierte mich stetig mit dem weiterzumachen, was mir am Herzen lag. Stephan und Thomas von Blogografie scouteten gerade fürs nächste Zielfoto-Magazin im Harz und veranstalteten am 30. Juli am Abend ein Usertreffen auf dem Agnesberg in Wernigerode.[/vc_column_text][us_image image=“7269″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Bei dieser Gelegenheit lernte ich Stephan endlich einmal persönlich kennen. Das erste Mal, dass ich seine Stimme nicht über einen Lautsprecher höre, sondern live. Er ist genauso wie er in seinen Videos ist! Authentisch. Dennoch ist es ein komisches Gefühl. Irgendwie kam es mir alles so unwirklich vor und ich dachte es kann doch nicht wirklich passieren.
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[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ein toller Tag neigte sich dem Ende. Der Austausch mit Stephan und der Kontakt zu anderen Fotografen, die ihrer Leidenschaft nachgehen war einfach klasse! Danke an dieser Stelle an Stephan und Thomas für diese großartige Gelegenheit!
Hochzeit
Der 19.8.2017 war für das Paar und mich zugleich ein sehr aufregender Tag. Die allererste Hochzeit stand also an. Ein wenig Bammel hatte ich ja schon. Diesen Tag kann man nicht einfach mal wiederholen, um die verpatzten Bilder nachzuholen. [/vc_column_text][us_image image=“7256″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Um beim allerersten Mal nichts verkehrt zu machen und vielleicht einige Momente nicht einzufangen, so bat ich Sven um Hilfe, um begleitend mich zu unterstützen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Sven und das Vertrauen des Paares für diese großartige Möglichkeit diese Hochzeit fotografisch zu begleiten.
[/vc_column_text][us_image image=“7255″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Die Bilder waren auf den Sensor der Kamera gebannt und es ging nach Hause an die Bearbeitung selbiger. Nachdem ich alle fertigen Bilder dem Paar überreicht habe, waren diese sehr glücklich und ich war sehr erleichtert als die Worte vielen „Wow, die sind alle klasse“.
Anschließend wünschte sich das Paar von den entstandenen Bildern ein Fotobuch, was auch den Bildern und der Hochzeit gerecht werden sollte. Da ich selber schon in diesem Jahr für einen Test der Druckqualität ein eigenes Buch drucken ließ, konnte ich schon einiges an Erfahrungen sammeln, die ich nun wieder in die Gestaltung und die Auswahl des richtigen Papiers einfließen lassen konnte. Das 112-seitige Buch wurde in Auftrag gegeben und traf kurze Zeit später bei mir ein. In weißes Kunstleder gehüllt, mit einem schlichten Aufdruck auf dem Cover, bot es im inneren die gemachten Bilder, in genau der Qualität wie ich es mir vorgestellt habe.[/vc_column_text][us_image image=“7254″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Obwohl ich das Buch gerne selber behalten wollte, musste ich es schweren Herzens an das Brautpaar weiterreichen. Diese waren hocherfreut, es in den eigenen Händen zu halten. Es ist schön zu sehen wie die Dinge, die man umsetzt mit Freude und Anerkennung entgegengenommen werden. Großartig!
Kalender
Langsam ging es zum Ende des Jahres hin und durch die Erfahrungen des Buches und den damit verbundenen Druck, dachte ich mir…warum nicht einfach die Bilder des gesamten Jahres als i-Tüpfelchen in einen Kalender münden zu lassen? Die Idee hing im Kopf. Nun ging es an die Umsetzung. Durch die Erfahrungen mit dem Logodesign und der Arbeit mit Adobe Illustrator machte ich mich mit einer Vorlage an die Gestaltung des Kalenders. Schließlich gehörte mehr dazu als nur die Bilder einzufügen und drucken zu lassen. Es wurden 2 Testdrucke vorher in Auftrag gegeben, um zu prüfen ob alles seine Richtigkeit hat.[/vc_column_text][us_image image=“7257″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Kalender der online in den Druck ging, musste als separate Datei entworfen werfen. Die Kalender, die ich offline verkaufen wollte, konnte ich über die Software vom Druckdienstleister gestalten und dies war um einiges leichter zu handhaben, bot aber ein großes Risiko. Wie das nun mal mit allen Produkten ist, die man fertigen lässt, kann es passieren, dass man darauf sitzen bleibt. Mein Bauchgefühl sagte mir…mach es! Die 100 Kalender gingen in den Druck und es trafen kurze Zeit bei mir 4 Kisten á 8KG bei mir ein. Puh erstmal in die Wohnung hieven. Das erste Paket wurde prompt aufgeschnitten, ein Kalender gezückt und mit einem Nagel an die eigene Wand gebracht. Meine Hand glitt über das glatte starke Papier und die Bilder kamen gut zur Geltung auf der A3 Größe.
Da ich eine Lösung brauchte den Kalender offline, sowie online zu vertreiben, musste ich mir etwas einfallen lassen, um sie unabhängig von meiner eigentlichen Arbeit vertreiben zu können. Die online vertriebenen Exemplare wurden durch die Einbindung in meine Webseite verkauft. Für die offline Variante zog ich meinen Kontakt aus dem damaligen Gewinnspiel zu Rate. Sie stellte die Verknüpfung zur Touristeninformation der Stadt Halle her. Eine E-Mail und ein Telefonat später, brachte ich dann eine Kiste gefüllt mit Kalendern in die zentral gelegene Stelle auf dem Markt. Der Lieferschein wurde unterschrieben und der Verkauf konnte starten. Dies blieb jedoch nicht die einzige Stelle und es gesellte sich ein befreundeter Blumenladen hinzu.
Alle Kosten wiegen nicht einmal ansatzweise den Aufwand dahinter auf. Es war mir auch gar nicht wichtig, damit Gewinn zu erzielen, sondern viel mehr damit etwas zurückzugeben bei meiner Community, die mich durchs Jahr begleitet hat. Mittlerweile ist mein Kalender über ganz Deutschland verstreut und das macht mich wahnsinnig glücklich. Während ich diese Zeilen hier Schreibe fließen mir sogar ein paar Tränen über die Wangen. Nicht aus Trauer, sondern aus Freude!
Weihnachten
Weihnachten hat für mich seit dem Verlust meiner Großeltern vor mehreren Jahren nicht mehr die Bedeutung wie früher. Viel mehr macht es mich Stolz das Handwerk meines Großvaters, die Fotografie fortzuführen. Ein Fest der Liebe ist es schon lange nicht mehr, sondern viel mehr eines des Konsums. Man sollte sich wirklich einmal auf die wesentlichen Dinge im Leben fokussieren und besinnen. Geld ist schließlich nicht alles im Leben. Ja man braucht es, aber man sollte nicht die Prioritäten und den Sinn und Zweck des eigenen Lebens nur des Geldes wegen verschieben. Mein Weihnachten fand ausschließlich mit meiner Mutter statt. Wir redeten über das vergangene Jahr und schauten reflektierend zurück bei einem gemütlichen Abendessen zu zweit. Ich habe meiner Mutter in diesem Jahr viel Rückhalt zu verdanken. Sie hat mir immer unterstützend unter die Arme gegriffen, wo sie nur konnte. Danke Mutti!
Video
Durch meinen damaligen YouTube-Kanal konnte ich natürlich viel im Bereich Videografie lernen. Warum also dieses Wissen nicht in ein kleines Weihnachtsvideo einfließen lassen? Gesagt getan! Durch meinen Kontakt Daniel von Du bist Halle und Julia aus dem Stadtmarketing durfte ich aus dem Balkon des Ratshofes und von den Hausmannstürmen hoch über dem Markt Zeitrafferaufnahmen machen. Die restlichen Videoszenen drehte ich dann auf dem Markt.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/efL-odGZaZ0″ video_title=“1″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Zwischendurch gab es natürlich auch eine Tasse Glühwein zum Aufwärmen. ? Zu Hause wieder angekommen machte ich mich an die Auswahl der Musik. Da man aufpassen muss wegen den Lizenzen, kaufte ich mir ein Lied, um von vorneherein auf der sicheren Seite zu sein. Nicht dass mir irgendwelche Klagen ins Haus flattern.[/vc_column_text][us_image image=“7268″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Wandbild
Für einen krönenden Jahresabschluss wollte ich mir unbedingt mein Lieblingsbild aus diesem Jahr auf Alu-Dibond drucken lassen, um es an die heimischen Wände bringen zu können. Mit dem Druck hatte ja mittlerweile keine Sorgen mehr und somit ging das Bild direkt in die Bestellung. Der Gutschein von Saal Digital bot mir zudem noch den Vorteil es ein wenig größer drucken zu können ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen. Hier findest du meinen Erfahrungsbericht dazu.[/vc_column_text][us_image image=“7267″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Silvester
Kurz vor Silvester machte ich mich gemeinsam mit Sven noch einmal auf in die Sächsische Schweiz (quasi als Jahresendausflug. ?), um noch einmal den Bezug zur Weitsicht vor Augen zu haben und um selber ein wenig zu scouten für evtl. zukünftige Workshops in diese Region unseres schönen Landes.[/vc_column_text][us_image image=“7265″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Silvester hat in meinen Augen auch an Bedeutung verloren genauso wie Weihnachten. Es ist aber ein Tag, der abschließend für das Jahr 2017 steht. Wenn du schon bis hierhin gelesen hast, weißt du, dass es ein verdammt geiles Jahr für mich war. Es gab wieder „nur“ eine Feier im kleinen Kreise von Freunden, die mich aber stets durchs Jahr begleitet und mich unterstützt haben, wo sie nur konnten. Tausend Dank!
[/vc_column_text][vc_column_text]Was hat sich geändert zu früher?
Mich freut am meisten in diesem Jahr….
Mich ärgert am meisten in diesem Jahr….
Ziele für 2018
Ja es ging in diesem Text ausschließlich um mich und es tat sehr gut sein Jahr in diesem Text zu reflektieren und kanalisieren. Es ist der absolute Wahnsinn, wenn man einmal zurückblickt, aus welcher beschissenen Krise man eigentlich gekommen ist und wie stark es einen gemacht hat. Ich habe wundervolle Orte in diesem Jahr gesehen. Schöne Dinge wie Sonnenauf- und Untergänge wieder schätzen gelernt. Ich konnte über mich selbst so unheimlich viel lernen und meine Stärken und auch die Schwächen herauskristallisieren, an denen man arbeiten kann. Die Freundschaft und Bindung zu den wichtigsten Personen in meinem Leben hat weiter zugenommen.
Ich blicke nun erwartungsvoll auf das neue Jahr und bin jetzt schon gespannt welche tollen Gelegenheiten sich dieses Jahr ergeben werden. Ich freue mich auf tolle Reisen und fantastische Landschaften, Coole Shootings und viele neue Menschen die ich sicherlich kennenlernen werde.[/vc_column_text][us_image image=“26″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Es war ein Jahr der Superlative. Ich bin selber überwältigt welch schiere Möglichkeiten mir die Fotografie und das richtige Mindset in nur einem Jahr ermöglicht haben.
Ich konnte leider nicht alles, was ich in diesem Jahr erlebt habe in Worte fassen, da es dann endgültig den Rahmen gesprengt hätte und es vielleicht in einem kleinen Buch ausgeartet wäre.
Danksagung
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die mich durchs Jahr begleitet haben. An erster Stelle möchte ich hier natürlich meine Mutter nennen, die alle Entscheidungen, manchmal auch stirnrunzelnd, stets unterstützt hat.
Großen Dank möchte ich auch an meine engsten Freunde aussprechen, die ich an einer Hand abzählen kann, dafür aber echt und aufopferungsvoll hinter meinen Entscheidungen stehen.
Danke sehr Thomas für deine Hilfe bei dem Logo, der Webseite und dem Lektorieren von einigen Texten. Ohne dich wäre die Webseite bestimmt nur halb so gut geworden. Möge dein Gürteltier immer gut verpflegt werden. ?
Vielen Dank an dich Sven für immer wieder tolle Gespräche und die mittlerweile sehr gute Freundschaft. Was haben wir gemeinsam erlebt und auch so manches mal ins Gras gebissen durch nicht vorhandene Sonnenaufgänge. [/vc_column_text][us_image image=“7247″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Meiner Community auf Facebook, Instagram oder hier auf meiner Webseite ein herzliches Dankeschön, denn ohne diese Reichweite und eure Interaktion und die damit verbundene Motivation wäre all das hier nicht existent. Danke fürs Teilen, Kommentieren und Liken all der Beiträge. Tausend Mal Danke!!!
Statistik zum Jahresende
Meine Bilder wurden in Google Maps 342.930-mal angesehen
Instagram insgesamt:
Facebook insgesamt:
Aus dem tiefsten Loch meines Lebens – auf die Spitze meines eigenen Berges
Danke für ein tolles Jahr 2017
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][kswr_replicasection replica_section_id=“7534″][/vc_column][/vc_row]
Schlagwörter: 2017, Alexander Schieberle, Jahresrückblick[vc_row][vc_column][vc_column_text]
Eines vorweg, um es für euch so transparent wie möglich zu gestalten: Dieser Test wurde durch Saal Digital mit einem 50€ Gutschein gesponsert.
Unzählige Bilder sind dieses Jahr auf meiner Speicherkarte nach Hause gewandert. Eines davon hat mich besonders gefesselt. Es war an einem schönen Sommermorgen, Nebel überzog das Land. Die Sonne schob sich langsam über den Horizont und warf ihre Strahlen durch die Bäume in das angrenzende, mit Mohn gespickte Kornfeld, in dem eine Spinne ihr Netz behütete. [/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7231″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Dieses Bild sollte unbedingt an die heimischen Wände und somit machte ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Druckanbieter für das Wandbild. Die Wahl fiel allerdings nicht sehr schwer. Mit Saal Digital machte ich dieses Jahr schon mehrere besonders gute Erfahrungen in Form eines über 100 Seiten umfassenden Hochzeitsbuches und mit dem Druck meiner eigenen Kalender. Somit stand für mich fest, auch dieses Digitalexemplar wird in den Stuben von Saal Digital in Form eines Alu-Dibond-Druckes materialisiert.
Wie einfach es gehen kann solch ein Bild zu bestellen, zeigt Saal Digital hier in meinen Augen mit großartiger Software. Diese kann man sich direkt über ihre Webseite beziehen. Sie ist sehr einfach gehalten, übersichtlich und quasi selbsterklärend. Bei anderen Anbietern kann die Bestellung auch schon mal in Frust ausarten, wenn alles zu sehr verkompliziert wird. Dabei möchte man doch nur einen vernünftigen Abzug seines Bildes bestellen. Wie gesagt Saal Digital macht hier hervorragende Arbeit!
Beim Start der Software bekommt man eine Übersicht über alle Produktkategorien gezeigt, in der man sein gewünschtes Produkt wählen kann. Der Mauszeiger wanderte für mich hier natürlich auf die Wandbilder, denn in klein möchte ich mir das Bild üblicherweise nicht an die Wand „nageln“. 😉
Man wählt sein gewünschtes Produkt, das Material, die Halterung und die Größe und passt sein Bild entsprechend seinen eigenen Belieben noch geringfügig an. Wichtig hierbei ist vorher das Bild mit den passenden ICC-Profilen richtig zu bearbeiten, damit es später im Druck nicht zu Überraschungen kommt. Die ICC-Profile simulieren am PC schon (Farb-Kalibrierung vorausgesetzt), wie die Farben später auf dem gewünschten Material aussehen werden.
Meine Wahl des Materials fiel hier auf Alu-Dibond, da es für mich die perfekte Mischung aus Preis, Qualität und Detailwiedergabe ist. Um sich einen Eindruck zu verschaffen, wie alle angebotenen Materialien beschaffen sind und welche Unterschiede sie aufweisen, dafür gibt es bei Saal Digital ein Musterset im Wert von 15€ zum bestellen. Dieses kann man bei der nächsten Bestellung wieder verrechnen lassen. Coole Sache! So spürt man direkt was für einen das richtige sein wird, ohne mehr auszugeben, da es ja eh wieder in die nächste Bestellung mit einfließen wird.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7232″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Das Bild sollte nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ausfallen. Ich entschied mich für ein moderates Maß von 60x40cm, denn mein Wunsch ist es für die nächsten Jahre jeweils ein besonderes Bild pro Jahr an die Wand zu bringen, dementsprechend durfte das Bild nicht zu überdimensioniert ausfallen. Schließlich sollte für zukünftige Wandbilder noch genügend Raum zur Verfügung stehen, ohne das es zu sehr gequetscht aussieht. [/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7236″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Um einen vernünftigen und festen Sitz an der Wand zu gewährleisten, entschied ich mich für die Profil-Aufhängung, diese hebt das Bild 1cm von der Wand ab und verleiht ein wenig optische Tiefe. [/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7235″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Das Aluprofil ist auf der Rückseite zentriert klebend angebracht und sitzt bombenfest. Also 2 Löcher in die Wand gebohrt, 2 Schrauben hinein und schon hängt das gute Stück.
[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7233″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Von der Bestellung bis zur fertigen Lieferung vergingen nur wenige Tage bis ich die hervorragende Qualität meines Bildes begutachten konnte. Zusammengefasst kann ich einfach nur sagen, dass Saal Digital großartig ist, um seine Bilder auf Wandbildern zu verewigen! Vielen herzlichen Dank für die Möglichkeit, an dem Test teilzunehmen. Mein Bild schmückt den Eingangsbereich meiner Wohnung und jeder der daran vorbeigeht, muss unweigerlich stehenbleiben, übers Bild streicheln und es begutachten.
Solltest du vielleicht Fragen zum Thema haben oder Anregungen was dich für zukünftige Beiträge interessieren könnte, so lass mir doch gerne einen Kommentar da.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][kswr_replicasection replica_section_id=“7534″][/vc_column][/vc_row]
Schlagwörter: Alu Dibond, Saal Digital, Testbericht, Wandbild[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Kalender sprießen zum Jahresende nur so aus dem Boden. Wo du nur hinschaust wirst du sie finden. DIN A4, A3, A2… in allen erdenklichen Größen, Formen und Farben. Warum probierst du es also nicht einmal selber und lässt deine Bilder nicht auf deiner Festplatte versauern?
Bilder verdienen es materialisiert zu werden
Warum solltest du einen eigenen Kalender erstellen?
Es liegt nahe, so kurz vorm Jahresende die Gelegenheit zu nutzen, um in eigener kreativer Arbeit einen Kalender als Geschenk für die Familie, Verwandten und Bekannten zu schaffen. Die selber gemachten Geschenke, sind ja bekanntlich die besten. Als Blickfang gegenüber deiner Eingangstür eignet er sich sicher auch hervorragend, um sofort deine Besucher zu fesseln und um für Gesprächsstoff zu sorgen. Hinter jedem Bild steckt schließlich auch eine Geschichte. Er dient dir natürlich auch als Rückblick für das zurückliegende Jahr, welche Orte man bereist hat, was man dabei erlebt hat und welche Eindrücke einen damit verbinden. Er spiegelt sicherlich auch den Wissenstand in der Fotografie wieder, den man am Anfang und am Ende des Jahres erreicht hat.
Das sogenannte Cover ist das erste was bei einem Kalender ins Auge springt, demzufolge solltest du es so aussagekräftig wie nur möglich gestalten. Das Bild und den Titel solltest du mit Bedacht wählen um den Inhalt bestmöglich widerzuspiegeln und um Lust auf mehr zu machen. [/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7226″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Im Laufe des Jahres fallen unzählige Bilder an. Die einen sind weniger gut, die anderen vielleicht ein wenig besser und dann gibt es die Knallerbilder, bei denen du in dem Moment schon weißt, wo du sie schießt und aufs Display schaust…That´s it! Nutze diese Bilder für jeden Monat, um quasi einen gebundenen Zusammenschluss deiner besten Arbeiten des Jahres zu machen. Tu dir selber den Gefallen und überfrachte deinen Kalender nicht unnötig mit mehreren Bildern pro Monat, denn so viel Geduld, Zeit und Sorgfalt wie du beim Fotografieren jedes einzelnen Bildes aufgebracht hast, hat es doch sicher auch genauso viel Raum auf dem Papier verdient oder?
Großartige Bilder sollten sich nicht verstecken. Biete ihnen genügend Platz zur Entfaltung.
Versuche deinem Kalender ein Thema zu geben! Seien es nun Landschaften, Sonnenauf- und untergänge, Personen zu den Jahreszeiten entsprechend gekleidet oder die besten Perspektiven deiner Heimatstadt. Er wirkt mit Sicherheit stimmiger als wenn du einen bunten Mix zusammenbaust.
Bei meinem Kalender sind es die schönsten Motive der Stadt Halle geworden, passend zu den Monaten mit Stadt- sowie wenigen Naturaufnahmen.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7222″ size=“full“ align=“center“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Ein Kalender wie man ihn kennt, braucht natürlich auch ein Kalendarium. Es gibt zig verschiedene Designs angefangen vom kreisrunden, einem geteilten, einem „normalen“ (meist alle mit individuellen Farben) bis hin zum eigens angefertigtem Layout, bei dem du dich voll deiner kreativen Ader hingeben kannst. ?
Einige Anbieter im Netz bieten Vorlagen für Photoshop oder Adobe Illustrator an, bei denen man dann aber akribisch darauf achten muss, dass jede Seite die perfekten Abstände bei Text und Untergrund erhält. Wenn dir dies zu kompliziert erscheint, dann gibt es Anbieter wie Saal Digital und viele weitere, bei denen du über die Software einfach deine Bilder importieren kannst und diese mit dem passendem Kalendariumslayout bestückst.
Die Angst vorm Drucken
Die besagte Angst vorm Drucken war auch bei mir existent. Wenn man sich aber mal ein wenig mehr in die Materie einliest und versteht was bei einem Druck passiert ist es relativ simpel. Das Prinzip dahinter ist sehr einfach zu verstehen. Jedes Display besteht aus RGB-Farben und strahlt selber. Ein gedrucktes Bild allerdings hat CMYK-Farben. Diese sind Cyan, Magenta, Gelb und das K steht für die Keyfarbe Schwarz, die den restlichen Farbanteil zu einem sattem Schwarz hinzugeben. Das gedruckte Bild strahlt nicht selber und wirft das einfallende Licht reflektierend zurück, somit wirken die Farben unter jedem Licht anders als bei dir am heimischen Monitor oder auf dem Smartphone. Um nun beide Farbsysteme aufeinander abzustimmen, gibt es sogenannte ICC-Profile, die es dir ermöglichen am Monitor das Bild schon so zu bearbeiten, dass es am Ende auch im Druck annähernd so herauskommt wie du es zu Hause schon gesehen hast. Die meisten Druck-Dienstleister bieten solche Profile zum Download für die unterschiedlichsten Materialien an. Hier einmal der Link zu Saal-Digital die dies sehr übersichtlich gestalten. Die ICC-Profile musst du anschließend nur in Lightroom oder Capture One einpflegen, damit du auch das Bild dementsprechend bearbeiten kannst.
Ich würde dir empfehlen deine Wunschmotive vorher im Kleinformat auf 10 x 15 auszudrucken um keine böse Überraschung am Ende zu erleben, wenn du unzählige Kalender zum Verschenken in Auftrag gegeben hast. Lieber nimmst du die paar Euro mehr in Kauf, damit am Ende kein Dilemma entsteht. Dieser Testdruck soll dir zeigen welche Bilder evtl. beim Druck zu dunkel werden und welche Farben nicht gut genug zur Geltung kommen. Diese Bilder solltest du dann nachbearbeiten, um ein perfektes Resultat zu bekommen.
Hier einmal das digitale und das gedruckte Coverbild zum Vergleich.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7226″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator height=“50px“ size=“custom“][us_image image=“7224″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Ob nun Kunstdruck, echtes Fotopapier oder einfach nur Premiumpapier, jedes Material hat seine Vorzüge. In meinen Augen ist das Premiumpapier hier die beste Wahl, sowohl preislich als auch qualitativ. An der Wand liegt es gut an, reflektiert nicht zu stark und gibt alle Details der Bilder und Strukturen sauber wieder. Bei der Papierstärke brauchst du auch keine Angst haben, dass es gleich zerreißt, wenn du es etwas gröber behandelst.
Beim echten Fotopapier ist mir die Wellung und der Glanz zu stark. Sicherlich sind das die Charakteristiken des Papiers, jedoch in meinen Augen nicht so gut für einen Kalender geeignet. Wenn du allerdings darauf stehst einen hohen Kontrast zu erzielen, solltest du ihn auf Fotopapier drucken lassen, was sich preislich zum Premiumpapier meist nicht unterscheidet.
Beim Kunstdruck wird das Bild auf ein Papier mit einer feinen Oberflächenstruktur gedruckt, diese verleiht dem Bild durch seine Beschaffenheit etwas Einzigartiges. Es ist im Vergleich zu den anderen Papierarten auch ein wenig teurer. Ob es den Aufpreis wert ist musst du selber entscheiden.
Hier einmal der Vergleich der drei unterschiedlichen Papiersorten, damit du einen besseren Eindruck davon hast.[/vc_column_text][us_image image=“7223″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Soll es ein riesiger A2 oder doch lieber ein kleiner zarter A5 Kalender werden? Hochkant oder im Querformat? Das sind Fragen die du dir selber beantworten musst. Stell dir immer die Frage was ist dir jedes deiner Bilder wert, was du auf solch einen Kalender bringen möchtest. Handle nach der Devise: Umso mehr Zeit du in die Bilder investiert hast (sei es nun beim Fotografieren oder in der Nachbearbeitung), desto größer sollte der Kalender auch ausfallen. Klar ist dies auch mit Mehrkosten verbunden, aber es spiegelt schließlich dein Jahr in Bildern wieder. Als Geschenk wirkt er somit auch imposanter wenn man ihn aus der Verpackung zieht und einen wunderschöne und riesige Bilder ins Auge springen.
Ich hoffe ich konnte dir die Scheu vom selbstgestalteten und gedruckten Kalender ein wenig nehmen. Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung und Gestaltung deines eigenen Kalenders.
Solltest du Fragen zu dem Thema haben oder Anregungen was dich für zukünftige Beiträge interessieren könnte, so lass mir doch gerne einen Kommentar da.
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][kswr_replicasection replica_section_id=“7534″][/vc_column][/vc_row]
Schlagwörter: Kalender, Kalender erstellen, Kalender selber machen, Kalender selbst gestalten[vc_row][vc_column][vc_column_text]
Kennst Du diese Bilder bei denen alle Lichtquellen obgleich die Sonne oder Straßenlaternen seltsame Lichtstrahlen von sich geben? Diese nennt man Sonnen- oder auch Blendensterne. Wie man diese Sonnensterne fotografieren kann und was man dafür beachten sollte, möchte ich Dir in diesem Beitrag erklären.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7204″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_column_text]
Versuche doch einfach mal, nur mit leicht geöffneten Augen in eine Kerze zu schauen! Der Effekt kommt hier schon sehr gut zur Geltung. Du wirst eine Strahlenbildung vom Licht weg erkennen. Im Prinzip passiert das selbe im Objektiv, wobei hier das Ganze ein wenig physikalischer abläuft. Lichtbeugung- und brechung sind hierfür verantwortlich. (Na wer erinnert sich noch an den Physikunterricht?)
Jetzt wird es ein wenig technisch.
Je nachdem wie viel Blendenlamellen Dein Objektiv besitzt wird das Licht an den Ecken des Vielecks gekrümmt und es ergeben sich bei immer weiter sich schließender Blende immer länger werdende Strahlen. Hast Du eine gerade Anzahl an Blendenlamellen in Deinem Objektiv verbaut, so bilden sich nur so viele Strahlen aus wie es Lamellen hat, da sich die gegenüberliegenden Strahlen überlagern.
Bei 8 Lamellen ergeben sich somit 8 Strahlen. Solltest Du allerdings ein Objektiv mit einer ungeraden Anzahl an Lamellen haben, so verdoppelt sich die Anzahl der Strahlen, da die Symmetrie hier nicht mehr gegeben ist. Blendensterne kannst Du nur erhalten, wenn Dein Objektiv eine Lamellenblende hat und keine kreisrunde Blendenöffnung. Da jedes Objektiv seine speziellen Charakteristiken und Bauformen hat, entstehen somit auch andere Blendensterne. Manche sind dafür besser geeignet und andere wiederum weniger.[/vc_column_text][us_image image=“7193″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]
Ausschlaggebend für einen guten Blendenstern ist, wie der Name schon sagt die Blende. Je weiter Du diese schließt, desto kräftiger werden die Strahlen. Nutze am besten Deine Blendenpriorität A oder Av an Deiner Kamera. Bei einer Blende von f8 fangen sich langsam an Strahlen zu bilden. Ein Wert zwischen f13 bis f22 ist hierfür allerdings besser geeignet. Das kann je nach verwendeten Objektiv natürlich variieren. Die Größe der Lichtquelle ist ebenso wichtig dafür wie sich die Strahlen entwickeln.
Wenn Du nun die Sonne mit kräftigen Strahlen ablichten möchtest und es gelingt dir beim ersten Versuch nicht, dann versuche die Sonne an eine Kante zu setzen, nutze hierfür am besten Häuserkanten, Personen oder Blätter im Vordergrund.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7194″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator height=“50px“ size=“custom“][us_image image=“7197″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Umso mehr Du die Blende also schließt, umso mehr verändern sich die entstehenden Sterne. Hier habe ich ein paar Beispielbilder für Dich mit unterschiedlichen Blenden:[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image_slider ids=“7198,7199,7200,7201,7202,7203″ transition=“crossfade“ meta=“1″ autoplay=“1″ autoplay_period=“1″ img_size=“full“][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]
Natürlich, wie sollte es anders sein, kommt an erster Stelle das Blendenspiel mit der Sonne. Mit ihr lassen sich kreativ Bildkompositionen mit dem gewissen Etwas erstellen. Im goldenen Schnitt positioniert ergeben sich so wunderschöne Bilder.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7196″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Am häufigsten werden jedoch die Blendensterne sicherlich in der Stadtfotografie insbesondere bei Nacht eingesetzt, denn bei Straßenlaternen bietet es sich geradezu an damit zu arbeiten. Ideal hierbei wäre natürlich die Blaue Stunde, denn bei dieser werden die gelben Laternen komplementär dazu in Szene gesetzt.
Da durch die geschlossenere Blende eine längere Verschlusszeit von Nöten ist, benötigst Du am Abend oder in der Nacht ein Stativ um dies zu realisieren. Das Ganze kannst Du dann noch mit Lichtziehern vorbeifahrender Autos kombinieren. Wenn Du wissen möchtest wie man Lichtzieher fotografiert gibt es hier einen Blogbeitrag für Dich.
Die besten Resultate erzielst Du bei kleinen Lichtquellen wie Straßenlaternen, Autoscheinwerfern oder Taschenlampen die Du kurz an und dann wieder ausmachst. Selbst der Mond eignet sich dafür. Du kannst dir sogar einen Aufsteckblitz schnappen sofern Du einen hast und mit diesem ein paar mal in Richtung der Kamera blitzen, somit ergeben sich coole Effekte vor Deiner Linse! Probiere es einfach mal aus!
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Gehen wir mal davon aus der Sensor wäre Dein Auge und Du würdest Dir in der grellen Mittagssonne eine Lupe davorhalten welche als Brennpunkt Deine Netzhaut hätte. Was würde passieren? Richtig Dein Auge/Sensor hätte danach ein ganz schönes Problem! Ganz so gefährlich ist es mit der Kamera nun nicht sie in die Sonne auszurichten, jedoch sollte man dies nicht über einen längeren Zeitraum machen. Ich habe zwar noch niemanden erlebt, der danach einen defekten Sensor hatte, jedoch sollte man es nicht unnötig überstrapazieren. (Ich übernehme keinerlei Haftung bei evtl. auftretenden Schäden.)
Zusammenfassung:
Hat Dir dieser Beitrag geholfen oder hast Du Fragen zum Thema? Wenn ja, dann lass es mich doch bitte wissen und hinterlasse mir gerne einen Kommentar!
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Schlagwörter: Blendenstern, Fotografieren Lernen, Sonnensterne fotografieren[vc_row][vc_column][vc_column_text]
Wie funktioniert das mit den Lichtziehern von Autos oder Straßenbahnen? Welche Position wäre ratsam? Was braucht man dafür und welche Einstellungen sind sinnvoll? Alles Fragen, auf die ich in diesem Beitrag für Dich eingehen werde, um Dir ein wenig das Leben in der Nacht zu erleichtern.
Sie entstehen durch sich bewegende Objekte die eine eigene Lichtquelle haben. Es ist hierbei egal, um was es sich dabei handelt. Ob nun Fahrräder, Autos, Straßenbahnen, Züge, Schiffe oder sogar Flugzeuge. Die Größe und Intensität der Lichtquelle bestimmen dabei die Stärke, wobei die Länge der Lichtzieher durch die verwendete Verschlusszeit der Kamera definiert wird.
Prinzipiell sei gesagt: Alles was sich mit eigener Lichtquelle bei längerer Verschlusszeit vor der Kamera bewegt, wird vom Sensor als Lichtzieher abgebildet.
Jedes Objektiv ist dafür geeignet, wobei natürlich ein Weitwinkel empfehlenswert wäre. Warum ein Weitwinkel fragst Du Dich bestimmt? Du möchtest sicherlich die ganze Straßenbreite mit allen möglichen Abbiegungen auf Deinem Bild haben und nicht nur eine Spur oder? Durch den größeren Bildwinkel eines Weitwinkelobjektivs beginnen die Linien der Lichtzieher groß und werden mit zunehmender Entfernung kleiner. Damit geben sie dem Bild mehr Tiefe. Du kannst selbst mit Deinem Kit-Objektiv solche Bilder machen und benötigst kein unheimlich teures Weitwinkelobjektiv! Stell einfach Dein Objektiv auf die niedrigste Brennweite. Bei den meisten Kit-Objektiven sind das 18mm.
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Der Manuelle Modus der Kamera ist bei dieser Art der Fotografie nicht zu umgehen. Sämtliche Einstellungen müssen von Dir selbst gewählt werden. Also Einstellungsrad auf M! Schalte bitte vorher deinen Bildstabilisator aus, denn dieser versucht sonst immer einzugreifen und führt mit unter dazu, dass das Bild verwackelt, obwohl die Kamera auf einem Stativ steht. Deinen ISO-Wert kannst du beruhigt bei der 100 stehen lassen.
Bei schnellen Bewegungen, wie zum Beispiel einem rennenden Hund, möchtest Du ja in der Regel diese Bewegung so gut es geht einfrieren, dies erreichst Du durch eine schnelle Verschlusszeit 1/1000 oder kürzer. Wenn Du nun aber Lichtzieher einfangen möchtest, so ist eine wesentlich längere Verschlusszeit von Nöten! Wir sprechen hier von 1 bis 30 Sekunden oder länger. Möchtest Du noch länger belichten so wird dann die BULB-Funktion der Kamera notwendig.
Kleiner Tipp: Nutze Dein Handy mit der Stoppuhr, um die Dauer zu erfassen, die ein Auto bis zum Ende der Straße braucht. So hast Du schon mal einen guten Anhaltspunkt wie lange Deine Verschlusszeit sein sollte um die ganze Straße mit Lichtziehern zu füllen.
Kommen wir zur Blende. Die Blende ist dafür da um die Schärfentiefe festzulegen und sollte bei der Lichtzieherfotografie auf keinen Fall nur f3.5 haben. Du möchtest ja schließlich nicht nur die ersten 3 Pfosten und die daneben fahrenden Autos scharf haben oder? Eine Blende von f8 oder höher sollte hier Deine Wahl sein.
Der Fokus sollte manuell eingestellt werden, da sonst die Kamera bei jedem Bild versucht neu zu fokussieren und dies unter Umständen dazu führt, dass der Fokus bei dem ein oder anderem Bild daneben liegt.
Den Weißabgleich legst Du am besten auf Kunstlicht fest! Sofern Du in RAW fotografierst wäre das egal, denn dann kannst Du das ganze nachträglich in der Bearbeitung machen. Ich würde Dir dennoch empfehlen es vor Ort auf Kunstlicht zu stellen, dann siehst Du auf dem Display der Kamera schon das Ergebnis und nicht erst am PC zu Hause. Fotografierst Du in JPEG dann musst Du diese Einstellung schon im Vorfeld festlegen.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7177″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Das wichtigste bei der Lichtzieherfotografie ist das Stativ, dieses ist unabdingbar wenn es darum geht die Kamera lange still an einer Position zu belassen, um alle Lichtspuren als Linien und nicht als zuckende Blitze darzustellen. Du kannst ja einmal den Selbstversuch machen Dein Stativ während der Belichtungszeit mehrfach anzurempeln oder daneben auf und ab zu springen, dann wirst Du sehen welches Resultat dabei herauskommt. Das gleiche Prinzip gilt auch dann, wenn Du Dich auf einer befahrbaren Brücke befindest und neben Dir vielleicht LKW´s oder Straßenbahnen ihre Wege ziehen. Um jegliche Erschütterung zu vermeiden ist auch ein Kabel- oder Funkauslöser keine verkehrte Anschaffung. Man kann dies natürlich auch mit dem Selbstauslöser der Kamera umgehen. Diese kleine Investition macht sich aber langfristig mehr als bezahlt! Ein Infrarot-Funkauslöser kostet nun wahrlich nicht viel. Der Wind kommt auch als Faktor ins Spiel und es sollten möglichst stürmische Nächte für diese Art der Fotografie gemieden werden. Suche dir hier am besten relativ windstille Nächte und Orte aus. Möchtest Du nun noch das i-Tüpfelchen der Verwacklungsfreiheit, dann kannst Du auch noch die Spiegelvorauslösung der Kamera aktivieren, um wirklich alle Faktoren zu minimieren.
Kleiner Tipp: Nimm Dir eine Taschenlampe mit, um an abgelegenen Orten ohne Straßenbeleuchtung gute Sicht zu behalten.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7179″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Wann machen die meisten das Licht an? Richtig…wenn es dunkel wird! Die Blaue Stunde oder die Nacht ist hierbei unser Freund, um Lichtspuren aller Art einzufangen. Ob nun abends oder morgens…Hauptsache es herrscht Verkehr auf den Straßen um die Lichter auf den Sensor zu bannen. Da im Sommer zu der Uhrzeit wo es dunkel ist nur wenige Fahrzeuge unterwegs sind, bietet sich diese Jahreszeit nicht sehr besonders dafür an. Zu empfehlen sind hierbei alle anderen Jahreszeiten. Die „dunkelsten“ Monate sind Dezember, Januar und der Februar, wobei diese natürlich auch am kältesten sind. Es bleibt Deine Entscheidung. 😉
Das wichtigste neben allen vorangegangenen Faktoren ist die richtige Position für die Aufnahmen die Du machen möchtest. Am geeignetsten sind aus meiner Erfahrung heraus Brücken, Berge oder Aussichtspunkte unter denen sich genügend Straßen oder Schienen entlangschlängeln. Der heimische Balkon tut es natürlich auch. Du kannst auch direkt vom Bürgersteig aus Bilder dieser Art machen. Kurvige Straßen- oder Schienenführungen verleihen den Bilder dabei das gewisse Extra. Straßenlampen können manchmal als störend empfunden oder aber als Stilmittel eingesetzt werden.
Ideale Orte sind: Autobahnen, mehrspurige Bundesstraßen, viel befahrene Plätze, wie große Kreisverkehre, Bahnhöfe oder Orte an denen viele verschiedene Fahrzeugtypen aufeinandertreffen[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7178″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Die Sicherheit des jeden einzelnen sollte nie außer Acht gelassen werden nur um „ein Bild“ zu machen! Achte im Straßenverkehr immer auf herannahende Fahrzeuge und stell Dich bitte nicht auf Fahrbahnen oder Straßenbahnschienen. Nicht nur Deine Sicherheit wird gefährdet, sondern auch die der anderen Verkehrsteilnehmer. Da ich möchte, dass dies nicht der letzte Blogbeitrag für Dich sein wird den Du liest, sei bitte vorsichtig!
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Dich interessiert mit welcher Ausrüstung ich fotografiere? Dann folge diesem Link!
Viel Spaß und Erfolg beim Lichtzieher fotografieren!
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Schlagwörter: Fotografieren Lernen, Langzeitbelichtung, Lichtzieher, Stadt[vc_row][vc_column][vc_column_text]
Seit dem ersten Mai 2017 bin ich nun offizieller Fotograf und was hätte da wohl besser gepasst als eine Fotoreise durch Deutschland als Auftakt. Die Planung dazu dauerte nun schon Monate lang an und mündete zu guter Letzt endlich im ersehnten Roadtrip.Welche Erfahrungen, Lehren und Eindrücke habe ich bei dieser Reise sammeln können? Was für Rückschlüsse ziehe ich daraus für meine Zukunft und die damit verbundenen Ziele? Das wirst du in diesem Beitrag erfahren!
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[/vc_column_text][vc_column_text]Wiesbaden war für mich die schönste Stadt der ganzen Reise, strukturiert und zugleich sehr ansehnlich und auch kulturell hatte sie einiges zu bieten. [/vc_column_text][us_image image=“7164″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Der erste Tag der Reise brach an und ich startete in den “trockenen” Harz, die nächsten Tage sollten aber alles andere als trocken werden und versprachen ausdauernden Regen.
Den Wonnemonat Mai habe ich eigentlich ein wenig anders in Erinnerung!
Sonnige wonnige Aussichten hatte ich leider nur an zwei Tagen, meistens bin ich durch schlammige durchnässte Wiesen und regnerische Innenstädte gelaufen, bestückt in der einen Hand mit der Kamera und in der anderen mit dem Regenschirm der mir immer gute Dienste leistete.
Ich habe versucht zu jeder Zeit das beste fotografisch daraus zu machen, doch der Regen wurde nach und nach immer mehr zur Geduldsprobe.
Ein dynamischer schöner blauer Himmel mit Quellwolken wäre mir da um einiges lieber gewesen anstatt des tristen grau![/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7163″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]
[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7161″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Dieses Bild von einen Graureiher wäre nie entstanden, wenn ich den “richtigen” Weg eingeschlagen hätte, den ich ursprünglich vorhatte zu gehen!
Eines habe ich daraus mitgenommen, denn auch wenn man den vermeintlich falschen Weg einschlägt, so kann man doch schöne Dinge und sogar Lehren daraus ziehen wie dieses Bild mir vermittelt.
Es ist nicht immer der “richtige Weg” auch der richtige Weg! [/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Am vorletzten Tag wollte ich meinen Zeitplan wieder einholen und beschloss am Neuschwansteiner Schloss nur einen Abstecher zu machen.
Da mir die Parkgebühr mit 6€ und der Eintritt mit 13€ doch ein wenig zu hoch war, ging es für mich weiter nach Saulgrub (Nähe Garmisch Partenkirchen) zu den Schleierfällen, wo ich zur Dämmerung dann eintraf.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7155″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Dort angekommen entschied ich mich dazu noch durch den Wald zu den Wasserfällen zu laufen um einige Bilder einzufangen, doch so langsam wurde es dunkler und ich traf die Entscheidung das ganze abzubrechen, um nicht komplett im dunklen ohne Taschenlampe (die waren alle im Auto) zu stehen.
Es war trotzdem eine wertvolle Erfahrung für mich.
Während des Roadtrip´s hatte ich vor viel mehr Videos, Glaskugelbilder und auch 360 Grad Bilder zu machen! Am Ende habe ich mich aber für meine Alpha 6000 und sehr wenige 360 Grad Bilder entschieden, da diese Kamera doch sehr klein, leicht und handlich ist.
Man sollte sich auch manchmal nur auf das nötigste limitieren und nicht für möglichst jede Situation alles immer dabei haben, denn das ganze wiegt auch nicht wenig und man macht sich selber träge! (ein wenig war es sicherlich auch dem Regen geschuldet)[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7159″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
?Autobahn:
Definitiv einer der größten Aufreger bestand aus notorischen Mittelstreifenfahrern auf der Autobahn. Viele von solchen Menschen kapieren es nicht, dass genau solch ein Verhalten dafür verantwortlich ist, dass auf deutschen Autobahnen verhäuft Unfälle passieren. Manche fahren schon in die mittlere Spur, obwohl der LKW vor ihnen noch Kilometer entfernt ist, wieder andere fahren auf die rechte Spur wenn man erst hinter ihnen ist um dann kurze Zeit danach wieder in die Mitte zu fahren, trotz dessen das die komplette rechte Spur frei ist. Ich werde es wohl nie verstehen.
?Jacke:
Was passiert wenn man lang angezogen inkl. Jacke zu einem guten Freund fährt, sich dort duscht und anschließend kurze Kleidung anzieht? Richtig man vergisst die Jacke mitsamt der Geldbörse darin! Als ich den Anruf zur vergessenen Jacke bekam, war ich bereits über 150 km weit entfernt von ihm, nur gut das zu dem Zeitpunkt noch genügend Sprit im Tank war um noch einmal zu ihm zu fahren und die Jacke zu holen, denn was hätte ich tun können? Einen Nachweis in Form vom Ausweis oder ähnliches hatte ich nicht bei mir um ihn bei einer Tankstelle hinterlegen zu können um zu tanken, denn dieser war natürlich im Portmonee.
[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]
?Stativ:
Der nächste Aufreger war dann noch das Stativ von Vanguard, welches ich zum Glück nicht über dem Abgrund ausgezogen und mit der Kamera bestückt habe. Ich löste die Stativbeinschnalle (so nenne ich es einfach mal, ich hoffe ihr wisst was damit gemeint ist) und auf einmal war das Bein draußen inkl. der kleinen Teile die es in der Führung im inneren halten sollen. Ein Teil des ganzen ist abhanden gekommen und ich habe den Support einmal angeschrieben und hoffe doch, dass es da eine Lösung gibt, ansonsten bin ich doch sehr zufrieden mit dem Stativ und es hat mir bisher gute Dienste geleistet und mit Variabilität geglänzt, wie man es auf einem geposteten Bild sehen konnte. [/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7154″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_column_text]Beim roten Kreis stand ich erst und es ging gefühlte 20 m in die Tiefe und das wäre dann der sichere Tod für meine Alpha 6000 gewesen! Nur gut das ich mir gesagt hab, geh lieber auf sicheren Boden und montiere alles bevor du dich da hinstellst.
?Regen:
Ja der Regen war sicherlich auch eines der größeren Probleme der Reise. Wie oft habe ich versucht den Schirm außerhalb des Bilder zu halten, es war ein Krampf sag ich euch! Es hat viele Dinge erschwert und letzten Endes war es der Regen der mich dazu getrieben hat das ganze Vorhaben abzubrechen. Alle meine höher priorisierten Ziele habe ich aber erreicht und somit konnte ich zufrieden die Heimreise von Garmisch-Patenkirchen aus antreten.
?Auto:
Zu guter Letzt war da noch mein Autonavi, was mir seit der Frankfurter Tiefgarage ein wenig Kopfzerbrechen bereitete, denn es hat sich so mancher Orts einfach mal im Kreis gedreht oder mich einfach mal auf die gegenüberliegende Straßenseite katapultiert, zum Glück nicht mitsamt Auto. ?
Dann wollte ich mit dem Handy per Bluetooth connecten (da ich mal gelesen habe, dass der Abgleich der GPS Satelliten besser funktionieren soll), doch mein Handy wollte auf einmal trotz mehrmaligen neustartens nicht mehr ins Bluetooth-Menü. Verschwörung der Technik! Naja ich habe mich dann halt auf Intuition verlassen und bei manchen Umleitungen, wo die Beschilderung dermaßen schlecht war einfach mal dem Verkehrsfluss angepasst. Gefühlte 300 km später kam das Navi dann wieder zu sich und navigierte so wie es sich gehört. Ach ja und kaum zu Hause angekommen gab es dann noch ein Update für´s Handy und siehe da alles geht wieder.
Bestückt mit mehreren Powerbank´s und einem Umwandler (von Zigarettenanzünderanschluss zu normaler Steckdose) versorgte ich alle Geräte mit Strom und konnte während der Fahrt den Laptop immer wieder vollladen, um die gemachten Bilder dann Abends zu archivieren und teilweise zu bearbeiten, um sie dann hier zu teilen.
Ich war überrascht dass ich mit einer konsequenten und durchdachten Zeit- sowie Energieeinteilung komplett über die Runden kam.
Eine Powerbank mit gerade einmal 20.000mAh wurde aufgebraucht. 3 Stück hatte ich dabei.
Alles fing damit an einen geeigneten Parkplatz zu finden, wo zum einen nicht so viel Licht von Straßenlaternen herrscht, wenig Verkehrsaufkommen ist, keine Parkverbotsschilder sind, keine kostenpflichtigen Parkplätze sind und letztenendes eine gerade Fläche ist, um nicht im Auto schief zu liegen (einmal hab ich das durch und es war nicht sehr bequem).
Nicht zu vergessen wäre da noch, das eine vorhandene und zugleich vernünftige Internetverbindung zur Verfügung stehen musste damit ich auch mit euch in Verbindung treten konnte.
Die Parkplatzsuche war jeden Tag aufs neue ein Abenteuer für sich! Eine dicke Isomatte und 3 Decken gewährten mir dann molligen Schlaf, doch wehe dem irgendwo war ein Loch, dann wurde es auch unter der Decke an der Stelle ein wenig kühl bei unter 10 Grad im Auto.
Jeden Morgen war es eine Überwindung in die kalten Klamotten zu schlüpfen. Einmal austreten und anschließend Zähne putzen und schon ging die Reise weiter, gefrühstückt wurde dann erst später unterwegs.
[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Wiesbaden war für mich die schönste Stadt der ganzen Reise, strukturiert und zugleich sehr ansehnlich und auch kulturell hatte sie einiges zu bieten. [/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7160″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7157″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]Das Schwetzinger Schloss majestätisch anmutend in wundervoller Blütenpracht mit seinen Gärten, Brunnen und seiner Detailverliebtheit in jeder Ecke, zeigte beeindruckend wie ein Schloss auszusehen hat. [/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator height=“50px“ size=“custom“][vc_row_inner][vc_column_inner width=“1/2″][vc_column_text]
Auch die imposanten Scheidegger Wasserfälle sind auf jeden Fall einen Besuch wert und der moderate Eintrittspreis von 2€ lohnt sich definitiv.[/vc_column_text][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7158″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_separator height=“50px“ size=“custom“][us_image image=“7153″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
“Hast Du neue Freunde gefunden?”
Am 6. Mai bin ich nachts gegen 23 Uhr am Parkplatz Eppenzillfelsen in der Nähe vom Uracher Wasserfall angekommen und traf einen Kletterer an, der genau wie ich dort im Auto übernachtete, jedoch hielten wir nur ein kurzes Schwätzchen, ansonsten bin ich mit relativ wenigen Personen in Kontakt getreten. Um diese Frage also kurz zu beantworten leider nein.
“Ist alles, außer das mit dem Wetter, gut gegangen?”
Alle meine Erwartungen wurden genauso erfüllt wie ich es mir vorgestellt habe. Bis auf die Geschichte, dass ich meine Jacke bei dem besagten Freund vergessen hatte und somit insgesamt noch einmal 300 km fahren durfte war alles gut verlaufen.
“Hast Du Dein Vorhaben irgendwann bereut?”
Nein, denn es hat mir genau die Erfahrungswerte gebracht, die ich erhofft hatte zu bekommen. Ich würde so etwas zu jeder Zeit auch wiederholen sofern es mir möglich ist.
“Würdest Du es noch einmal machen, wenn ja, machst Du es genau so oder planst Du anders?”
Ja, es gibt sogar schon Überlegungen das ganze zu wiederholen, jedoch nicht als Rundreise wie es jetzt gestaltet war, sondern eher punktuell gehalten entweder im Harz oder dem Elbsandsteingebirge der sächsischen Schweiz. Von der Planung her war fast alles perfekt, bis auf das der Zeitplan dann doch ein wenig zu straff gestaltet und ein bisschen zu viel Gepäck mit an Board war, was letztendlich wenig bis gar nicht genutzt wurde.
“Bist Du eher der Spontane oder der Planer? Ich meine Hotel Pension Motel.”
Ich habe sehr langfristig alles geplant, aber dennoch sehr spontan auch andere Wege eingeschlagen um an das gewünschte Ziel zu kommen. Auf meiner Reise habe ich (obwohl es geplant war bei Freunden zu schlafen) jeden Tag im Auto verbracht. Ein Hotel oder ähnliches kam nicht in Frage, da ich an dieser Stelle Budget sparen wollte.
Es war bisher eine meiner schönsten Reisen, auch wenn ich sie ohne eine Partnerin an meiner Seite verbracht habe, aber es kommen auch da wieder sonnigere Aussichten, da bin ich mir sicher! Dieser Roadtrip hat mir wichtige Erfahrungen aufgezeigt, die sicherlich in Zukunft ausschlaggebend für wichtige Entscheidungen sein werden.
Den Punkt an die Therme mit der besten Aussicht geht an Konstanz, denn von da aus konnte man im Wasser sein und auf den Bodensee blicken. Herrlich!
Trotz dessen das ich meine Kamera widrigsten Zuständen ausgesetzt habe, hat sie 100% zuverlässig gearbeitet. Großartige Leistung Sony!
Ich hoffe ihr seid mir nicht böse wenn dieser Text vielleicht an einigen Stellen für euch keinen Zusammenhang ergibt. Wie ihr wisst bin kein Journalist oder ähnliches und habe auch erst mit dieser Seite begonnen solche Texte zu verfassen und zu schreiben. Früher hätte ich nie gedacht dass das mal der Fall sein wird! Verzeiht mir bitte auch grammatikalische Fehler wie evtl. die Kommasetzung (war noch nie meine Stärke) oder ähnliches.
Ich möchte mich bedanken für jegliche Art der Motivation und alle Kommentare die zu meinen Bildern geschrieben wurden! Ich habe sie alle gelesen, bin aber wegen dem Zeitaufwand während der Reise nicht darauf eingegangen.
Wem habe ich mit dem Roadtrip vielleicht ein wenig Mut gemacht das ganze vielleicht selber einmal zu machen? Was würdet ihr gerne für Ziele umsetzen oder seid ihr schon dabei?
Wenn ihr der Meinung seit, dass dieser Beitrag jemandem helfen kann die nötige Motivation zu bekommen, dann würde ich mich sehr darüber freuen wenn ihr es teilen würdet.
Fangt an eure Ziele zu verwirklichen! Ihr lebt nur einmal! Vergesst das nicht!
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Schlagwörter: Deutschland, Reisen, Reisen im Auto, Roadtrip, Wasserfälle