[vc_row][vc_column][vc_column_text]Vor ungefähr 3 Jahren begann für mich eine Reise, die mittlerweile an einen unbegreiflichen Punkt angelangt ist. Hätte mir früher jemand gesagt, dass ich irgendwann einmal den Sprung in eine Selbstständigkeit mit der Fotografie wagen würde, hätte ich ihm wahrscheinlich einen Vogel gezeigt. Was für mich in diesen 3 Jahren alles möglich geworden ist, wäre früher einfach undenkbar gewesen. Es haben sich Türen geöffnet, die damals einfach nicht existent waren. Ich habe Menschen kennen lernen dürfen, mit denen ich durch dick und dünn gegangen bin und habe Orte mit ihnen bereist, die die wunderschönsten Bilder auf dem Sensor der Kamera ermöglicht haben. Ich habe meine Sichtweise auf das Leben durch die Fotografie geformt und nehme durch sie kleine Dinge mittlerweile wieder ganz anders war und betrachte vieles als nicht mehr selbstverständlich.
In diesen drei Jahren habe ich unwahrscheinlich viele Dinge gelernt. Lapidare Dinge, wie das Schreiben von Texten, ein besserer Umgang mit Menschen, eine Rechnung zu schreiben, Buchhaltung zu führen und auch mit Geld anders zu haushalten. Auch anspruchsvollere Sachen, wie der Umgang mit Technik, mit der ich ja sowieso leidenschaftlich handhabe, mehr und mehr Programmen, die ich für meine Arbeiten brauchte und das Herantasten an 3D & VR-Inhalte. Ich habe mir kreative Wege ermöglicht, die manche vielleicht zu erst belächeln, aber später feststellen, dass Dinge, die vorerst abstrus klingen mögen, im finalen Ergebnis, dann aber doch für ein Wow-Effekt sorgen.
Der Gedanke eine Selbstständigkeit mit der Fotografie aufzubauen, kam erst mit einiger Zeit zum wachsen. Viele fragten damals danach meine Bilder in gedruckter Form zu bekommen und wollten auch Bilder auf ihrer Firmen-Webseite zeigen. Als Privatperson darf man zwar Rechnungen schreiben, jedoch mit zunehmendem Wachstum, war dies nicht mehr einfach so möglich und außerdem wollte ich alles so rechtssicher wie möglich gestalten, denn keiner möchte schon gerne Ärger mit dem Finanzamt bekommen oder für Steuerhinterziehung belangt werden. So stand also der Sprung ins erste kalte Wasser damals fest. Eine Anmeldung beim Gewerbeamt. Eine Entscheidung, die ich nie bereut habe, auch wenn sie mit viel Hirnschmalz und auch Angst verbunden war. Ich wollte halt alles richtig machen.
Das eigene Logo
Für mich stand damals als Grundstein für die eigene Selbstständigkeit fest, ein Logo musste her, um ein Wiedererkennungsmerkmal zu schaffen. So begann also die Auseinandersetzung mit einem Programm, was für mich damals noch sehr umständlich erschien. Adobe Illustrator. Ein vektorbasiertes Grafik- & Designprogramm, was es ermöglicht jede erstellte Grafik ohne Qualitätsverlust zu skalieren. Bevor ich damit jedoch anfing mich ans Eingemachte zu wagen, musste zumindest eine Art Konzept fürs Logo her. Ich ließ mich dank Thomas von Blogografie mit seinem Beitrag ein wenig inspirieren. Ich mochte Farben, geschwungene Linien und eine Kreisform musste es in Form einer Blende sein. Das waren die Eckpfeiler fürs Design. Herausgekommen sind dann vorerst ein paar Entwürfe und zuletzt dann das finale Logo. [/vc_column_text][us_image image=“7259″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_image image=“7240″ size=“thumbnail“ align=“center“ onclick=“lightbox“][vc_column_text]Wie fängt man damit an, mit etwas Geld zu verdienen, was einem „Spaß“ macht? Sprüche wie „Arbeit darf keinen Spaß machen“ kennt sicher jeder und solche Grundsätze habe ich doch recht zeitnah über Board geworfen. Jeder! Ja, jeder sollte in seinem Beruf das ausüben, was ihm wirklich Spaß und Freude bereitet! Für mich war es dank der Fotografie mit der Zeit möglich unabhängiger von meinem Hauptjob zu werden und über meine „Frei“-Zeit selber entscheiden zu können. Ursprünglich war es mein Job, der mich immer unzufriedener werden ließ und mich zum Ausbrechen motivierte. 13 Jahre in einer Firma, in der ich schöne aber auch überwiegend schlechte Erfahrungen sammeln durfte, bewogen mich dazu mehr und mehr Energie in die Selbständigkeit zu legen. Meine Tätigkeit dort war eine stumpfsinnige Montagearbeit am Fließband, bei der ich Einzelteile von Hinterachsen montieren durfte. Mein Kopf befand sich also rollierend in Gedanken wieder und grübelte über jegliche Möglichkeit voranzukommen. Mein „Glück“ bei dieser Arbeit war es, einen Kopfhörer nutzen zu dürfen. Dank dieser Tatsache konnte ich meine Arbeitszeit also verdoppeln und es half mir, über Podcasts & Hörbücher ein doch recht (möchte ich meinen) anständigen Wissensschatz in allen notwendigen Bereichen aufzubauen. Außerdem hatte mein Geist alle Zeit der Welt, denn dank immer gleichbleibender Arbeitsschritte musste man nicht wirklich dabei überlegen was man da tut. Hört sich zwar komisch an, war aber so und somit konnte ich in meine geistige Welt flüchten und meine Kreativität Spielraum bieten.
Der Freundeskreis
Viele Freunde haben es vorerst nicht wirklich verstanden, wie ich so viel Zeit in etwas stecken konnte, was erst einmal nicht greifbar und die Aussicht auf Erfolg zudem auch noch schwindend gering war. Mit zunehmenden Bestreben und wirtschaftlichen Wachstum kam dann aber doch Verständnis auf und sie unterstützen mich dabei voranzukommen und meinen Traum zu verwirklichen. Dank der Fotografie sind auch neue (mittlerweile sehr gute) Freunde in mein Leben getreten. Allen voran Sven, mit dem ich schon so einiges erleben durfte und mit dem der ein oder andere Weg (augenwink an Dich Sven ?), ob in den Harz oder die Sächsische Schweiz zum Abenteuer wurde. Vielen lieben Dank an Dich Sven, für eine tolle gemeinsame Fotografiezeit und hin und wieder das ein oder andere Grillerchen. Auf viele weitere Jahre mit dir![/vc_column_text][us_image image=“7247″ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Da die Fotografie viele Bereiche bietet in denen man sich kreativ austoben kann, stand für mich nichts in Stein gemeißelt auf was ich mich festlegen wollte. Viele im Business sprachen von Spezialisierung und Positionierung, aber das war mir vorerst egal. Die erste große Herausforderung war dank eines wundervollen Menschen und langjährigen, sehr guten Arbeitskollegen eine allererste Hochzeitsreportage. Bei dieser Gelegenheit holte ich mir gleich Sven mit ins Boot, der mir Sicherheit und einen anderen fotografischen Blick bieten sollte. Denn bei solch herzergreifenden Momenten darf nun wahrlich nichts schief gehen. Sie finden ja schließlich nur einmal statt und man kann sie nicht wiederholen.[/vc_column_text][us_image image=“7256″ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“9263,9262,9309,7255,9285,9283″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich bearbeitet anschließend eine Vielzahl der Bilder und passte sie nach den Wünschen der Beiden vermählten an und überreichte sie in Form eines eigens gestalteten, in weißem Kunstleder gehaltenen Fotobuchs.[/vc_column_text][us_image image=“7254″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Diese tolle Möglichkeit brachte mich unwahrscheinlich gut voran. Durch sie konnte ich mich selbst besser, bei solch doch recht schnellen Entscheidungen einschätzen und auch finanziell bot es mir ein bisschen Spielraum in neue Technik und Weiterbildung zu investieren. Außerdem konnte ich im Bereich des Bilderdrucks Erfahrungen sammeln, die später noch sehr wichtig wurden.[/vc_column_text][us_image image=“9266″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“9265″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Das Lernen der Bildbearbeitung, der Umgang mit Illustrator und das Wissen beim Druck verhalf mir das Layout und Design von meinen bisher 3 erschienenen Kalendern, Flyern und Visitenkarten selbst zu gestalten. Viele Kalender sind mittlerweile über ganz Deutschland und sogar ins Ausland verstreut, was mich unheimlich stolz macht. Durch den Druck der Bilder beschäftigte ich mich auch immer mehr mit der Materialauswahl auf die sie gedruckt werden. Nun stand auch der Weg zu den ersten Wandbildern frei. Erst fertigte ich für die eigenen vier Wände ein paar Exemplare an und nach und nach war das Verlangen der Außenwelt nach wändeschmückenden Bildern höher. Ich ließ sie drucken und brachte sie zum einen persönlich vorbei und andererseits versandt ich diese, damit sie auch fremde Wände außerhalb von Halle zieren konnten.
Zudem eröffnete ich mir mit dem Kalender einen neuen Bereich der Fotografie. Zugegeben es sind dann ein paar mehr Bilder pro Sekunde aber letztendlich sind die technischen Voraussetzungen die selben. Die Rede ist von der Videografie. In statischen Bildern kann man schlecht Haptik, Größe und Aufmachung vermitteln also musste ein Video her. Mit der Zeit wurde ich auch darin besser und ließ meinem cineastischen Auge Spielraum mich auszutoben und darin zu probieren.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/ydVcaJ-Zqgg“ video_title=“1″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Grenzen kannte ich seitdem eigentlich keine mehr und somit war dank immer mehr angehäufter Technik und Programmen auch der Spielraum maximiert worden. Was fängt man mit diesem Wissen an, wenn man sich austoben möchte? Fotografieren und sich in neuen Bereichen üben natürlich.
Früher fand ich UV-Licht und Lightpaintings immer unwahrscheinlich cool. Mit einer Taschenlampe vor der Kamera zu malen kennt sicher jeder aber ein paar extravagante Bilder mit Licht zu kreieren sicher nicht. Also ging die Bastelstunde für ein paar Lichttools los. Ab in den Baumarkt und mal schauen was sich denn so alles eignet. Plexiglas, Abwasserrohre zur Befestigung, Folien und ein wenig Dekokram. Ich testete bestimmt in tausenden von Bildern welches Material, welche Lichtfarbe am stimmigsten ist und welche Objekte welchen Effekt ergeben. Später setzte ich dann mit Hilfe von Models, Autos sowie Motorrädern Bilder um, die so sicher nicht so häufig vorgefunden werden. [/vc_column_text][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“7387,7260,7389,7382,7378,7375,7258,16,7402,7403,44,7404,7415,9267,9286″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Die Nachfrage nach „normalen“ Portraits stieg ebenfalls und so begann ich auch hier mit Freunden und Models auf TFP-Basis für meine Webseite als Referenz Bilder zu machen. [/vc_column_text][us_grid post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“7397,7398,7392,7391,7248″ orderby=“post__in“ items_gap=““ columns=“6″ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“6″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Webseite
Apropos Webseite….ein Projekt, was bisher Unmengen an Zeit verschlungen und für ordentlich Kopfzerbrechen gesorgt hat. Ja so eine Webseite mag für viele nach außen einfach aussehen, aber im Hintergrund ist es ein komplexes Gebilde aus Code, Plugins und Untermenüs. Ich tastete mich damals also mit etwas Widerwillen an das ganze heran, aber mit der Zeit lief es dank einiger Hilfe und herumprobieren auch ordentlich. Zudem bot sie mir eine Tür ins WWW und ermöglichte es mir Inhalte rund um die Uhr zur Verfügung zu stellen. Außerdem konnte ich Texte verfassen, die ich nicht für mich behalten wollte wie diesen hier. Und das beste daran…IHR habt rund um die Uhr Zugriff darauf. Wissen, was ich bisher in der Fotografie mir selber angeeignet hatte konnte ich ebenfalls darüber vermitteln und somit auch anderen Menschen helfen. Mit einem eingebundenen Shop war es mir zudem möglich die Kalender an euch zu vertreiben auch wenn ich bei meiner besagten Arbeit war ohne dass ich mich immer zeitgleich darum kümmern musste.
Stadt, Land, Fluss
Um auch mal ein wenig zur Ruhe zu kommen nach etwas zeitaufreibenden und stressigen Dingen stand die Landschaft- und Stadtfotografie im Vordergrund. Dank einer kleinen Freundesrunde von Fotografen war eigentlich immer was möglich. Ob nun an Wochenenden oder Feiertagen zu unsittlichen Zeiten, das war uns eigentlich recht egal und die Strecken die wir meist am frühen Morgen absolvierten waren für uns sehr unterhaltsam.[/vc_column_text][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“8174,8165,8162,8068,8067,8083,8157,8140,7327,7196,7195,7326,7335,7336″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Manchmal tat es aber auch gut alleine fotografieren zu gehen und so begab ich mich hin und wieder auf eine Reise der Selbstfindung, dem inneren Ausgleich und Ruhe, um selber seine Grenzen zu loten, ob physisch oder auch psychisch. Eine Deutschland-Touroder ein Wochentrip nach Berchtesgaden haben mich Orte erblicken lassen die für mich vor der Fotografie schlicht weg uninteressant waren.[/vc_column_text][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“9275,9271,9270,9277,9278,9279,9276,9274,9280,9281,9269,9273,9290,9288,9291,9295,9297,9296,9293,9294,9304,9301,9287,9299,9298,9292″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Durch meine Facebookseite hatte ich dank meiner Stadtbilder von Halle schon viele Kontakte knüpfen können, die mir zu besonderen Möglichkeiten verhalfen. Sei es ein Blick vom Ratshof-Balkon, ein Besuch der Hausmannstürme am Abend oder ein Blick vom Turm des Stadtbades. Dabei sind Bilder entstanden, die nicht so alltäglich sind und einen etwas anderen Blick auf die Stadt ermöglichen.
Wie habe ich viele Dinge über die Fotografie gelernt?
Vieles ist sicherlich durchStephan Wiesner, in meinen Kopf gelangt. Er produziert Videos über die Fotografie, die das Wissen gebündelt so wiedergeben, dass es einfach verdaubar ist. Ob im Bereich des Blitzens, der Bildgestaltung oder neuer Technik. Unermüdlich wie er ist hat er immer wieder was neues auf Lager. Stephan ist für mich ein riesengroßes Vorbild! Er verlässt regelmäßig seine eigene Komfortzone, um sich vor Herausforderungen zu stellen, die wahrlich nicht jeder bereit ist einzugehen. Ob Bilder aus den Schweizer Alpen, dem Berner Oberland, Neuseeland, Island, Bora Bora oder der Lüneburger Heide. Zielstrebig wie er ist geht er Wege, die sich viele nicht trauen zu gehen. Durch den Kontakt zu Thomas von Blogografie, der seine Texte lektorierte, kam es dazu, dass es ein Communitytreffen im Harz und sogar auch in Halle gegeben hat. Ein Glück, denn da durfte ich Stephan einmal live kennenlernen und auch Eckart von asphalt.art. [/vc_column_text][vc_column_text]
Cars
Wer ist Eckart? Eckart ist ein Video- & Fotograf, der ursprünglich Radiomoderator war und sich mittlerweile auf seinen YouTube-Kanal asphalt.art fokussiert hat. Wir haben uns eigentlich nur beiläufig kennengelernt und bei einem späteren Fotowalk uns mehr austauschen können. Aus einem kennen lernen wurde dann relativ schnell aber auch mehr. Hört sich falsch an ist aber so. ?
Durch Ecki durfte ich immer mal wieder frische Asphalt Luft schnuppern und neue Autos unter die Lupe nehmen. Unter anderen waren auch hin und wieder mal Modelle mit dabei, die im 6-stelligen Bereich angesiedelt waren. Bisher einfach unantastbar und unerreichbar. Durch ihn haben sich Möglichkeiten ergeben, wie ein Kurzaufenthalt in Frankreich, bei dem ich ihm als Kameramann für den neuen Skoda Kamiq assistieren durfte und eine Fahrt im Porsche 911er mit 312 km/h, sowie die Mitfahrt im rein elektrischen Audi E-Tron. Unvorstellbar!!! Er profitierte von meinem Wissen im Bereich des Lightpaintings und ein wenig Equipment und so hatte jeder was vom anderen. Eine Hand wäscht die andere.[/vc_column_text][us_image image=“9332″ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_video link=“https://www.youtube.com/watch?v=HEtuAGS4WoQ“ video_title=“1″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_grid columns=“7″ post_type=“attachment“ items_quantity=““ images=“9187,9188,9189,9190,9203,9191,9199,9198,9197,9195,9194,9192,9204,9205″ orderby=“post__in“ items_gap=““ items_layout=“gallery_default“ img_size=“us_350_350_crop“ overriding_link=“popup_post_image“ breakpoint_1_cols=“7″ breakpoint_2_width=“768px“ breakpoint_3_width=“480px“ breakpoint_2_cols=“4″ breakpoint_3_cols=“2″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Umbruch 360°-Fotografie
Vor zwei Jahren begann dann ein Umbruch, der mich ein wenig Umdenken ließ. Denn Geld von dem man Leben konnte verdiente ich nicht wirklich und somit suchte ich mir ein weiteres Feld, was mich wieder um einiges kreativer werden ließ und in dem ich all meine bisherigen Fähigkeiten wieder einfließen lassen konnte. Die 360°-Fotografie ließ mein Herz höher schlagen und es sollte genau das sein, was mir in allen Bereichen ein Spielwiese sowie finanziellen Spielraum bieten würde.
Der Grundstein für www.halle-dreht-sich.de wurde gelegt. Meine ursprüngliche Idee dahinter war es Halle in seiner aktuellen Form den Menschen zu zeigen, die Halle nicht einfach mal ohne weiteres wieder besuchen können. Google Street View kennt jeder, aber in Halle war es aus politischen Entscheidungen nicht umgesetzt worden. Zudem gab es auch schon zwei weitere Virtuelle Touren in Halle, die schon sehr gut sind, aber in meinen Augen nicht die Möglichkeiten von VR ausreizten. Ich machte mich also an ein eigenes Konzept. Struktuiert mit Google Maps Karten machte ich mir einen Plan welche neuralgischen Punkte am sinnvollsten in 360° wären. Nachdem das Konzept stand ging es an die Umsetzung der Panoramen und so wurde das notwendige Equipment und die Programme dafür angeschafft. Die ersten 360°-Panoramen entstanden dann im Frühling 2018 am Wasserturm. Durch die Massen an Autos und Menschen erkannte ich dann jedoch schnell, dass dies störend war und somit wurden ab sofort dafür alle Sonntage am Morgen (sofern das Wetter mitspielte) für neue (menschenleere) Aufnahmen genutzt.
Neue Programme lernen, Einzelbilder bearbeiten, Grafiken erstellen, Panoramen verrechnen, Knotenpunkte zusammenfügen, Informationen zusammensuchen, Baustellenkalender checken, HTML Grundkenntnisse lernen usw.. Eine Unmenge an Dingen kam hinzu, aber es störte mich nicht im geringsten, denn ich hatte ein Ziel. Zwei Jahre später ist es nun die größte virtuelle Tour Deutschlands. Bespickt mit unzähligen Stadtbildern von mir, 3D-Objekten, Informationen, weiterführenden Links, zum Teil eigenen Grafiken und einem übersichtlichen 3D-Menü.
In Summe sind in diesem Projekt alle Erfahrungen, der Umgang mit Programmen und Techniken der letzten Jahre eingeflossen und dies hat sich am Ende auch bezahlt gemacht. Welche Dinge damit finanziell möglich geworden sind, darf ich hier leider nicht voll umfänglich erläutern, aber ihr werdet davon in Zukunft erfahren. ? Es hat mir zumindest so viel Spielraum geboten, ab dem kommenden Jahr ins richtig kalte Wasser zu springen![/vc_column_text][us_image image=“9211″ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]3 Jahre später bin ich nun an einem Punkt im Leben angelangt an dem ich merke, dass Zeit das kostbarste Gut ist und Gesundheit, Freude und Spaß an oberster Stelle stehen sollten. Es war nie einfach einen Vollzeitjob, ein Nebengewerbe, Freunde und Partnerschaft vernünftig unter einen Hut zu bekommen. Man ist immer zerrissen und meist durch den Vollzeitjob schon körperlich am Ende. Es hat sich dennoch bezahlt gemacht durchzuhalten und weiterzumachen.
Mein Weg war lang und nicht immer einfach in den letzten Jahren. Er ließ mich oft verzweifeln und die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und ich stand vor Mauern die für mich unüberwindbar waren. Finanziell ging es immer nahe am Abgrund entlang und dank der Unterstützung meiner Mutter verhalf sie mir stets den Horizont und die Aussichten dahinter im Blick zu behalten. Ich beende dieses Jahr mit einem Sprung ins Ungewisse und hoffe, dass sich alles zum Guten wendet. Ich springe in ein Leben voller zeitlicher Freiheit, Möglichkeiten und Selbstbestimmtheit aber auch in ein Leben des Ungewissen und Risikos. Ich habe in den letzten Jahren Dinge gelernt, die mich auf eigenen Beinen stehen lassen und ich hoffe, dass diese mich tragen werden. Auf meinem Weg habe ich neue Freunde gewonnen und auch einige verloren, Denk- und Sichtweisen geändert und bin Wege gegangen die vielleicht viele nicht gegangen wären.
Meine jetzigen Bilder verglichen mit den damaligen sind einfach gesagt Weltensprünge. Mein Technikbaum lässt mich mittlerweile alle kreativen Möglichkeiten und Spinnereien ausleben die ich umsetzen möchte. Meine Risikobereitschaft ist um ein vielfaches gestiegen und meine Sicherheit im Einsatz der Kamera ebenso. Die Projekte die ich mittlerweile umsetze sind beispiellos und mein Wissen in vielen Bereichen der Fotografie, dass ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe lässt mich situativ meine Gedankenspinnereien ausleben. Auf meine Ideenliste stehen noch so einige skurrile Projekte die in den kommenden Jahren sicher eine Umsetzung finden werden. ?
Stephan Wiesner´s Spruch ist: „Nicht glauben, ausprobieren!“ Dem zu folge wage ich es ins kalte Nass zu springen und ein Leben in der Voll-Selbständigkeit zu probieren. Was soll schon schief gehen? Wenn es nicht klappt geht es halt wieder einen Schritt zurück, aber ich möchte mich nicht am Lebensende fragen….Was wäre wenn?!
Möge das Jahr 2020 mit all seinen Herausforderungen und Möglichkeiten kommen!
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Du kommst aus der schönen Saalestadt Halle oder hast vor, sie einmal zu besuchen? Es gibt viele schöne Ecken in der Salzstadt. Du musst nur richtig hinschauen. Hier habe ich für dich eine kleine Zusammenstellung von meinen 10 schönsten Fotospots in Halle, die du unbedingt einmal besucht haben solltest. Lass dich inspirieren! Vielleicht hast du anschließend sogar ein anderes „Bild“ von Halle. 😉
1. Die Marktkirche im Grünen
[/vc_column_text][us_image image=“7309″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Anfangen möchte ich mit meinem Lieblingsspot: der Marktkirche. Hierfür solltest du dich am besten oberhalb des Fahnenmonuments in der Wilhelm-Külz-Straße positionieren. Mit dem Blick durch die Rathausstraße erhältst du einen schönen Rahmen aus Häusern rund um DAS Wahrzeichen der Stadt Halle. Nutze hier am besten dein Teleobjektiv, um die Kulisse ein wenig zusammenzustauchen.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7310″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Da sich hier zu jeder Jahreszeit andere Möglichkeiten bieten, rate ich dir, (am besten auch) regelmäßig den Sonnenverlauf zu prüfen, um solch eine Silhouette der Türme zu erhalten.
2. Blick von den Hausmannstürmen
[/vc_column_text][us_image image=“7296″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Von der Ferne der Türme geht es direkt auf sie hinauf. Um auf den über 40 Meter hohen Steg zwischen den Türmen zu gelangen, musst du allerdings ein wenig Luft mitbringen und die über 220 Treppen nach oben bewältigen. Für ein gutes Bild und eine schöne Weitsicht nimmt man das allerdings gerne in Kauf.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7297″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Von November bis März könntest du sogar Glück haben, den Sonnenuntergang von da oben zu erwischen, jedoch solltest du dann eine späte Führung dafür nutzen. An den Adventswochenenden ist es sogar möglich, die Blaue Stunde abzupassen, um ein schönes Panorama zu ergattern. Wenn du die Stadt mit diesem Ausblick bestmöglich festhalten möchtest, empfehle ich dir ein Weitwinkel, sowie ein Tele mitzunehmen. Mehr Informationen zu den Führungen erhältst du auf der Webseite vom Stadtmarketing Halle (Saale) oder im Marktschlösschen auf dem Marktplatz, welches nicht weit von den Türmen entfernt liegt. (Gut zu wissen: von Ostern bis Oktober sind die Hausmannstürme an den Wochenenden für den individuellen Aufstieg geöffnet)
3. Der Lindenhof der Franckeschen Stiftungen
[/vc_column_text][us_image image=“7295″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Aus luftiger Höhe kommen wir nun wieder auf den Boden zurück. Genauer gesagt geht in die Franckeschen Stiftungen in den Lindenhof. Hier befindet sich eine wunderschöne Allee, die von Frühling bis Herbst ihren vollen Charme hervorbringt. Die Bäume zaubern eine Flucht bis hin zum am Ende liegenden grünen Tor. Dieses Bild ist in der Nacht entstanden, als die Lampen noch für zusätzliche Tiefe im Bild sorgten. Spiele hier am besten mit mehreren Perspektiven. Nutze die Bäume oder begib dich nahe zum Boden hinunter, um noch mehr Tiefe aufzubauen.
4. Der futuristische Busbahnhof
[/vc_column_text][us_image image=“7293″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Vom alten barocken Stil der Franckeschen Stiftungen geht´s in die Zukunft. Nicht sehr weit entfernt der letzten Location liegt der futuristisch anmutende Busbahnhof von Halle. Auch unter Hallensern bekannt als UFO. Ein echter Hingucker. Mit seiner blauen Umrandung sieht er fast aus wie ein Raumschiff. Abgehoben ist er aber bisher noch nie. 😉[/vc_column_text][us_image image=“7294″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nutze seine Kurven und spiele auch hier mit mehreren Perspektiven. Im Grunde macht er aus jeder Richtung eine gute Figur. Setze ihn also in deinem Stil gut in Szene. Wenn du auf Blendensterne stehst, dann empfehle ich dir, die Blende ein wenig mehr zu schließen. Die unzähligen kleinen Deckenlampen bieten sich hier geradezu dafür an. Hier findest du einen Beitrag zum Thema Blendensterne.
5. Die Ludwig-Wucherer-Straße – Das San-Francisco von Halle
[/vc_column_text][us_image image=“7306″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Von den Hallensern wird sie LuWu genannt und als San-Francisco der Stadt bezeichnet. Warum das so ist, dürfte beim Anblick der Bilder sicherlich klar werden. Die Straßenbahnen und Autos rollen über die hügeligen Straßenzüge bis hinunter zum Reileck. An wenigen Tagen im Jahr hast du die Möglichkeit, die Sonne genau in einer Linie am Horizont über den Häusern zu erwischen. Dieser Zeitraum ist ungefähr vom 10. Juni bis 01. Juli.[/vc_column_text][vc_column_text]Die Straßenbahnschienen dienen hier wunderbar als führende Linien. Versuche sie also ruhig mit ins Bild einzubringen. Ich empfehle dir jedoch, dass du dir eine zweite Person mitnimmst, die dich bei einer herannähernden Bahn warnen kann. Schließlich möchtest du die Bilder anschließend zu Hause betrachten und nicht woanders oder?
6. Die Pauluskirche
[/vc_column_text][us_image image=“7313″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nicht weit von der LuWu befindet sich die Pauluskirche. Diese über hundert Jahre alte gotische Backsteinkirche (Baujahr 1900) wirkt im Winter durch ihr rotes Mauerwerk und den weißen Schnee sehr imposant. Es kommt ein schöner Farbkontrast dadurch zustande. Auch im restlichen Jahresverlauf gibt sie eine gute Figur ab. Einen Abstecher solltest du auf jeden Fall einmal dorthin machen.
7. Das Opernhaus
[/vc_column_text][us_image image=“7311″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ein fast ebenso altes Gebäude wie die Pauluskirche ist die hallesche Oper. Diese wird im Vordergrund durch einen schönen Brunnen (auf dem langgestreckten Juliot-Curie-Platz) verziert. Er ist ab Ostern täglich von 10:00 – 22:00 Uhr (Freitag bis Sonntag sogar bis 23:00 Uhr) bis zum 3. Oktober in Betrieb. Zur Blauen Stunde lässt er die gelbe Oper komplementär in vollem Glanz erstrahlen. Eine längere Verschlusszeit lässt das Wasser schön malerisch wirken.[/vc_column_text][us_image image=“7312″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Auch kurz vor und nach den Betriebszeiten des Brunnens kann man schön mit der Spiegelung im Wasser arbeiten. Probiere am besten beide Varianten einmal aus.
8. Burg Giebichenstein
[/vc_column_text][us_image image=“7291″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Als älteres Gemäuer fügt sich auch die Burg Giebichenstein, als eines der Wahrzeichen von Halle mit in die Riege ein. Die davorliegende Kröllwitzer Brücke schmückt diese mit ihren beiden Tierstatuen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Burg befindet sich die Bergschenke, die einen gut Blick auf die Burg bereithält. Von hier aus kannst du mit verschiedenen Blickwinkeln fotografisch spielen. Den schönsten Flair versprühen die Gemäuer der Burg meiner Meinung nach im Herbst zum Sonnenuntergang, wenn sie sich durch die goldbraunen Farben der Blätter in die Landschaft einschmiegt.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7319″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][us_image image=“7292″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ein Höhepunkt auf der Burg ist das jährlich stattfindende Feuerwerk zum Laternenfest. Es ist eines der größten Volksfeste Mitteldeutschlands. Traditionell findet das Spektakel in der Saalestadt immer am letzten Augustwochenende auf der Peißnitzinsel (entlang der Saale in Halle, also auch Ziegelwiese, Amselgrund und Riveufer) statt. Wenn du auf Feuerwerke stehst, wirst du hier voll auf deine Kosten kommen.
9. Das Landgericht
[/vc_column_text][us_image image=“7303″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Vom lauten Getöse der Burg geht es nun wieder in die Innenstadt, nämlich zum Landgericht von Halle. Die in der Mitte thronende Justitia vermittelt was hier im Inneren stattfindet. Das Landgericht ist von außen fast schon ein wenig unscheinbar, was sich jedoch im Gebäude verbirgt, erschlägt einen dann aber regelrecht und nein, ich meine nicht den Richter mit seinem Holzhammer. 😉[/vc_column_text][us_image image=“7304″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Es befinden sich unzählige Verzierungen und wunderschöne Säulen darin. Bring am besten ein wenig Zeit mit, denn du wirst sicherlich möglichst viele Details festhalten wollen. Wie kommt man nun in dieses tolle Gebäude? Wende dich einfach höflich an den netten Beamten an der Pforte und vermittle ihm, dass deine Kamera nach Arbeit schreit. Du solltest ihm natürlich nicht dein ach so tolles Teleobjektiv an die Kinnlade halten, denn damit kommst du in diesen Räumlichkeiten eh nicht sehr weit. Nach einer kurzen Sicherheitskontrolle kannst du dich nun austoben. (oder: jeden ersten Samstag im Monat um 14 Uhr gibt es eine Führung ?) Deinen ersten Blick in der Mitte vom Treppenhaus solltest du der Decke widmen. Durch die führenden Linien vom Geländer wird sie förmlich eingerahmt.[/vc_column_text][us_image image=“7305″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Nutze am besten sehr weitwinklige Objektive, um möglichst viel zu erfassen. Auch ein offenblendiges 30 oder 50mm Objektiv bietet sich für Detailaufnahmen der vielen Strukturen an. Selbst ein Fisheye kann man hin und wieder zum Einsatz bringen. Klar verzerrt und biegt sich dann alles, aber die vielen Wölbungen im Gebäude verzeihen das. 😉[/vc_column_text][us_image image=“7300″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Da im Treppenhaus mitunter viel Betrieb herrscht, solltest du am besten einen schwachen ND-Filter mitnehmen, so bekommst du alle sich bewegenden Menschen aus dem Bild heraus. Was ich dir sowieso raten würde, wäre ein Stativ mitzunehmen, da auch ohne ND-Filter schon recht lange Belichtungszeiten nötig sind, die du aus der Hand schwer gehalten bekommst. Für Detailaufnahmen mit einer Offenblende geht es dann zur Not auch aus der Hand.[/vc_column_text][us_image image=“7302″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
10. Der Hufeisensee
[/vc_column_text][us_image image=“7298″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Zu guter Letzt begeben wir uns ein wenig aus der Stadt heraus ans etwas stillere Gewässer, dem Hufeisensee oder wie ihn die Hallenser nennen ihn auch liebevoll ihren „Hufi“. Er heißt deshalb Hufeisensee, da er die Form eines Hufeisens hat. Durch diese Form bietet er zu jeder Jahreszeit genügend Möglichkeiten bei Sonnenauf- und -untergängen, um mit der Wasseroberfläche und den Spiegelungen zu arbeiten. Wenn du Glück hast, fliegen dir vielleicht auch 2 Gänse durch‘s Bild, wie bei mir.[/vc_column_text][vc_row_inner content_placement=“middle“][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/2″][us_image image=“7299″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][/vc_column_inner][vc_column_inner width=“1/4″][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row content_placement=“middle“][vc_column][vc_column_text]Hier habe ich dir noch einmal in einer Google Maps Karte alle Fotospots übersichtlich zusammengefasst, damit du vor lauter Spots auch jeden einzelnen wiederfindest. 😉[/vc_column_text][vc_column_text][/vc_column_text][vc_column_text]Ich wünsche dir viel Spaß beim Erkunden der einzelnen Locations und hoffe, du hast immer ein offenes Auge für Details. Kennst du jemanden, der fotografisch auch viel unterwegs ist, dann teile diesen Beitrag doch gerne mit ihm.
Welcher Spot gefällt dir am besten oder hast du andere Lieblingsspots? Dann lass mir doch gerne deinen Kommentar da.
Worum wird es in diesem Beitrag gehen? Ich denke die Überschrift trifft es ganz gut! Es ist eine Zusammenfassung von Erfahrungen, Erlebnissen, Geschehnissen, Gedanken, Prozessen und Projekten. Das Ende des letzten Jahres hängt unweigerlich mit den Entwicklungen in diesem Jahr zusammen, von daher möchte ich es hier auch mit integrieren und es mit dir teilen.
Dieser Beitrag hat Überlänge, von daher sei gewarnt. 😉
Ich hoffe dennoch, dass du ihn lesen wirst und sogar einige Dinge für dich daraus ableiten kannst. Vielleicht erkennst du sogar einige Parallelen zu dir wieder. Verzeih mir bitte sofern du Rechtschreibfehler findest.
Ende 2016
Ja das Jahr 2016. Dieses Jahr war für mich eines der emotionalsten Tiefpunkte in meinem Leben. Meine Partnerin verließ mich im Sommer 2016 und als wenn das noch nicht reichen würde mitsamt unserer 2-jährigen Hündin. Diese bedeutete alles für mich und war wie ein Kind, was ich ins Herz geschlossen hatte und auf keinen Fall hergeben wollte.[/vc_column_text][us_image image=“7263″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Schmerz war groß und eine Welt brach für mich zusammen. Ich befand mich an einem Punkt in meinem Leben, an dem sich für mich vieles als sinnlos anfühlte. Ich ging zur Arbeit und war einfach nur leer. Keine Gedanken, keine Gefühle, keine Emotionen und absolut keine Ziele. Ich brauchte eine Pause, um mich zu besinnen und um den Schmerz zu verarbeiten. Der Weg zum Arzt brachte mir ein paar Wochen Ruhe vor der Außenwelt und die Zeit für mich schob wieder einige Prioritäten ins rechte Licht. Langsam kam ich wieder zur Besinnung und die Gedanken sortierten sich.
Sobald ich wieder auf Arbeit war, durfte ich zu einem Mitarbeitergespräch was mir eines klar machte. In der heutigen Welt bist du für viele Firmen einfach nur eine Marionette, eine Ameise die einfach nur funktionieren soll. Funktionierst du in 10 Jahren Arbeitsleben in ein und derselben Firma (Fließbandarbeit) einmal nicht wie geplant, so wird dir mit entsprechenden Maßnahmen wie mitunter der Kündigung gedroht. Dies war für mich auch einer der Schlüsselmomente, die ohnehin schon zur schlechten Lage noch Salz in die Wunde streuten. Es hat mir auf jeden Fall den nötigen Arschtritt gegeben den ich wahrscheinlich so lange gebraucht habe.
Diese beiden ausschlaggebenden Dinge haben in mir ein Knoten platzen lassen und ich bin in mein früheres Ich zurückgefallen, das voller Energie immer schon Dinge umsetzen und kreatives schaffen wollte. Darauffolgend habe ich viele alte, bisher in meinen Augen freundschaftliche Brücken abgerissen. Es war schwer diese Entscheidungen zu treffen, aber im Nachhinein betrachtet, war es das beste, was ich machen konnte. Denn nicht alle Freundschaften, die einem gut erscheinen, sind es auch. (Auch die langjährigen)
Der Weg war frei für neues
Wie konnte ich mich wieder auf einen Weg begeben, der wieder Sinn für mich macht? Damals…2015 gründete ich einen YouTube Kanal (der nicht fortgeführt wird), der mir viel Freude an der Kamera und auch in Sachen Kreativität brachte.[/vc_column_text][us_image image=“7246″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Meine technischen Fähigkeiten an der Kamera waren damals bei weiten nicht so ausgereift wie heute. Dinge wie Blende, ISO und Belichtungszeit waren für mich eigentlich böhmische Dörfer. Ich wusste zwar grundlegend, was sie machten (heller und dunkler) mehr aber auch nicht. Der Ehrgeiz war damals schon geweckt, wurde dann aber durch die Trennung wieder unterdrückt. Der Funke war da und ich machte genau mit dem weiter, was mir zuletzt am meisten Spaß bereitete…die Foto- und Videografie.
Um die Fähigkeiten in der Fotografie schnell auszubauen, machte ich fast täglich kleinere Fotowalks für mich in der Natur. Anschließend wurden die entstandenen Bilder archiviert und bearbeitet. Es tat mir gut abzuschalten und neue Perspektiven auch in Bezug auf mein Leben in den Fokus zu nehmen.[/vc_column_text][us_image image=“7159″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Fotografieren und das Bearbeiten alleine reichte allerdings nicht und so schmiedete ich mir einen Plan, um so effektiv wie möglich zu lernen und neues Wissen anzuhäufen. Da die Zeit natürlich täglich begrenzt war, wie bei jedem von uns auf 24 Stunden, musste die zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich genutzt werden.
Früher wurde am PC gespielt, ohne ihn großartig vernünftig zu nutzen. Fast täglich wurde auch zum Teil mehrere Stunden vor dem Fernseher mit der Freundin verbracht, was auch Unmengen an Zeit verschlang. Das PC spielen, sowie das Fernsehen sind aus meinem Leben fast gänzlich ausradiert. Der Weg zur Arbeit wurde entweder mit Podcasts (Audiowissen) gefüllt oder am Tablet/Handy mit Lesen verbracht (falls man mal nicht selber fahren musste durch die Fahrgemeinschaft). Während der Arbeit konnte ich mich dank erlaubten Kopfhörern und stumpfsinniger Fließbandarbeit permanent weiterbilden. Sei es nun in Dingen wie Persönlichkeitsentwicklung, Kameratechnik oder in Social Media. Hauptsache es floss Wissen in meinen Kopf. Die Pausen wurden neben dem Essen dazu genutzt, um die zu Hause aufs Handy importierten YouTube-Videos zu konsumieren. Alles an zur Verfügung stehender Zeit wurde so effektiv wie möglich genutzt, um das Maximum herauszuholen. Jetzt wird sich sicher der ein oder andere Denken…du bist ja nicht weit vom Burnout entfernt. Hätte ich so weitergemacht wie vor dieser Zeit, so wäre ich definitiv im Burnout gelandet, da ich keinerlei Perspektiven, im sogenannten Hamsterrad für mich entdecken konnte.
Am 20. August 2016 startete ich dann eine Facebookseite mit dem Gedanken, die Bilder die ich bisher gemacht habe und weiterhin machen werde mit Menschen zu teilen und sie an den Erfahrungen, sowie dem Wissen bezüglich der Fotografie teilhaben zu lassen. Anfangs wusste ich nicht, wie ich es aufbauen sollte. Ich begann die Bilder hochzuladen und anschließend mit einem kleinen Text versehen zu veröffentlichen. Größere Seiten wie „Du bist Halle“ teilten großzügig die Bilder und die Community wuchs und das zurückgegebene Feedback spornte mich mehr und mehr an damit weiterzumachen. Spätestens jetzt wusste ich, ich bin auf dem richtigen Weg und es ist genau das, was mir mein Bauchgefühl und mein Herz die ganze Zeit davor vermitteln wollte. Endlich! Ich habe das gefunden für was ich leidenschaftlich brenne. Die Fotografie!
Es kam der Punkt an dem die Technik nicht mehr mithalten konnte und so wurde nach und nach einiges an Equipment (Laptop, Objektive, Kameras und Zubehör) angeschafft, um meine Kreativität auch ausleben zu können. Frag bitte nicht welche Unsummen dafür drauf gingen. Es war auch mit einem gewissen Maße an Risiko und Angst verbunden, da das investierte Geld fast meine gesamten Ersparnisse waren. Ja es war unvernünftig, jedoch empfand mein Bauchgefühl auch hier es für richtig und es stellte sich später heraus, dass es die richtige Entscheidung war.
Alleine Fotografieren zu gehen ist auf Dauer langweilig und der nötige Austausch unter Gleichgesinnten kommt ein wenig zu kurz. Hier und da kommentierte ich auf Facebook bei anderen Fotografen aus der Region, um teils natürlich auch untereinander Interaktion zu schaffen und um sich ein wenig Eindrücke zu verschaffen, wie andere die Sicht auf bestimmte Motive haben. Einer der Fotografen war Sven. Aus einem kleinen Plausch im Messenger im November wurde dann ein gemeinsamer Fotowalk im Januar bei relativ kühlen Temperaturen.[/vc_column_text][us_image image=“7270″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Da ich nun kein Freund des Winters bin, wurde die Zeit sinnvoll genutzt, um sich in Programme wie Lightroom oder Photoshop einzuarbeiten und seinen Workflow dementsprechend zu verfeinern. Photoshop kommt bei mir allerdings zu 99% der Fälle nie zum Einsatz, dafür ist es mir zu zeitintensiv. Ja man kann damit wunderbar kreativ arbeiten, aber eh man alle Tools umfassend verstanden hat, vergeht einiges an Zeit.
In mir keimte im kühlen Dezember ein Gedanke auf. Durch meine Arbeit pendelte ich ja täglich zwischen Halle und Leipzig. Den Rest von Deutschland hatte ich größtenteils bisher nicht gesehen…bis jetzt. Ein Plan musste her! Es sollte ein Roadtrip mit dem eigenen Auto werden. Wohin es gehen sollte stand bis dato nicht fest und somit wurde Google Maps angeschmissen und erst einmal geschaut, was denn interessant werden könnte. Durch einen Routenplaner versuchte ich mir eine passende Route zu stricken, damit man später auch einen ungefähren Anhaltspunkt hat, wo denn die Reise nun entlanggehen soll. Die Unterkunft in Hotels oder Hostels, wollte ich mir aus finanziellen Gründen sparen. Es ist ja schon genug Geld für´s Equipment drauf gegangen. Später zum Roadtrip mehr.
Das Jahr neigte sich allmählich dem Ende und Silvester wurde mit einem sehr kleinen, aber dafür sehr feinen Kreis der engsten Freunde verbracht.
2017 – Das wohl beste Jahr meines Lebens
Heimstudio
Die ersten Monate wurden dazu genutzt, um meine Wohnung ein wenig umzukrempeln und mein Arbeitszimmer in ein kleines Heimstudio zu verwandeln. Ich besorgte mir also alles was zu so einem Studio nötig ist. Lampenstative, Softboxen, Blitze, Hintergründe und ein neues Stativ für meine Kamera. Haben ist schließlich erstmal besser als brauchen. ?[/vc_column_text][us_image image=“7253″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Um nun mit dem genannten Equipment Fortschritte zu machen, fragte ich Freunde und Bekannte, ob sie denn für mich Model vor der Kamera stehen möchten und einige willigten ein. Bevor die ersten Leute vor der Kamera stehen, lernte ich an mir selber die Lichtsetzung durch einen Funkauslöser. Die Yongnuo-Blitze bieten ja dank eingebauten Funkempfänger ideale Entfaltungsmöglichkeiten. Anschließend standen nun die ersten Shootings standen an und schnell merkte ich, dass mehr dazu gehörte als nur die Technik zu besitzen und damit umzugehen. Die Kommunikation mit der Person vor der Kamera ist bei weitem genauso wichtig, wie das verstehen der Technik. Nun gut Fehler sind schließlich dafür da, um sie zu machen, denn nur so kann man daran wachsen!
Verträge
Da vermehrt Shootings angefragt wurden, von denen ich natürlich auch die Bilder für mein Portfolio nutzen wollte, mussten Verträge her, um alles rechtssicher abzuwickeln. Im Januar hatte ich ausgiebig Zeit mich mit der Thematik auseinanderzusetzen und fing an mit der Umsetzung. Das Netz wurde nach Vorlagen durchsucht, aber nichts schien so richtig für mich zu passen. Ich zog mir aus allen Vorlagen die wichtigsten Aspekte heraus und schrieb meinen eigenen TFP-Vertrag, der alles Wichtige beinhalten sollte und dennoch leicht verständlich war. Da ich einmal dabei war, fing ich gleich an mir einen Nutzungsvertrag zu schreiben. Dieser sollte später noch wichtig werden.
Die ersten Schritte nach draußen
Da die Kommunikation nun einigermaßen saß, der TFP-Vertrag parat lag, die Technik verstanden und der Blick immer mehr geschult war, so kam langsam die Zeit die heimischen vier Wände zu verlassen. Im Februar stand das erste Shooting in einem Fitnessstudio an. Mit samt Stativen, Kamera und Softboxen machte ich mich auf dem Weg und baute vor Ort alles auf. Ein paar Testshots später konnte es dann losgehen.[/vc_column_text][us_image image=“7248″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Eines ist mir bei diesem Shooting besonders bewusst geworden. Ich konnte alles um mich herum ausblenden und mich nur auf meine Arbeit mit der Kamera konzentrieren. Wir verständigten uns hervorragend, um die Ideen und Konzepte umzusetzen. Die Jungs waren happy mit den Bildern und ich war es ebenfalls. Das Shooting war einfach klasse und es hat mir gezeigt, dass ich mehr kann als „nur“ einen normalen Job als Arbeitnehmer nachzugehen.
Gewerbe
Es kamen immer mehr Anfragen zu Shootings und damit trat eine Frage immer häufiger auf. Was koste ich denn? Solche Anfragen lehnte ich anfangs häufiger ab, da ich ja selber kein Gewerbe hatte. Ich dachte mir…warum eigentlich nicht? Ein Gewerbe war bisher eine utopische Grenze für mich und so abseits alles Machbaren, dass es schier “unmöglich“ war. Jetzt war es auf einmal in greifbarer Nähe und die Angst vor so einem Schritt wie weggeblasen. Was soll denn schon so schwer sein, schließlich fiel mir mein Weg des Lernens bisher auch recht einfach. Man kann heutzutage alles lernen, sofern man das möchte. Das Wissen liegt einem durch die Informationsflut des Internets ja regelrecht zu Füßen. Ich ging es also an und machte mich schlau, was denn alles nötig ist.
Drei Formulare machte ich ausfindig, um mich später als Fotograf bezeichnen zu können. Meine Mutter und Freunde halfen mir die aufkommenden Fragen, die damit verbunden waren ein wenig zu lösen. Denn so schön wie das Internet auch ist, manchmal braucht man einfach die direkte Aussage eines Menschen, der davon ein wenig Ahnung hat. Die Formulare füllten sich mit Text und der Weg zur Handwerkskammer, dem Gewerbeamt und dem Finanzamt war sehr kurz, da alles vollständig war. Alle Formulare wurden abgegeben und nun hieß es warten. Ein stolzes Gefühl machte sich breit, was man bisher erreicht hat mit seinem Willen und der Kraft der Gedanken.
Der erste Auftrag kam noch vor Eintreffen meiner Gewerbekarte und der Steuernummer. Oh mein Gott dachte ich…der erste „echte“ Auftrag…hoffentlich mach ich alles richtig…was ist, wenn was schief geht…wie mach ich das nun mit der Rechnung? Wieder Fragen über Fragen. Ich ging den Auftrag (welch seriöse Benennung) so professionell wie nur möglich an. Es handelte sich um einen gewerblichen Kunden. Ich kommunizierte ihm, dass alles gerade an Formularen eingereicht sei und ich die Rechnung dann im Nachhinein stellen werde. Er willigte ein und es ging alles glatt über die Bühne. Ein Stein viel mir vom Herzen und wieder überkam mich großes Glücksgefühl! Kennst du die Szene am Ende von dem Film „Das Streben nach Glück“? Genauso fühlte ich mich nach dem Verlassen des Geschäfts!
Der besagte Roadtrip durch Deutschland
Der 1.Mai 2017 war nun der Beginn der nebenberuflichen Selbstständigkeit und der Start für den Roadtrip. Auf die Planung, die Reise und warum ich das ganze mache werde ich hier nicht weiter eingehen, da es dazu in meinem Blog schon 2 Beiträge dazu gibt. Also gerne mal da vorbeischauen. Soviel sei gesagt, es war eine unvergessliche und zugleich prägende Woche wundervoller bereister Orte und Erfahrungen.[/vc_column_text][us_image image=“7264″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Zurück vom Roadtrip schätzte man erst so richtig was man hat, seien es nur Dinge wie sein Bett, eine Dusche und fließendes Wasser, Strom oder seine Freunde. Die Entscheidung den Roadtrip eine Woche eher abzubrechen als wie geplant, erlaubte mir dank zu Hause eintreffender Gewerbekarte die Rechnung fertig zu schreiben und an den Kunden zu schicken. Ich sage mir immer alles passiert zur richtigen Zeit.
Logo & Webseite
Thomas von Blogografie kommentierte auf meiner Facebookseite öfter unter meinen Bildern. Im Februar lernten wir uns auf dem Ochsenberg in Halle bei einem geplanten Sonnenaufgangsfoto kennen. Aus dem Bild wurde dank des schlechten Wetters damals leider nichts, was jedoch blieb war der Kontakt.
[/vc_column_text][us_image image=“7261″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich spielte damals nach meinem Roadtrip mit dem Gedanken eine Webseite ins Leben zu rufen, um damit in der Welt ein wenig medienwirksamer in der Öffentlichkeit zu stehen. Thomas half mir mit seinem Blogbeitrag bei der Gestaltung des eigenen Logos bzw. gab er mir Tipps und Inspirationen, welche Aspekte denn wichtig seien bei dem Entwurf. Ein befreundeter Grafiker legte mir den Grundstein für das Design des Logos, aber so richtig war ich noch nicht zufrieden und lernte mich selber in Adobe Illustrator ein, um dem Logo den letzten Schliff zu verleihen. So entstand also mein finales Logo.
Logo Entwürfe
fertiges Logo
Da das Logo nur einer der Eckpfeiler einer Webseite ist, ging es über zum Design der Webseite. Wie soll sie aussehen? Welche Informationen möchte ich überhaupt preisgeben? Welche Domain soll sie haben? Wie gestalte ich meine Preise und welche Leistungen möchte ich anbieten? Wieder war ich konfrontiert mit Fragen deren Bewältigung einiges an Zeit, Geld und Nerven gekostet hat, schließlich sollte die Seite auch vernünftig werden. Ursprünglich experimentierte ich mit Wix, Jimdo und ähnlichen Bauskastenmodulen herum. Thomas jedoch empfahl mir dann WordPress, dieses ist in meinen Augen wesentlich individualisierbarer und unbegrenzt erweiterbar. Am Anfang erschlägt es zwar einen aber wie schon gesagt, es gibt nichts was man nicht lernen kann.
Ich schaute mir sehr viele Webseiten an, um Ideen zu sammeln. Es ging mir dabei um Dinge wie Design, Texte, Aufteilung des Menüs und der Seiten an sich und irgendwo auch um die Preise anderer Fotografen. Schließlich will man sich ja nicht unter Wert verkaufen und anderen Fotografen die Preise verderben.
Ich begann also nach und nach das Grundgerüst und Strukturen für die Webseite zu schaffen. Welche Kategorien soll es geben? Wie bestückt man am besten das Portfolio? Wie optimiert man die Bilder für Webgrößen? Was ist eigentlich SEO? Was sollte man beachten für die Mobilen Anpassungen? Mein Kopf qualmte wieder einmal, im Anbetracht der Aufgaben die vor mir standen. Aber schließlich ist es nicht unmöglich und somit fokussierte ich mich auf die Bildung in genau diese Thematiken. Die Webseite wuchs und der Workflow wurde mit dem erlernten Wissen stetig schneller und ausgefeilter. Ansatzweise habe ich sogar HTML gelernt. Seite für Seite reihte sich in die Webseite ein und zum 1.August stand die Webseite dann im Web für die Öffentlichkeit zur Verfügung.
Fotowettbewerb & Leinwände
Neben dem Aufbau der Webseite ging es natürlich auch fotografisch weiter. Das Stadtmarketing der Stadt Halle und die Instagram-Seite Salzstadt Halle veranstalteten im Juni gemeinsam einen Fotowettbewerb, in dem es darum ging die Stadt Halle bestmöglich abzulichten. Da ich schon sehr oft in der Stadt unterwegs war, um fotografisch schöne Eindrücke zu sammeln, konnte ich aus meinem Archiv ein Bild herauspicken, was mir bisher am besten gefiel. Mit diesem Bild nahm ich nun am besagten Wettbewerb teil und gewann diesen als Erstplatzierter.[/vc_column_text][vc_row_inner][vc_column_inner][vc_column_text]
Quelle: Du bist Halle
[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][vc_column_text]Der Gewinn war für mich damals überhaupt nicht entscheidend, sondern die Beziehungen die damit ein herkamen.
Als Gewinn hat jeder der Gewinner sein Bild auf Alu-Dibond gedruckt bekommen. Sein Bild das erste Mal in der Hand zu halten und nicht auf einem Display zu betrachten ist schon etwas Besonderes![/vc_column_text][us_image image=“7249″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ onclick=“lightbox“ animate=“fade“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Gedanke meine Bilder selber auf Leinwand und andere Materialien zu bekommen schwirrte schon lange in meinem Kopf herum, kam dann aber erst wieder ans Tageslicht. Das durchforsten des Internets nach dem Thema brachte mich zu Pictrs. Hier konnte ich nicht nur für mich drucken lassen, sondern auch anderen Menschen meine Bilder ins Wohnzimmer bringen ohne großartig daran beteiligt zu sein. Wie schon gesagt meine Zeit ist knapp und leider habe ich noch einen Hauptjob der mich zeitlich schon sehr begrenzt.
Das erste Bild war natürlich das Gewinnerbild im Shop. ? Dieses hängt sogar in einem Hallenser Hotel in einer beträchtlichen Größe von 150cm x 100cm. Einfach großartig zu wissen, dass viele Gäste der Saalestadt dieses Bild in solch einer Größe nun zu Gesicht bekommen!
Workflow
Um seine Zeit bestmöglich zu nutzen, bedurfte es hier und da ein paar Veränderungen. Lightroom wurmte mich seit geraumer Zeit durch zu lange Prozesse. Alleine das hereinzoomen, um zu bestimmen, ob die Schärfe für ein Bild passt oder nicht, raubte schon einiges an Zeit und somit stand für mich kurz oder lang fest eine Alternative musste her. Als einzigen Kontrahenten im ähnlichen Stil gab es nur CaptureOne. Es ist kostenlos für Sony-Nutzer und war somit ideal. Klar musste man sich erst wieder einlernen und sich seinen Workflow zurechtschustern, jedoch war der Profit am Ende wesentlich mehr Zeit, die ich anderweitig nutzen konnte. Es hieß also Abschied zu nehmen und Lightroom lebe wohl zu sagen.
Da ich mittlerweile schon einige Shootings hatte, wollte ich den Ablauf zwischen dem Kunden und mir ein wenig bei der Bildübergabe vereinfachen und zeitraubende Absprachen und Missverständnisse aus der Welt räumen. PicDrop war da in meinen Augen der idealste Dienst. Alle Bilder hochladen, dem Kunden den Link schicken, warten bis die E-Mail eintrifft, dass eine Auswahl getroffen wurde, Auswahl kopieren und anschließend die entsprechenden Bilder in CaptureOne bearbeiten. Nachdem alle Bilder fertig bearbeitet sind, wurden diese wieder hochgeladen und dem Kunden überreicht. Der Kunde war zufrieden und ich habe mir eine Routine geschaffen, die wiederum Zeit für mich freimachte.
Licht
Licht ist ja bekanntlich unter Fotografen das wichtigste überhaupt. Ohne geht es halt nicht. Um mich kreativ auch vor der Kamera austoben zu können wollte ich neue Wege gehen. Das Stichwort ist hier Lightpainting. Mit Licht zu malen hat schon viele Leute fasziniert und mich ebenfalls. Früher wurden mit einer Taschenlampe Gesichter in die Luft gemalt, heute sind es skurrile und ausgefallenere Formen.[/vc_column_text][us_image image=“7260″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Mit selbstgebauten Plexiglasscheiben und starken Taschenlampen verziere ich die Luft heute mit Lightpaintings und erzeuge somit kreative Bilder, die nicht jeder kennt und sich auch nicht jeder traut, sie in der Öffentlichkeit zu machen. Die Menschen schauen einen so manches Mal irritiert an und fragen sich sicherlich, ob ich bescheuert sei, aber das ist mir egal geworden, denn ich weiß für was ich das mache.
[/vc_column_text][us_image image=“7258″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der eingangs erwähnte YouTube-Kanal verhalf mir auch zu einer weiteren skurrilen Art der Fotografie. Das Experimentieren machte mir damals schon Spaß und ich drehte Videos mit UV-Licht und leuchtenden Farben. Warum also nicht selbiges Licht in der Fotografie anwenden? Gesagt getan! Ich bestellte also UV-aktive Körperfarben und versuchte mit einem Model die Ideen in die Tat umzusetzen. Da das nötige Equipment ja vorhanden war, ging es ohne Probleme und die Bilder wurden fantastisch.
Die Arbeit mit meinem damaligen Hund machte mir unglaublich viel Spaß und ich liebte es ihm neue Dinge beizubringen. Natürlich blieb auch hier die Kamera nicht aus. Hunde sind solch emotionsstarke, kräftige und zugleich sensible Tiere, dass man mit ihnen vor der Kamera (vorausgesetzt sie sind gehorsam) wundervoll arbeiten kann. Die Bilder, die dabei entstehen sind unheimlich ausdrucksvoll und spiegeln das Wesen des Tieres großartig wieder. In diesem Jahr gab es ein paar tolle Hundeshootings und die Zusammenarbeit mit den Besitzern war einfach klasse. Für mich stand schon vorm Aufbau des Portfolios fest, dass Hunde ein fester Bestandteil meiner fotografischen Tätigkeit werden sollten.[/vc_column_text][us_image image=“45″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Fotowalks
In einigen gehörten Podcast´s ging es immer wieder um Fotowalks. Eine Art kleiner Zusammenschluss aus Fotografen, die eine zuvor grob festgelegte Route ablaufen und währenddessen sie sich untereinander austauschen zwischendurch Bilder machen. Diese Idee wollte ich aufgreifen und selber solche Walks veranstalten. Ich gründete am 1.Juli eine Facebookgruppe für den Raum Halle und teilte es über meine Seite mit, dass ich so etwas vorhabe. Es dauerte nicht lange und die Gruppe füllte sich mit Leben. Am 29. Juli war es dann so weit. Der erste gemeinsame Fotowalk mit insgesamt 10 Teilnehmern fand statt. Klasse![/vc_column_text][us_image image=“7252″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Austausch und die Interaktion ist sehr locker und der Umgang untereinander fast schon so, ob man sich ewig kennen würde. Bisher konnte ich 4 Veranstaltungen dieser Art ins Leben rufen und weitere werden sicherlich folgen.
Neben den bisher selbst veranstalteten Walks durfte ich sogar selber an einem teilnehmen. Dieser wurde von den Veranstaltern des erwähnten Fotowettbewerbs ausgeführt.[/vc_column_text][us_image image=“7250″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ich konnte mir dabei einmal anschauen wie es denn anderen in die Hand nehmen und evtl. selber wieder Dinge für mich ableiten für spätere Fotowalks. Das Highlight an dem Tag war der Aufstieg nach einem Sturm auf die Hausmannstürme. Was für ein Ausblick über die Stadt mit herrlichem Licht umrahmt.[/vc_column_text][us_image image=“7251″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Durch ihn habe ich viele Dinge im Bereich der Fotografie über seinen YouTube-Kanal lernen dürfen. Sei es nun das Blitzen, das Portraitieren von Menschen, der Umgang mit der Technik und vieles vieles mehr. Er motivierte mich stetig mit dem weiterzumachen, was mir am Herzen lag. Stephan und Thomas von Blogografie scouteten gerade fürs nächste Zielfoto-Magazin im Harz und veranstalteten am 30. Juli am Abend ein Usertreffen auf dem Agnesberg in Wernigerode.[/vc_column_text][us_image image=“7269″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Bei dieser Gelegenheit lernte ich Stephan endlich einmal persönlich kennen. Das erste Mal, dass ich seine Stimme nicht über einen Lautsprecher höre, sondern live. Er ist genauso wie er in seinen Videos ist! Authentisch. Dennoch ist es ein komisches Gefühl. Irgendwie kam es mir alles so unwirklich vor und ich dachte es kann doch nicht wirklich passieren.
[/vc_column_text][vc_column_text]
Quelle: Blogografie
[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Ein toller Tag neigte sich dem Ende. Der Austausch mit Stephan und der Kontakt zu anderen Fotografen, die ihrer Leidenschaft nachgehen war einfach klasse! Danke an dieser Stelle an Stephan und Thomas für diese großartige Gelegenheit!
Hochzeit
Der 19.8.2017 war für das Paar und mich zugleich ein sehr aufregender Tag. Die allererste Hochzeit stand also an. Ein wenig Bammel hatte ich ja schon. Diesen Tag kann man nicht einfach mal wiederholen, um die verpatzten Bilder nachzuholen. [/vc_column_text][us_image image=“7256″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Um beim allerersten Mal nichts verkehrt zu machen und vielleicht einige Momente nicht einzufangen, so bat ich Sven um Hilfe, um begleitend mich zu unterstützen. Vielen Dank noch einmal an dieser Stelle an Sven und das Vertrauen des Paares für diese großartige Möglichkeit diese Hochzeit fotografisch zu begleiten.
[/vc_column_text][us_image image=“7255″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Die Bilder waren auf den Sensor der Kamera gebannt und es ging nach Hause an die Bearbeitung selbiger. Nachdem ich alle fertigen Bilder dem Paar überreicht habe, waren diese sehr glücklich und ich war sehr erleichtert als die Worte vielen „Wow, die sind alle klasse“.
Anschließend wünschte sich das Paar von den entstandenen Bildern ein Fotobuch, was auch den Bildern und der Hochzeit gerecht werden sollte. Da ich selber schon in diesem Jahr für einen Test der Druckqualität ein eigenes Buch drucken ließ, konnte ich schon einiges an Erfahrungen sammeln, die ich nun wieder in die Gestaltung und die Auswahl des richtigen Papiers einfließen lassen konnte. Das 112-seitige Buch wurde in Auftrag gegeben und traf kurze Zeit später bei mir ein. In weißes Kunstleder gehüllt, mit einem schlichten Aufdruck auf dem Cover, bot es im inneren die gemachten Bilder, in genau der Qualität wie ich es mir vorgestellt habe.[/vc_column_text][us_image image=“7254″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Obwohl ich das Buch gerne selber behalten wollte, musste ich es schweren Herzens an das Brautpaar weiterreichen. Diese waren hocherfreut, es in den eigenen Händen zu halten. Es ist schön zu sehen wie die Dinge, die man umsetzt mit Freude und Anerkennung entgegengenommen werden. Großartig!
Kalender
Langsam ging es zum Ende des Jahres hin und durch die Erfahrungen des Buches und den damit verbundenen Druck, dachte ich mir…warum nicht einfach die Bilder des gesamten Jahres als i-Tüpfelchen in einen Kalender münden zu lassen? Die Idee hing im Kopf. Nun ging es an die Umsetzung. Durch die Erfahrungen mit dem Logodesign und der Arbeit mit Adobe Illustrator machte ich mich mit einer Vorlage an die Gestaltung des Kalenders. Schließlich gehörte mehr dazu als nur die Bilder einzufügen und drucken zu lassen. Es wurden 2 Testdrucke vorher in Auftrag gegeben, um zu prüfen ob alles seine Richtigkeit hat.[/vc_column_text][us_image image=“7257″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Der Kalender der online in den Druck ging, musste als separate Datei entworfen werfen. Die Kalender, die ich offline verkaufen wollte, konnte ich über die Software vom Druckdienstleister gestalten und dies war um einiges leichter zu handhaben, bot aber ein großes Risiko. Wie das nun mal mit allen Produkten ist, die man fertigen lässt, kann es passieren, dass man darauf sitzen bleibt. Mein Bauchgefühl sagte mir…mach es! Die 100 Kalender gingen in den Druck und es trafen kurze Zeit bei mir 4 Kisten á 8KG bei mir ein. Puh erstmal in die Wohnung hieven. Das erste Paket wurde prompt aufgeschnitten, ein Kalender gezückt und mit einem Nagel an die eigene Wand gebracht. Meine Hand glitt über das glatte starke Papier und die Bilder kamen gut zur Geltung auf der A3 Größe.
Da ich eine Lösung brauchte den Kalender offline, sowie online zu vertreiben, musste ich mir etwas einfallen lassen, um sie unabhängig von meiner eigentlichen Arbeit vertreiben zu können. Die online vertriebenen Exemplare wurden durch die Einbindung in meine Webseite verkauft. Für die offline Variante zog ich meinen Kontakt aus dem damaligen Gewinnspiel zu Rate. Sie stellte die Verknüpfung zur Touristeninformation der Stadt Halle her. Eine E-Mail und ein Telefonat später, brachte ich dann eine Kiste gefüllt mit Kalendern in die zentral gelegene Stelle auf dem Markt. Der Lieferschein wurde unterschrieben und der Verkauf konnte starten. Dies blieb jedoch nicht die einzige Stelle und es gesellte sich ein befreundeter Blumenladen hinzu.
Alle Kosten wiegen nicht einmal ansatzweise den Aufwand dahinter auf. Es war mir auch gar nicht wichtig, damit Gewinn zu erzielen, sondern viel mehr damit etwas zurückzugeben bei meiner Community, die mich durchs Jahr begleitet hat. Mittlerweile ist mein Kalender über ganz Deutschland verstreut und das macht mich wahnsinnig glücklich. Während ich diese Zeilen hier Schreibe fließen mir sogar ein paar Tränen über die Wangen. Nicht aus Trauer, sondern aus Freude!
Weihnachten
Weihnachten hat für mich seit dem Verlust meiner Großeltern vor mehreren Jahren nicht mehr die Bedeutung wie früher. Viel mehr macht es mich Stolz das Handwerk meines Großvaters, die Fotografie fortzuführen. Ein Fest der Liebe ist es schon lange nicht mehr, sondern viel mehr eines des Konsums. Man sollte sich wirklich einmal auf die wesentlichen Dinge im Leben fokussieren und besinnen. Geld ist schließlich nicht alles im Leben. Ja man braucht es, aber man sollte nicht die Prioritäten und den Sinn und Zweck des eigenen Lebens nur des Geldes wegen verschieben. Mein Weihnachten fand ausschließlich mit meiner Mutter statt. Wir redeten über das vergangene Jahr und schauten reflektierend zurück bei einem gemütlichen Abendessen zu zweit. Ich habe meiner Mutter in diesem Jahr viel Rückhalt zu verdanken. Sie hat mir immer unterstützend unter die Arme gegriffen, wo sie nur konnte. Danke Mutti!
Video
Durch meinen damaligen YouTube-Kanal konnte ich natürlich viel im Bereich Videografie lernen. Warum also dieses Wissen nicht in ein kleines Weihnachtsvideo einfließen lassen? Gesagt getan! Durch meinen Kontakt Daniel von Du bist Halle und Julia aus dem Stadtmarketing durfte ich aus dem Balkon des Ratshofes und von den Hausmannstürmen hoch über dem Markt Zeitrafferaufnahmen machen. Die restlichen Videoszenen drehte ich dann auf dem Markt.[/vc_column_text][vc_video link=“https://youtu.be/efL-odGZaZ0″ video_title=“1″][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Zwischendurch gab es natürlich auch eine Tasse Glühwein zum Aufwärmen. ? Zu Hause wieder angekommen machte ich mich an die Auswahl der Musik. Da man aufpassen muss wegen den Lizenzen, kaufte ich mir ein Lied, um von vorneherein auf der sicheren Seite zu sein. Nicht dass mir irgendwelche Klagen ins Haus flattern.[/vc_column_text][us_image image=“7268″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Wandbild
Für einen krönenden Jahresabschluss wollte ich mir unbedingt mein Lieblingsbild aus diesem Jahr auf Alu-Dibond drucken lassen, um es an die heimischen Wände bringen zu können. Mit dem Druck hatte ja mittlerweile keine Sorgen mehr und somit ging das Bild direkt in die Bestellung. Der Gutschein von Saal Digital bot mir zudem noch den Vorteil es ein wenig größer drucken zu können ohne viel Geld in die Hand nehmen zu müssen. Hier findest du meinen Erfahrungsbericht dazu.[/vc_column_text][us_image image=“7267″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Silvester
Kurz vor Silvester machte ich mich gemeinsam mit Sven noch einmal auf in die Sächsische Schweiz (quasi als Jahresendausflug. ?), um noch einmal den Bezug zur Weitsicht vor Augen zu haben und um selber ein wenig zu scouten für evtl. zukünftige Workshops in diese Region unseres schönen Landes.[/vc_column_text][us_image image=“7265″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Silvester hat in meinen Augen auch an Bedeutung verloren genauso wie Weihnachten. Es ist aber ein Tag, der abschließend für das Jahr 2017 steht. Wenn du schon bis hierhin gelesen hast, weißt du, dass es ein verdammt geiles Jahr für mich war. Es gab wieder „nur“ eine Feier im kleinen Kreise von Freunden, die mich aber stets durchs Jahr begleitet und mich unterstützt haben, wo sie nur konnten. Tausend Dank!
[/vc_column_text][vc_column_text]Was hat sich geändert zu früher?
Das wohl wichtigste, was ich durch die Fotografie gelernt habe, ist es, bewusst Dinge auszublenden. Das Stichwort heißt Fokus! Ob es nun Menschen sind, die über einen herziehen oder die einen komisch auf der Straße anschauen, weil man mit seiner Kamera ein klein wenig verrenkt an einer Häuserfassade versucht führende Linien ins Bild zu bekommen. Ich habe schon einige Dinge erlebt!
Meine Texte sind besser geworden. Das formulieren und schreiben fällt mir deutlich leichter. Solche Texte wie dieser, wären früher gar nicht möglich gewesen.
Ich nehme kleine unscheinbare Dinge im Leben viel besser war, an denen ich früher ohne darauf zu achten vorbeigegangen bin.
Das Selbstbewusstsein hat sich enorm gesteigert und ich habe gelernt mich besser einzuschätzen.
Dinge zu visualisieren, Ideen zu finden und kreativ in entsprechender gestalterischer Qualität umzusetzen, fallen mir wesentlich einfacher.
Enorm gesteigert hat sich die Wertschätzung bei mir.
Die Risikofreudigkeit hat dank des Roadtrips und der damit verbundenen Erfahrungen stetig zugenommen.
Es bringt mich nichts mehr so leicht aus der Bahn. Menschen die mich früher leicht verbal angreifen konnten, leiden zunehmend an Argumentationslosigkeit und verlieren langsam aber sicher die Lust sich mit mir auseinanderzusetzen.
Meine Entscheidungen treffe ich mittlerweile vordergründig mit dem Bauchgefühl und dem Herzen.
Mich freut am meisten in diesem Jahr….
…dass ich Menschen inspirieren konnte neue Ziele in ihrem Leben zu erreichen
…dass ich neue Freunde gefunden habe, die meine Leidenschaft teilen
…dass ich so unheimlich viel lernen durfte
…dass ich tolle Menschen kennengelernt habe
…dass ich nicht ein einziges Mal krank bis auf Handgelenkbeschwerden durch meinen Hauptjob der körperlich einiges abverlangt war. Ob es wohl mit dem geistigen Wandel zusammenhängt? Man weiß es nicht, ob sich dadurch das Immunsystem gestärkt gefühlt hat. ?
Mich ärgert am meisten in diesem Jahr….
…dass ich zu wenig Zeit durch meinen Hauptjob gehabt habe
…dass sich Menschen durch Konkurrenzdenken die eigenen Wege verbauen
Ziele für 2018
Aktuell arbeite ich mir eine Mindmap aus, die übersichtlich einen groben Plan fürs Jahr beinhalten soll.
Es wird voraussichtlich fürs nächste Jahr wieder einen Kalender geben.
Die Planung sieht einige neue Scoutings für neue Locations vor, die wiederrum neue Workshops zur Folge haben werden.
Videos in der Form, wie das Weihnachtsvideo wird es häufiger geben.
Es wird mehr Blogbeiträge zum Fotografieren lernen und zu gemachten Reisen geben.
Umstrukturierung der Webseite in kleinen Schritten
Ein neuer Roadtrip nach Garmisch-Patenkirchen und ins Berchtesgadener Land ist für Mai geplant.
Ein E-Book zu schreiben (das Thema wird allerdings noch nicht verraten)
Fazit
Ja es ging in diesem Text ausschließlich um mich und es tat sehr gut sein Jahr in diesem Text zu reflektieren und kanalisieren. Es ist der absolute Wahnsinn, wenn man einmal zurückblickt, aus welcher beschissenen Krise man eigentlich gekommen ist und wie stark es einen gemacht hat. Ich habe wundervolle Orte in diesem Jahr gesehen. Schöne Dinge wie Sonnenauf- und Untergänge wieder schätzen gelernt. Ich konnte über mich selbst so unheimlich viel lernen und meine Stärken und auch die Schwächen herauskristallisieren, an denen man arbeiten kann. Die Freundschaft und Bindung zu den wichtigsten Personen in meinem Leben hat weiter zugenommen.
Ich blicke nun erwartungsvoll auf das neue Jahr und bin jetzt schon gespannt welche tollen Gelegenheiten sich dieses Jahr ergeben werden. Ich freue mich auf tolle Reisen und fantastische Landschaften, Coole Shootings und viele neue Menschen die ich sicherlich kennenlernen werde.[/vc_column_text][us_image image=“26″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Es war ein Jahr der Superlative. Ich bin selber überwältigt welch schiere Möglichkeiten mir die Fotografie und das richtige Mindset in nur einem Jahr ermöglicht haben.
Ich konnte leider nicht alles, was ich in diesem Jahr erlebt habe in Worte fassen, da es dann endgültig den Rahmen gesprengt hätte und es vielleicht in einem kleinen Buch ausgeartet wäre.
Danksagung
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken die mich durchs Jahr begleitet haben. An erster Stelle möchte ich hier natürlich meine Mutter nennen, die alle Entscheidungen, manchmal auch stirnrunzelnd, stets unterstützt hat.
Großen Dank möchte ich auch an meine engsten Freunde aussprechen, die ich an einer Hand abzählen kann, dafür aber echt und aufopferungsvoll hinter meinen Entscheidungen stehen.
Danke sehr Thomas für deine Hilfe bei dem Logo, der Webseite und dem Lektorieren von einigen Texten. Ohne dich wäre die Webseite bestimmt nur halb so gut geworden. Möge dein Gürteltier immer gut verpflegt werden. ?
Vielen Dank an dich Sven für immer wieder tolle Gespräche und die mittlerweile sehr gute Freundschaft. Was haben wir gemeinsam erlebt und auch so manches mal ins Gras gebissen durch nicht vorhandene Sonnenaufgänge. [/vc_column_text][us_image image=“7247″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]Meiner Community auf Facebook, Instagram oder hier auf meiner Webseite ein herzliches Dankeschön, denn ohne diese Reichweite und eure Interaktion und die damit verbundene Motivation wäre all das hier nicht existent. Danke fürs Teilen, Kommentieren und Liken all der Beiträge. Tausend Mal Danke!!!
Statistik zum Jahresende
Meine Bilder wurden in Google Maps 342.930-mal angesehen
Instagram insgesamt:
39.904 Likes erhalten
450 Post´s geschrieben
Facebook insgesamt:
es folgen mir mittlerweile 900 Fans
ich habe 617 Post´s geschrieben
22.231 Likes wurden gegeben
2.682 Kommentare wurden geschrieben
2.255 Beiträge wurden geteilt
Aus dem tiefsten Loch meines Lebens – auf die Spitze meines eigenen Berges
[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Kalender sprießen zum Jahresende nur so aus dem Boden. Wo du nur hinschaust wirst du sie finden. DIN A4, A3, A2… in allen erdenklichen Größen, Formen und Farben. Warum probierst du es also nicht einmal selber und lässt deine Bilder nicht auf deiner Festplatte versauern?
Bilder verdienen es materialisiert zu werden
Warum solltest du einen eigenen Kalender erstellen?
Es liegt nahe, so kurz vorm Jahresende die Gelegenheit zu nutzen, um in eigener kreativer Arbeit einen Kalender als Geschenk für die Familie, Verwandten und Bekannten zu schaffen. Die selber gemachten Geschenke, sind ja bekanntlich die besten. Als Blickfang gegenüber deiner Eingangstür eignet er sich sicher auch hervorragend, um sofort deine Besucher zu fesseln und um für Gesprächsstoff zu sorgen. Hinter jedem Bild steckt schließlich auch eine Geschichte. Er dient dir natürlich auch als Rückblick für das zurückliegende Jahr, welche Orte man bereist hat, was man dabei erlebt hat und welche Eindrücke einen damit verbinden. Er spiegelt sicherlich auch den Wissenstand in der Fotografie wieder, den man am Anfang und am Ende des Jahres erreicht hat.
Das Cover
Das sogenannte Cover ist das erste was bei einem Kalender ins Auge springt, demzufolge solltest du es so aussagekräftig wie nur möglich gestalten. Das Bild und den Titel solltest du mit Bedacht wählen um den Inhalt bestmöglich widerzuspiegeln und um Lust auf mehr zu machen. [/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7226″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Die Bildauswahl
Im Laufe des Jahres fallen unzählige Bilder an. Die einen sind weniger gut, die anderen vielleicht ein wenig besser und dann gibt es die Knallerbilder, bei denen du in dem Moment schon weißt, wo du sie schießt und aufs Display schaust…That´s it! Nutze diese Bilder für jeden Monat, um quasi einen gebundenen Zusammenschluss deiner besten Arbeiten des Jahres zu machen. Tu dir selber den Gefallen und überfrachte deinen Kalender nicht unnötig mit mehreren Bildern pro Monat, denn so viel Geduld, Zeit und Sorgfalt wie du beim Fotografieren jedes einzelnen Bildes aufgebracht hast, hat es doch sicher auch genauso viel Raum auf dem Papier verdient oder?
Großartige Bilder sollten sich nicht verstecken. Biete ihnen genügend Platz zur Entfaltung.
Versuche deinem Kalender ein Thema zu geben! Seien es nun Landschaften, Sonnenauf- und untergänge, Personen zu den Jahreszeiten entsprechend gekleidet oder die besten Perspektiven deiner Heimatstadt. Er wirkt mit Sicherheit stimmiger als wenn du einen bunten Mix zusammenbaust.
Bei meinem Kalender sind es die schönsten Motive der Stadt Halle geworden, passend zu den Monaten mit Stadt- sowie wenigen Naturaufnahmen.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7222″ size=“full“ align=“center“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Das Layout
Ein Kalender wie man ihn kennt, braucht natürlich auch ein Kalendarium. Es gibt zig verschiedene Designs angefangen vom kreisrunden, einem geteilten, einem „normalen“ (meist alle mit individuellen Farben) bis hin zum eigens angefertigtem Layout, bei dem du dich voll deiner kreativen Ader hingeben kannst. ?
Einige Anbieter im Netz bieten Vorlagen für Photoshop oder Adobe Illustrator an, bei denen man dann aber akribisch darauf achten muss, dass jede Seite die perfekten Abstände bei Text und Untergrund erhält. Wenn dir dies zu kompliziert erscheint, dann gibt es Anbieter wie Saal Digital und viele weitere, bei denen du über die Software einfach deine Bilder importieren kannst und diese mit dem passendem Kalendariumslayout bestückst.
Die Angst vorm Drucken
Die besagte Angst vorm Drucken war auch bei mir existent. Wenn man sich aber mal ein wenig mehr in die Materie einliest und versteht was bei einem Druck passiert ist es relativ simpel. Das Prinzip dahinter ist sehr einfach zu verstehen. Jedes Display besteht aus RGB-Farben und strahlt selber. Ein gedrucktes Bild allerdings hat CMYK-Farben. Diese sind Cyan, Magenta, Gelb und das K steht für die Keyfarbe Schwarz, die den restlichen Farbanteil zu einem sattem Schwarz hinzugeben. Das gedruckte Bild strahlt nicht selber und wirft das einfallende Licht reflektierend zurück, somit wirken die Farben unter jedem Licht anders als bei dir am heimischen Monitor oder auf dem Smartphone. Um nun beide Farbsysteme aufeinander abzustimmen, gibt es sogenannte ICC-Profile, die es dir ermöglichen am Monitor das Bild schon so zu bearbeiten, dass es am Ende auch im Druck annähernd so herauskommt wie du es zu Hause schon gesehen hast. Die meisten Druck-Dienstleister bieten solche Profile zum Download für die unterschiedlichsten Materialien an. Hier einmal der Link zu Saal-Digital die dies sehr übersichtlich gestalten. Die ICC-Profile musst du anschließend nur in Lightroom oder Capture One einpflegen, damit du auch das Bild dementsprechend bearbeiten kannst.
Ich würde dir empfehlen deine Wunschmotive vorher im Kleinformat auf 10 x 15 auszudrucken um keine böse Überraschung am Ende zu erleben, wenn du unzählige Kalender zum Verschenken in Auftrag gegeben hast. Lieber nimmst du die paar Euro mehr in Kauf, damit am Ende kein Dilemma entsteht. Dieser Testdruck soll dir zeigen welche Bilder evtl. beim Druck zu dunkel werden und welche Farben nicht gut genug zur Geltung kommen. Diese Bilder solltest du dann nachbearbeiten, um ein perfektes Resultat zu bekommen.
Hier einmal das digitale und das gedruckte Coverbild zum Vergleich.[/vc_column_text][us_separator size=“custom“ height=“32px“][us_image image=“7226″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator height=“50px“ size=“custom“][us_image image=“7224″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Das Papier
Ob nun Kunstdruck, echtes Fotopapier oder einfach nur Premiumpapier, jedes Material hat seine Vorzüge. In meinen Augen ist das Premiumpapier hier die beste Wahl, sowohl preislich als auch qualitativ. An der Wand liegt es gut an, reflektiert nicht zu stark und gibt alle Details der Bilder und Strukturen sauber wieder. Bei der Papierstärke brauchst du auch keine Angst haben, dass es gleich zerreißt, wenn du es etwas gröber behandelst.
Beim echten Fotopapier ist mir die Wellung und der Glanz zu stark. Sicherlich sind das die Charakteristiken des Papiers, jedoch in meinen Augen nicht so gut für einen Kalender geeignet. Wenn du allerdings darauf stehst einen hohen Kontrast zu erzielen, solltest du ihn auf Fotopapier drucken lassen, was sich preislich zum Premiumpapier meist nicht unterscheidet.
Beim Kunstdruck wird das Bild auf ein Papier mit einer feinen Oberflächenstruktur gedruckt, diese verleiht dem Bild durch seine Beschaffenheit etwas Einzigartiges. Es ist im Vergleich zu den anderen Papierarten auch ein wenig teurer. Ob es den Aufpreis wert ist musst du selber entscheiden.
Hier einmal der Vergleich der drei unterschiedlichen Papiersorten, damit du einen besseren Eindruck davon hast.[/vc_column_text][us_image image=“7223″ size=“full“ align=“center“ style=“shadow-2″ meta=“1″ meta_style=“modern“ onclick=“lightbox“][us_separator size=“custom“ height=“32px“][vc_column_text]
Das Format
Soll es ein riesiger A2 oder doch lieber ein kleiner zarter A5 Kalender werden? Hochkant oder im Querformat? Das sind Fragen die du dir selber beantworten musst. Stell dir immer die Frage was ist dir jedes deiner Bilder wert, was du auf solch einen Kalender bringen möchtest. Handle nach der Devise: Umso mehr Zeit du in die Bilder investiert hast (sei es nun beim Fotografieren oder in der Nachbearbeitung), desto größer sollte der Kalender auch ausfallen. Klar ist dies auch mit Mehrkosten verbunden, aber es spiegelt schließlich dein Jahr in Bildern wieder. Als Geschenk wirkt er somit auch imposanter wenn man ihn aus der Verpackung zieht und einen wunderschöne und riesige Bilder ins Auge springen.
Ich hoffe ich konnte dir die Scheu vom selbstgestalteten und gedruckten Kalender ein wenig nehmen. Ich wünsche Dir viel Spaß bei der Umsetzung und Gestaltung deines eigenen Kalenders.
Solltest du Fragen zu dem Thema haben oder Anregungen was dich für zukünftige Beiträge interessieren könnte, so lass mir doch gerne einen Kommentar da.